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Mit Oerlikon Solar in 80 Tagen um die Welt





„Das Ziel von Oerlikon Solar ist es, Sonnenenergie wirtschaftlich zu machen und sich innovativ für eine nachhaltige und effiziente Mobilität für die Zukunft einzusetzen “, so Jürg Henz, CEO von Oerlikon Solar, „das Engagement beim Zero Emission Race unterstützt uns dabei, diese Botschaft in die Welt zu tragen.“ Als Hauptsponsor des Schweizer Teams sorgt Oerlikon Solar für die Produktion der Sonnenenergie, die das Team für das „Betanken“ des Zerotracers benötigt, etwa 2400 kWh für 30–000 km rund um die Welt. „Der Zerotracer ist ein perfektes Beispiel, das zeigt, dass elektrisch angetriebene Fahrzeuge aufregend bezüglich Design und Fahrspass sein können und gleichzeitig einen Beitrag gegen die globale Erwärmung leisten“, sagt Henz weiter. Schon in den ersten Renntagen bewies der Zerotracer „Swiss Engineering Excellence“. Das Team gewann den Grimsel-Prolog, ein Bergrennen, den Bremstest und auch den Teamleader-Preis; zusätzlich erhielt das Team einen Solidaritätsbonuspunkt, weil sie einem anderen Team bei einer Reparatur in Nachtschicht geholfen hatten.

Mobilität mit „Zero Emission“
Die Idee zum Rennen hatte Louis Palmer, der erste Mensch, der die Welt in einem solarbetriebenen Fahrzeug umrundet hat. Beim Zero Emission Race will Palmer, unter dem Patronat des United Nations Environmental Program (UNEP) die Aufmerksamkeit des weltumspannenden Ereignisses nutzen, abgasfreie Mobilitätslösungen zu präsentieren. Der von Oerlikon Solar gesponserte und unter dem Patronat von Cleantech Switzerland stehende Zerotracer ist eine Lösung dazu, entwickelt von einem Viererteam junger Ingenieure und Designer, die mit solchen Fahrzeugen an neuen Mobilitätskonzepten von Morgen arbeiten. Oerlikon Solar, wie auch die Vier leisten Pionierarbeit: die einen auf dem Gebiet der ökologisch nachhaltigen Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie, die anderen auf dem Gebiet der CO2 freien Mobilität der Zukunft.

Der Startschuss zum Rennen fiel am 16. August 2010 in Genf am Sitz der Vereinten Nationen und führt 80 Tage lang ostwärts durch 16 Länder und über 150 Städte wie Berlin, München, Moskau, Shanghai, Vancouver, Los Angeles, Cancun (Weltklimakonferenz), Lissabon und Madrid, und endet am 22. Januar 2011 am Ausgangspunkt des Rennens in Genf. Die Stationen in Deutschland sind Böblingen, Michelstadt, Mainz, Bonn, Düsseldorf, Tönnishäuschen, Paderborn, Hannover, Magdeburg, Berlin, Jena, Zapfendorf und Landsberg. In Österreich sind es Salzburg, Linz, Melk und Wien, wo der Zerotracer einfahren wird. www.zero-race.com

Der Zerotracer mit seiner aerodynamischen und futuristisch anmutenden Form ist Auto und Motorrad in einem. Er bietet Raum für zwei Personen und kann beim Beschleunigen von 0 auf 100 km/h (in 4,5 Sekunden) mit den schnellsten Fahrzeugen der Welt mithalten. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h benötigt der Zerotracer 4 kW Energie, mit welcher er eine Reichweite von 450 Kilometern erzielt. Die Karosserie wiegt weniger als 80 kg und besteht aus Kevlar-Verbundwerkstoff, der auch in der Formel 1 Verwendung findet. Mehr Informationen unter www.zerotracer.com

„Swiss Engineering Excellence“
Wofür sich Oerlikon Solar neben der Idee „Zero Emission“ einsetzt, ist die „Swiss Engineering Excellence“. Der Zerotracer besinnt sich auf schweizerische Ingenieurskunst zurück und soll „High-Tech made in Switzerland“ in die Welt hinaustragen. Oerlikon Solar trägt als Hauptsponsor mit der ökologisch nachhaltigen Schweizer Dünnschicht-Silizium-Technologie massgeblich dazu bei. Als Technologie-Partner lieferte Oerlikon Mechatronics massgefertigte Getriebeteile und Oerlikon Graziano ein drehmomentstarkes Antriebssystem. Der Elektromotor, die Zahnräder und vieles mehr stammen aus Schweizer Technologieunternehmen.

„Wir wollen mit diesem Engagement beweisen, dass eine neue Mobilität mit Sonnenenergie nicht nur möglich, sondern schon heute dank unserer Dünnschicht Silizium Technologie alltagstauglich ist“, fasst Henz die Ziele des Rennens zusammen.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=245660

Erstellt von an 22. Aug 2010. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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