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Moderne Stadtbeleuchtung für NRW – 2. Regionaltagung der EnergieAgentur.NRW am 30. September in Wuppertal





Mit der 2. Regionaltagung zum Thema „Moderne Stadtbeleuchtung für NRW“ am Donnerstag, den 30. September 2010, in der Historischen Stadthalle in Wuppertal will die EnergieAgentur.NRW für besseres Licht auf nordrhein-westfälischen Straßen sorgen. Nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung im April in Bielefeld werden diesmal Vertreter aus Städten und Gemeinden der Region Rhein/Ruhr erwartet, die sich über rechtliche und technische Rahmenbedingungen für zeitgemäße Beleuchtungslösungen informieren möchten.
Den Besucher erwarten vormittags interessante Vorträge zu den Themen „LED“ und „Projektentwicklung“ sowie die Auszeichnung von zwei NRW-Städten als EU-GreenLight-Partner. Nachmittags werden zwei Workshops angeboten: Die EnergieAgentur.NRW und der Stuttgarter Rechtsanwalt Alfred Bauer moderieren zum Thema „Rechtliche Fragen zur Straßenbeleuchtung“. Den zweiten Workshop „Kommunale Lichtplanung für mehr Energieeffizienz und Naturschutz“ begleitet der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) als Kooperationspartner der Veranstaltung.
„Die heutige Straßenbeleuchtung befindet sich im Spannungsfeld eines großen technischen Erneuerungsbedarfs und einer finanziell angespannten Lage der öffentlichen Kassen“, erklärt Dipl.-Ing. Heinz-Jürgen Schütz von der EnergieAgentur.NRW. Nach Schätzungen des Fachverbandes Licht werden in 50 Prozent der deutschen Kommunen noch Straßenbeleuchtungen betrieben, die auf dem technischen Stand der 1970er Jahre sind. Bedingt durch die Vorgaben der EU werden für diese Beleuchtungsanlagen ab 2015 keine Leuchtmittel mehr am Markt erhältlich sein. Mit der damit zwangsläufig notwendigen Sanierung ist ein geschätztes Einsparpotential von deutschlandweit 2,7 Milliarden kWh, bzw. rund 400 Millionen Euro verbunden.
Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen müssen sich daher rechtzeitig mit der Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung auseinandersetzen. „Entsprechende Alternativen sind technisch ausgereift und im Einsatz bewährt“, erklärt der Ingenieur von der EnergieAgentur.NRW. Die Leuchtenhersteller haben eine breite Palette an fortschrittlicher Lichttechnologie anzubieten. Insgesamt sorgen die Systeme mit deutlich weniger Strom für besseres Licht. „Hohe Lichtausbeute“ heißt die Zauberformel. Schütz: „Die klamme Haushaltslage hält aber viele Kommunen davon ab, die ökonomische und technische Durchführbarkeit zu prüfen.“
Die Veranstaltung wird begleitet von einer Ausstellung, auf der technische Lösungen sowie Dienstleistungen rund um die Straßenbeleuchtung vorgestellt werden. Die Tagung am 30. September beginnt um 09.30 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Fachliche Informationen:
Dipl.-Ing. Heinz-Jürgen Schütz,
Tel: 0202 / 24552-32,
mailto:schuetz@energieagentur.nrw.de

Organisation:
Susanne Hans,
Tel: 0202 / 24552-37,
mailto:hans@energieagentur.nrw.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=238579

Erstellt von an 5. Aug 2010. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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