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Rund 200 Aussteller im Juni bei vierter „Woche der Umwelt“ / Leistungsschau begehrt wie nie – Bundespräsidialamt und DBU laden nach Berlin in Park von Schloss Bellevue ein





Rund 200 Aussteller werden am 5. und 6. Juni im
Park von Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, bei
der „Woche der Umwelt“ ihre zukunftsweisenden Umwelt- und
Naturschutzprojekte vorstellen. „Rund 550 Unternehmen, Verbände,
Institute und Initiativen haben sich für die Leistungsschau beworben
– über 100 Interessenten mehr als bei der dritten –Woche der Umwelt–
2007. Die enorme Resonanz freut uns sehr und zeigt, dass die
Umweltbranche der Leitmarkt der Zukunft ist“, sagte Dr.-Ing. E. h.
Fritz Brickwedde, der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU), die Mitveranstalter ist. Eine unabhängige Jury hatte
die Bewerber nach den Kriterien Qualität, Innovation und
Modellhaftigkeit ausgewählt. „Die Leistungsschau wird einmal mehr
zeigen, wie innovative Projekte und Produkte auch Beiträge zum
Klimaschutz leisten“, betonte Brickwedde.

Zu den Ausstellern wird zum Beispiel das Roboterprojekt SOLARBRUSH
(Berlin) von Ridha Azaiz gehören. Der 27-jährige Maschinenbaustudent
von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen
arbeitet an der Marktreife eines „Putzroboters“, der Ablagerungen auf
der Oberfläche von Solaranlagen entfernt und dadurch ihre
Leistungsfähigkeit steigert. Die Firma Solvis (Braunschweig) wird
einen Wäschetrockner vorstellen, der über eine Solarwärmeanlage
betrieben wird. Mit Hilfe der erneuerbaren Energiequelle können im
Vergleich zu herkömmlichen Trocknern bis zu 80 Prozent Energie und
Kosten eingespart werden.

Auch die landwirtschaftliche Produktion, eine – so Brickwedde –
„Schlüsselbranche des aktiven Klimaschutzes“, wird bei der
Leistungsschau eine wichtige Rolle spielen. Die Bodensee-Stiftung
(Radolfzell) wird zum Beispiel das Projekt „AgriClimateChange“
präsentieren. Zusammen mit Partnern aus Frankreich, Italien und
Spanien ist es ihr gelungen, die Software ACCT weiterzuentwickeln,
mit der Energie- und Treibhausgas-Bilanzen landwirtschaftlicher
Betriebe analysiert werden können. Auf Basis der Ergebnisse lassen
sich betriebsspezifische Maßnahmen entwickeln, um die Klimabilanz von
Höfen schrittweise zu verbessern.

Mit dabei wird auch der DBU-geförderte türkischsprachige
Arbeitskreis des Bundes für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland
(BUND), „YESIL CEMBER“ (Grüner Kreis), sein. Er mobilisiert Menschen
und Organisationen mit Migrationshintergrund, Verantwortung für den
gemeinsamen Lebensraum zu übernehmen und ermutigt sie, als
ehrenamtliche Umweltschützer tätig zu werden. Als Botschafter für
biologische Vielfalt wird sich unter anderem die Initiative „Berlin
summt!“ vorstellen. Seit dem Frühjahr 2011 unterhält sie auf zwölf
prominenten Gebäuden – wie dem Berliner Dom oder dem Berliner
Naturkundemuseum – Bienenstöcke, um vor dem Hintergrund des
Bienensterbens mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die
lebensnotwendigen Insekten zu erreichen.

Darüber hinaus wird eine Auswahl innovativer Projekte und
Programme präsentiert, die die Potenziale des Sports für einen
zukunftsorientierten Umwelt-, Klima- und Naturschutz verdeutlichen.
Mit „Sport und Umwelt“ oder „Klimaschutz im Sport“ werden
Grundlagenprojekte, aber auch konkrete Einzelvorhaben, Aspekte des
Energie- und Ressourcenschutzes sowie Vorhaben mit internationalem
Bezug und aus Bildung und Kommunikation aufgegriffen.

Auf über 3.000 Quadratmetern Fläche werden die Organisatoren im
Park von Schloss Bellevue eine Zeltstadt aufbauen. Nicht nur für die
Aussteller, sondern auch für die etwa 80 Fachforen und die rund
12.000 Besucher aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wird so
ausreichend Platz geschaffen. Auf der Hauptbühne werden Experten dem
Fachpublikum neue Entwicklungen aufzeigen und aus verschiedenen
Blickwinkeln erörtern: Wie lässt sich die Energiewende gestalten?
Welche Visionen gibt es für den Naturschutz? Wie mobil wird die
Gesellschaft in Zukunft sein? Die Diskussionsrunden werden von
Deutschlandfunk/Deutschlandradio moderiert. Nach 2002, 2004 und 2007
nimmt so die vierte „Woche der Umwelt“ Gestalt an.

Fotos zur kostenfreien Veröffentlichung unter www.dbu.de

Hinweis an die Redaktionen:

Unter
http://www.dbu.de/index.php?menuecms=123&objektid=32579&vorschau=1
finden sich weitere Kurzbeschreibungen zu den Projekten in einer nach
Bundesländern sortierten Liste.

Pressekontakt:
Franz-Georg Elpers
– Pressesprecher –
Eva Ziebarth
Anneliese Grabara

Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0541|9633521
Telefax: 0541|9633198
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Kontakt
Bundespräsidialamt:
Steffen Schulze
Spreeweg 1
10557 Berlin
Telefon: 030/20002021
Telefax: 030/20001926
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Erstellt von an 24. Feb 2012. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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