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Tankmonat November: Kraftstoffpreise ziehen an





„Nach einem Preishoch Anfang November hat sich Super E10 zwar ab Monatsmitte Woche für Woche erholt. Insgesamt sind die Preise aber auf einem hohen Niveau geblieben. Die Dieselpreise hingegen schwankten von Woche zu Woche leicht. Die Preisschere zwischen Super E10 und Diesel ist im Vergleich zum Vormonat wieder auseinandergefallen und lag im November bei 17,32 Cent“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von clever-tanken.de.

Teuerster Tanktag für beide Kraftstoffsorten war der 12. November mit durchschnittlich 1,3680 Euro für den Liter Super E10 und 1,1830 Euro für den Liter Diesel. Am wenigsten hingegen zahlten Dieselfahrer am 18. November mit 1,1570 Euro pro Liter. Super E10 hingegen war am 30. November am günstigsten mit durchschnittlich 1,3230 Euro pro Liter.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im November rund 323,54 Euro und damit etwa 6,86 Euro mehr als im Oktober. Die gleiche Menge Diesel kostete rund 281,98 Euro. Das waren 4,58 Euro mehr als im Vormonat. Gegenüber November 2016 fielen die Preisanstiege noch deutlicher aus. Durchschnittlich 15,50 Euro mehr als vor einem Jahr kosteten vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 und 16,13 Euro mehr die gleiche Menge Diesel.

Im monatlichen Vergleich der 20 größten deutschen Städte von clever-tanken.de ging im November Essen als Sieger aus dem Rennen um die günstigste Super E10-Stadt hervor. Durchschnittlich 1,3235 Euro kostete hier der Liter. Den zweiten Platz teilten sich Bochum und Stuttgart mit je 1,3261 Euro. Auf Platz drei folgte Hamburg mit 1,3296 Euro. Die Verlierer im Preis-Rallye waren im November hingegen Köln (1,3548 Euro), Dresden (1,3488 Euro) und Bonn (1,3405 Euro). Köln legte dabei eine besondere Schlappe hin. Denn zuletzt war die Rheinmetropole im März 2015 zur teuersten Tankstadt des Landes gekürt worden. Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten die Essener im Mittel 317,64 Euro und somit 7,51 Euro weniger als die Kölner für die gleiche Menge.

Auch in puncto Dieselpreise hatte Essen im November die Nase vorn. 1,1492 Euro kostete der Liter Diesel hier im Schnitt. Auf den Plätzen zwei und drei der günstigsten Dieselstädte folgten Hamburg (1,1524 Euro) und Bochum (1,1534 Euro). Am teuersten war Diesel ebenfalls in Köln (1,1767 Euro). Es folgten Stuttgart (1,1760 Euro) und Nürnberg (1,1735 Euro).

Dass die Kraftstoffpreise zum Jahresende noch einmal nachgeben werden, glaubt Steffen Bock nicht. „Zum einen ist das Heizölgeschäft in vollem Gange. Zum anderen könnten die bundesweiten Weihnachtsferien die Kraftstoffpreise treiben. Und: Auch über den Jahreswechsel hinaus dürften die Preise oben bleiben. Dafür haben die Opec-Staaten am 30. November gesorgt.“ Das Ölkartell hatte am Donnerstag gemeinsam mit anderen Ländern wie Russland beschlossen, ihr bis ursprünglich März 2018 geltendes Abkommen zur Drosselung der Fördermengen um weitere neun Monate bis Jahresende 2018 zu verlängern, um die Ölpreise zu stützen.

Steffen Bock rät Autofahrern daher, die Kraftstoffreise regelmäßig entlang ihrer geplanten Routen zu vergleichen. Dabei sollten sie auch den Tagesverlauf im Blick haben. Zu Preisspitzen kommt es vielerorts frühmorgens, in den Mittagsstunden, am frühen Abend und nachts – also insbesondere zu Pendler- und Tankstellenruhezeiten.

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Erstellt von an 1. Dez 2017. geschrieben in Brenn- & Kraftstoffe, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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