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Stephan Protschka: Umweltschutz und Landwirtschaft sind kein Widerspruch





AfD-Bundesvorstandsmitglied Stephan Protschka
erklärt zum derzeit intensiv diskutierten Thema „Umweltschutz und
Landwirtschaft“:

„Unsere Bauern leisten seit Jahrhunderten einen wichtigen Beitrag
für den Schutz unserer Umwelt. Sie produzieren nicht nur qualitativ
hochwertige Lebensmittel, sondern pflegen auch unsere
Kulturlandschaft und sorgen für die nachhaltige Nutzung ihrer
natürlichen Produktionsgrundlagen Boden, Wasser und Luft. Darum sind
Umweltschutz und Landwirtschaft kein Widerspruch, sondern gehören
untrennbar zusammen.

Die Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte war leider
ausschließlich auf Wachstum und eine spezialisiert wirtschaftende
Agrarrohstoffproduktion ausgerichtet. Bedingt durch diese
Subventionspolitik ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland seit 1970 von 1,2 Millionen auf etwa 276.000 Betriebe im
Jahr 2016 zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Durchschnittsgröße
von 11 auf 60 Hektar. Immer weniger Betriebe bewirtschaften also
immer größere Flächen. Verstärkt wird dieser Strukturwandel noch
durch eine überbordende Bürokratie und Überregulierungen von EU, Bund
und Ländern, die alle landwirtschaftlichen Betriebe, unabhängig von
ihrer Betriebsgröße, gleichstark belasten und damit zu einem weiteren
Höfesterben beitragen.

Diese verfehlte Agrarpolitik steht einem effektiven Umweltschutz
entgegen. Die EU und die Bundesregierung haben es seit Jahrzehnten
nicht geschafft, die Interessen von Landwirtschaft und Umweltschutz
zusammen zu bringen.

Die Agrarsubventionen nach dem Gießkannenprinzip sowie
bürokratische Überreglementierungen sind deshalb Schritt für Schritt
zurückzufahren. Die AfD wird die Rahmenbedingungen für eine
umweltgerecht produzierende mittelständische Landwirtschaft
verbessern. Wir sind der Ansicht, dass insbesondere kleine und
mittlere landwirtschaftliche Familienbetriebe am besten in der Lage
sind, nachhaltig und umweltgerecht zu produzieren. Außerdem brauchen
wir wieder faire Erzeugerpreise, um unsere Landwirte von den
finanziellen Abhängigkeiten der Vergangenheit zu befreien.“

Stephan Protschka ist Mitglied des AfD-Bundesvorstands. Er wurde
2017 in den Deutschen Bundestag gewählt und engagiert sich dort als
Obmann des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft.

Pressekontakt:
Alternative für Deutschland
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E-Mail: presse@afd.de

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Erstellt von an 11. Jun 2019. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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