Startseite » Allgemein » Roettgen laesst das Tricksen nicht

Roettgen laesst das Tricksen nicht





Behauptung von Bundesumweltminister Norbert Roettgen, er wolle bei der Erkundung von Gorleben Fortschritte erzielen, weil die Hauptmenge des radioaktiven Muells nicht durch den Betrieb, sondern den Abriss der Atomkraftwerke anfalle, erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber:

Ob Norbert Roettgen keine Ahnung vom Thema hat oder (wieder einmal) die Oeffentlichkeit taeuschen wollte: Seine Aussagen zum Atommuell sind schlichtweg falsch und wahrheitswidrig. Der beim Abriss eines Atomkraftwerks anfallende Muell gehoert in die Kategorie „schwach- und mittelradioaktiv“. Fuer diesen Muell ist mit Schacht Konrad ein genehmigtes Endlager vorhanden.

Durch die von Norbert Roettgen mitgetragene Laufzeitverlaengerung von – im Schnitt – mindestens zwoelf Jahren, entstehen aber zusaetzlich ueber 7.000 Tonnen hochradioaktiver und waermeentwicklender Atommuell, fuer den es in Deutschland und weltweit noch kein Endlager gibt. Wo Norbert Roettgen sich als Problemloeser darstellt, verursacht er in Wirklichkeit das Problem.

© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=253709

Erstellt von an 7. Sep 2010. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

FaceBook

Archiv

© 2018 88energie. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia