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Strom aus der Wüste: Staatssekretär Homann unterstützt die Desertec industrial initiative (Dii)





Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, hat heute in Barcelona, Ort der ersten Jahrestagung der Desertec industrial initiative (Dii), die Aufbauarbeit der Dii gewürdigt. Die Industrieinitiative soll die Desertec-Idee, Strom aus der Wüste auch zur Versorgung Europas zu erzeugen, mit Leben erfüllen.
Staatssekretär Homann: „Inzwischen ist die Dii wahrhaftig eine internationale Initiative geworden. Es gibt aber noch viel zu tun, bevor der erste Strom fließen kann. Daher ist die Industrieinitiative gefordert, möglichst bald konkrete Planungen und Zahlen für erste Referenzprojekte vorzulegen. Dann kann die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen prüfen und schaffen.“
Nach dem Energiekonzept der Bundesregierung wird Deutschland langfristig seinen Strombedarf aus erneuerbaren Quellen unter anderem auch aus Importen decken müssen. Das Energiekonzept gibt der Bundesregierung deswegen auf, die Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Desertec-Vorhabens zu identifizieren.
Staatssekretär Homann plädierte dafür, die Kooperation mit den nordafrikanischen Partnern zu vertiefen. Er hob die Chancen hervor, die DESERTEC nicht nur für die Industrie, sondern auch für die Erzeugerländer bietet, und nannte in diesem Zusammenhang unter anderem die Teilhabe an Wertschöpfung, Know-How und Technologien.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=283761

Erstellt von an 26. Okt 2010. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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