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Vermüllt und verseucht: „planet e.“ im ZDF über Böden in Gefahr (FOTO)





In den Erdböden verbirgt sich immer mehr Mikroplastik. Auch
Granulate aus Sportplätzen, Müll im Kompost und der Abrieb von Autoreifen tragen
dazu bei. Am Sonntag, 24. März 2019, 16.30 Uhr, begibt sich „planet e.“ im ZDF
auf die Spur falsch entsorgter Verpackungen, übriggebliebener Folien aus der
Landwirtschaft sowie dem Dreck aus dem Straßenverkehr. „Vermüllt und verseucht –
Böden in Gefahr“ heißt die Dokumentation von Michael Nieberg, die zeigt: Etwa
8000 Tonnen Mikroplastik gelangen jedes Jahr in Gärten und auf die Äcker.

In der EU sind Trinkhalme aus Plastik künftig nicht mehr erlaubt, über ein
Verbot von Plastiktüten und Coffee-to-go-Bechern denken viele Kommunen nach. Und
dennoch feiert die Kunststoffindustrie neue Absatzrekorde, obwohl das Problem
von zu viel Plastikmüll in der Umwelt längst erkannt ist. Kleinste
Plastikpartikel lassen sich auch bereits im Körper des Menschen nachweisen. An
der Universität in Wien haben Forscher Kotproben untersucht – und festgestellt:
Bei allen Probanden waren Mikroplastikpartikel zu finden.

An der Universität Bayreuth untersucht eine Forschungsgruppe Bodenproben aus der
Landwirtschaft – fast überall wurden Plastikpartikel gefunden. Der Kompost aus
den Recyclingbetrieben und Biogasanlagen gilt als eine Quelle: Bis zu 900
Partikel fanden die Bayreuther Forscher in einem Kilogramm. Verursacht wird das
vor allem durch falsch sortierten Müll in Biotonnen sowie die mangelhafte
Entsorgung von Lebensmittelabfällen aus Supermärkten und der Industrie: Diese
werden in der Regel inklusive Verpackungen geschreddert, so dass jede Menge
Plastik mit in den Kompost gelangt.

Manche Gemeinden, wie etwa die Stadt Soest, schicken inzwischen „Mülldetektive“
durch die Siedlungen, die in Biomülltonnen herumschnüffeln, um Plastiksünder zu
ertappen. Meist pappen sie nur eine Ermahnung an die Tonne, wenn sie fündig
werden – oder die Müllabfuhr lässt die falsch gefüllten Tonnen einfach stehen.

Auch der Breitensport trägt zur Verseuchung der Ressource Boden bei – besonders
Kunstrasenplätze geraten immer mehr in die Kritik. Winzige Plastikkörner werden
von dort massenhaft in die Umgebung getragen und belasten so ebenfalls die
Böden.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 -70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 7016100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/planete

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/planet-e/ „planet e.“ in der
ZDFmediathek: https://planete.zdf.de

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Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

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Erstellt von an 20. Mrz 2019. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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