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Proindex Capital AG: Gaspipeline zwischen Bolivien und Paraguay





Suhl, 25.03.2019. „Bolivien und Paraguay wollen ihre Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter ausbauen. Das neueste gemeinsame Projekt ist der Bau einer Gaspipeline, welche für eine gemeinsame Energiekooperation steht“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Paraguays Präsident Mario Abdo Benítez und Boliviens Evo Morales betonten, nicht nur den Handel der beiden Staaten, sondern auch die Straßen- und Flusskonnektivität zu fördern. Am 12. Juni soll der sogenannte „Friedensgipfel“ der beiden Länder in der paraguayischen Hauptstadt Asunción stattfinden. „Eine binationale Kommission soll sich in regelmäßigen Abständen zu Meeting treffen, um aktuelle politische und wirtschaftliche Themen gemeinsam besprechen zu können. Zugleich soll dies eine Hommage an den Friedensvertrag beim Chaco-Krieg darstellen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Der Chaco-Krieg gilt als der letzte große Krieg in Südamerika und fand von 1932 bis 1935 zwischen Bolivien und Paraguay statt. Im Grunde ging es dabei um den nördlichen Teil des menschenleeren und wirtschaftlich irrelevanten Teil des Gran Chacos.

Der Kauf von bolivianischen Gas könnte die Einwohner von Paraguay unmittelbar beeinflussen. So wird das bestehende Oligopol aufgelöst, was zu niedrigeren Preisen führen dürfte. Zuletzt wurde ein Vertrag über den Kauf und Verkauf von 54.000 Tonnen Gas pro Jahr unterzeichnet. Neben den beiden Staatspräsidenten waren die Firma Yacimientos Petrolíferos Fiscales Bolivianos (YPFB), Oscar Barriga, und Guillermo Parra Romero, Vertreter der paraguayischen LPG-Kammer (Liquefied Petroleum Gas) vertreten und Mitunterzeichner des Vertrags.

„Schlussendlich ermöglicht der Vertrag die Vertiefung der Energieintegration zwischen Bolivien und Paraguay. Dabei geht es nicht nur um die Kommerzialisierung von Gas, sondern auch Dünger“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Derzeit wird Gas aus den USA importiert. Hier liegt der Preis bei acht bis neun US-Dollar pro einer Million BTU, also wird es keine Konkurrenz für bolivianisches Gas.

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Erstellt von an 25. Mrz 2019. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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