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Neue Fertigungsstätten von Kyocera Solar in der Tschechischen Republik und China





Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der weltweit führenden Hersteller im Solarbereich, erweitert seine Solar-Produktion an zwei Standorten. Während die Produktion im tschechischen Kadan um ein weiteres Gebäude erweitert wird, ersetzt eine neue Fabrik die alte in Tianjin. Beide neuen Gebäude haben ein Produktionsvolumen von je 360 Megawatt.
Spatenstich in Tschechien, Produktionsstart in China: Während in Tianjin die Produktion in der neuen Fabrik sukzessive aufgenommen wird, beginnen in Kadan die Bauarbeiten für die Erstellung des neuen Fabrikgebäudes. Damit verfolgt Kyocera energisch sein Ziel, das Gesamtproduktionsvolumen des Unternehmens bis 2013 auf ein Gigawatt zu erhöhen.
„Es ist das Ziel von Kyocera, sich im wachsenden Solarmarkt durch hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte von der Konkurrenz abzuheben,“ sagt Tetsuo Kuba, Präsident der Kyocera Unternehmensgruppe. „Zusammen mit unserer Technologie-Expertise in der Produktion und unserer wachsenden weltweiten Produktionskapazität werden wir unser Solargeschäft weiter engagiert ausbauen.“
Erst vor kurzem hat Kyocera mit dem Bau seiner zweiten Fertigungsstätte in der Tschechischen Republik begonnen, um das Produktionsvolumen dort beträchtlich zu steigern. Ziel ist es die Nachfrage in Europa, dem größten Markt für Solarenergie weltweit, bestmöglich bedienen zu können. Die neue Fabrik soll im Herbst 2011 fertiggestellt sein, und wird neben der bestehenden Fabrik in Kadan errichtet, die bereits 2005 gebaut wurde. Geplant ist eine zusätzliche Produktionskapazität von 360 Megawatt pro Jahr. Mit beiden Fertigungsstätten kommt Kyocera damit auf ein Gesamtvolumen von 560 Megawatt, allein in Kadan. Damit ist die Tschechische Republik weltweit der größte Solar-Produktionsstandort der Kyocera-Gruppe. Von dort aus konnte Kyocera in der Vergangenheit schon Solarmodule für Großprojekte in Europa liefern, unter anderem 53,1 Megawatt für drei Solarkraftwerke in Spanien.
Die neue Fertigungsstätte in Tianjin, China, ist bereits fertiggestellt. Die Produktion wird im Frühling 2011 aufgenommen. Bis dahin wird der Betrieb von der alten komplett in die neue Fertigungsstätte verlegt. Das jährliche Produktionsvolumen beträgt dann 360 Megawatt. Dies bedeutet eine Steigerung um mehr als das Dreifache. Schon 2003 hat Kyocera einen Teil seiner Produktion nach Tianjin verlegt, und ist damit das erste japanische Unternehmen, das sich zur Solarproduktion in China niedergelassen hat.

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 213 Tochtergesellschaften (1. April 2010) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen.
Mit über 63.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Netto-Jahresumsatz von rund 8,59 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Mita Deutschland GmbH in Meerbusch.
Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerkes hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca. 435.000 Euro pro Preiskategorie).

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=333144

Erstellt von an 21. Jan 2011. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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