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Vom Wissen zum Handeln: Kinder, Werte, Klimaschutz / Projekt Leuchtpol und Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung zeigen bei Fachtagung gelungene Mischung aus Theorie und Praxis





Über 200 ErzieherInnen,
FachberaterInnen, Fachschullehrkräfte, MultiplikatorInnen und
MitarbeiterInnen in Umweltzentren kamen am 02. und 03. Dezember zur
gemeinsamen Fachtagung des Bildungsprojekts Leuchtpol und seiner
Gesellschafterin, der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung
Bundesverband e.V., in Potsdam. Zentrales Thema war die Bedeutung von
Werten als Grundlage für die Bildungsarbeit im Kindergarten: „Was ist
uns wichtig?“ oder „Welche Beziehung haben wir zu den Dingen um uns
herum?“. Am Beispiel des Klimaschutzes wurden Fragen nach dem Erhalt
der natürlichen Lebensgrundlagen und dem gerechten Zusammenleben in
der Einen Welt erörtert. Leuchtpol-Geschäftsführerin Inga Cordes
verwies in ihrem Grußwort darauf, dass Werte bereits im Kindesalter
geprägt werden: „Deshalb müssen sich Kinder, ErzieherInnen und Eltern
immer wieder gemeinsam mit dem Thema Werte auseinandersetzen.“

Nach Auffassung der hochkarätigen ReferentInnen bietet die Arbeit
im Kindergarten vielfältige Chancen, gemeinsam mit den Kindern
wertorientierte Haltungen zu Fragen der Gerechtigkeit, der
Nachhaltigkeit und der Menschenwürde zu entwickeln. Dr. Christa
Preissing, Direktorin des Berliner Kita-Instituts für
Qualitätsentwicklung, forderte in ihrem Beitrag aus
entwicklungspsychologischer Sicht dazu auf, bei der Beschäftigung mit
Werten immer die Fragen und Bedürfnisse des Kindes anzuerkennen und
es so in der Entwicklung zu unterstützen. Prof. Dr. Ute Stoltenberg,
die das Leuchtpol-Projekt an der Leuphana Universität Lüneburg
wissenschaftlich begleitet, bezeichnete die Entwicklung einer
solidarischen und empathischen Haltung bei Kindern als ein „echtes
Stück Zukunftsvorsorge“. Susanne Schubert, Bereichsleiterin Pädagogik
bei Leuchtpol, stellte in ihrem praxisorientierten Vortrag die
wichtige Rolle der ErzieherIn als LernbegleiterIn heraus.

Ein Highlight mit Praxisbezug war die Preisverleihung zum
Leuchtpol-Wettbewerb „Ein Tag ohne Strom in der
Kindertageseinrichtung“, die von Juri Tetzlaff, KI.KA-Moderator und
stellvertretender Vorsitzender des Leuchtpol-Kuratoriums, moderiert
wurde. Mehr als 200 Kindergärten hatten sich im September mit ihren
Beiträgen beworben. Annette Dieckmann, Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V.
(ANU), war begeistert von der Vielfalt der Wettbewerbsbeiträge: „Die
Kindergärten haben unglaublich kreativ ein komplexes Thema in die
Praxis umgesetzt.“ Dieckmann zeigte sich davon überzeugt, dass die
Bedeutung des Leuchtpol-Projektes über die reine Umweltbildung weit
hinausgeht: „Leuchtpol ist auch ein Netzwerk für soziale Innovation.“

In Workshops und auf dem „Markt der Möglichkeiten“ wurden
vielfältige Ansätze und Beispiele gelungener Praxis bei der
gemeinsamen Arbeit mit den Kindern dokumentiert und diskutiert.
Leuchtpol fördert Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel der
Themen Energie und Umwelt in den Kindergärten. Über acht
Regionalbüros werden bundesweit fünftägige, kostenlose Fortbildungen
für ErzieherInnen angeboten. Alleinige Gesellschafterin ist die
Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V.
(ANU). Finanziell gefördert wird das Projekt von E.ON.

Weitere Informationen unter www.leuchtpol.de .

Über Leuchtpol

Die gemeinnützige Leuchtpol GmbH ist eine bundesweit tätige
Projektgesellschaft im Bildungsbereich. In ihrem Kern bietet sie
mehrtägige kostenlose Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte aus
dem Elementarbereich zu den Prinzipien der Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE) am Beispiel Energie und Umwelt an. Alleinige
Gesellschafterin ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung
Bundesverband e.V. (ANU). Die Entscheidungskompetenz über das
konkrete Projekt, insbesondere über das pädagogische Konzept, seine
Entwicklung und deren Umsetzung liegen ausschließlich bei der
Leuchtpol-Projektgesellschaft. Das Institut für integrative Studien
(infis) der Leuphana Universität Lüneburg begleitet und evaluiert
Leuchtpol wissenschaftlich. Finanziell gefördert wird das Projekt von
E.ON.

Kontakt Leuchtpol Zentrale:
Team Kommunikation und Marketing
Telefon: 069 310192-24
E-Mail: presse@leuchtpol.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=310286

Erstellt von an 7. Dez 2010. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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