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NATURpur-Awards 2010/11 vergeben ? Kreative Ideen für Klimaschutz HSE-Chef Filbert: –Ökologischer Bewusstseinswandel ist gewachsen–





ADT (blu) ? Die HSE hat auf ihrem Darmstädter Weg in Richtung klimaneutrale Energieversorgung einen starken Verbündeten. „Der ökologische Bewusstseinswandel ist bei unseren Mitmenschen – und vor allem auch in der Jugend – gewachsen“, sagte der HSE-Vorstandsvorsitzende Albert Filbert bei der Preisverleihung des NATURpur-Awards am Freitag (11.) in Darmstadt. Die HSE gehe ihren Weg, CO2 zu vermeiden, zu verringern und zu kompensieren, unbeirrt weiter, obwohl die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen habe.

Albert Filbert zeichnete in der Centralstation zusammen mit dem Darmstädter Oberbürgermeister Walter Hoffmann und dem Schirmherrn des Wettbewerbs, Professor Peter Droege, die Preisträger der aktuellen Runde des Schülerwettbewerbs aus. Der NATURpur-Award wird in mehreren Kategorien vergeben und ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert. Der Jury gehören renommierte Fachleute an, die in ihren Entscheidungen völlig frei sind. Jurymitglieder sind Dr. Bettina Brohmann (Öko-Institut), Werner Eicke-Henning (Leiter Hessische Energiespar-Akion), Bernhard Fenn (Geschäftsführer NATURpur-Institut), Martin Günther (Hessisches Kultusministerium), Silke Hansen (Leiterin Wetterredaktion des Hessischen Rundfunks) und Professor Lothar Petry (Hochschule Darmstadt).

Den ersten Platz in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 vergab die Jury an die Theodor-Litt-Schule in Michelstadt für das Theaterstück „Die Welt in 2222“, das Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 c unter Leitung ihres Lehrers Klaus Ripper selbst geschrieben und auf Video dokumentiert haben. Die Hauptrollen spielen die Familien Natura und Bonzo, die völlig entgegen gesetzten Einstellungen zum Klima- und Umweltschutz haben. Dieser Kontrast regt auf unterhaltsame Art zum Nachdenken an.

Preisträger in der Kategorie Oberstufe/Berufsschule sind angehende Bürokaufleute einer Berufsschulklasse der Georg-Kerschensteiner-Schule in Obertshausen (Kreis Offenbach) für ihre Ausarbeitung „Sparen beim Drucken“. Sie wurden von Dr. Uwe Gerhardt betreut.

Den Sonderpreis „Beste interdisziplinäre Arbeit“ erhielt das Lessing-Gymnasium in Lampertheim (Kreis Bergstraße) für den Kurzfilm „Der Umweltaffe auf Tour“. Mit dem Sonderpreis „Beste schöpferische Arbeit“ ausgezeichnet wurde die August-Bebel-Schule in Offenbach für das Projekt „Survivalkit4school“ ? eine Zusammenstellung von Ideen und Konzepten, wie an Schulen einfach und schnell Energie gespart und die Umwelt geschützt werden kann.

Der Sonderpreis für das beste Konzept zum „Klimaschutz in der Schule“ ging an drei Schulen in Rodgau (Offenbach). Unter dem Motto „Was ist eure Energie“ starteten Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Schule, der Gartenschule und der Schule am Bürgerhaus ein Langzeitprojekt, das Energie in verschiedenen Unterrichtsfächern zum Thema machen will. Zudem sind eine Energieberatungsmesse und eine Spendensammelaktion für eine Schule im Senegal geplant. Im Herbst dieses Jahres sollen die Ergebnisse des Projektes öffentlich vorgestellt werden.

In der aktuellen Runde wurde erstmals ein Online-Publikumspreis vergeben. Die User der Internetplattform www.naturpur-award.de konnten ihren Favoriten wählen. Die meisten gültigen Stimmen bekam der Beitrag „Intelligente Raumbeleuchtung in privaten Haushalten“ von Yorn Merz und Yannik Wilfinger, Klasse 10, Schuldorf Bergstraße, Seeheim-Jugenheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg).

Die HSE hatte den NATURpur-Award 2006/07 erstmals ausgeschrieben. An der aktuellen, fünften Runde nahmen insgesamt 1.200 Schülerinnen und Schüler von 27 Schulen aus 21 Kommunen teil. Bei der HSE gingen auch Bewerbungen aus Baden-Württemberg, Saarland und Nordrhein-Westfalen ein. Der Schülerwettbewerb für Zukunftsenergien richtet sich an Jugendliche aller Schularten ab der Klasse 7 sowie an Berufsschülerinnen und -schüler. Sie sollen sich kreativ mit Klima schonender Energieerzeugung- und verwendung, Energieeffizienz und erneuerbaren Energien beschäftigen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, weil es keine formalen Vorgaben dafür gibt, wie die Schüler ihre Vorstellungen umsetzen sollen.

Der NATURpur-Award soll Jugendliche ermuntern, sich Gedanken über die Energieversorgung der Zukunft zu machen, weil sie die Auswirkungen der Erderwärmung und die Verknappung der Ressourcen direkt spüren werden. Jugendliche, die in der nächsten Runde mitmachen wollen, können sich jetzt schon über ihre Projekte Gedanken machen. Anmeldeschluss ist nach den Sommerferien.

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Erstellt von an 11. Feb 2011. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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