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Nüßlein: Naturschutz und Landwirtschaft nicht gegeneinander ausspielen





Nein zu einem Ende der EU-Direktzahlungen an die
Landwirtschaft

Bundesumweltministerin Hendricks hat am heutigen Mittwoch eine
„Naturschutz-Offensive 2020“ vorgestellt. Darin wird unter anderem
gefordert, die Agrarsubventionen nach 2020 abzuschaffen. Hierzu
erklärt der stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Georg Nüßlein:

„Echten Fortschritt beim Natur- und Artenschutz erreichen wir nur
gemeinsam mit der Landwirtschaft – und nicht gegen sie. Mit ihrer
Forderung, die EU-Agrarsubventionen nach 2020 abzuschaffen, schießt
die Bundesumweltministerin deutlich über das Ziel hinaus.

Klar ist: für die Landwirtschaft gelten strenge
Umweltanforderungen. Nach der jüngsten EU-Agrarreform und dem dabei
eingeführten „Greening“ ist ein Teil der EU-Direktzahlungen an die
Landwirte deshalb mit der Erbringung zusätzlicher Umweltleistungen
verknüpft. Wir sollten dieses Konzept jetzt erst einmal konsequent
umsetzen, anstatt die Interessen von Landwirtschaft und Naturschutz
gegeneinander auszuspielen.

Wer auch in Zukunft eine Landwirtschaft will, in der auch kleine
und mittelgroße Höfe bei steigenden Umweltanforderungen eine
Überlebenschance haben, der wird an dem Instrument der Direktzahlung
zur Unterstützung dieser Landwirte nicht vorbeikommen.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

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Erstellt von an 14. Okt 2015. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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