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Mehr Ökostrom von der ehemaligen Industriebrache





Trier/Üdersdorf. Die WES Green GmbH aus Trier hat den Solarpark auf dem Gelände des ehemaligen Steinbruchs „Löhley“ in Üdersdorf in der Vulkaneifel nochmals ausgebaut. Auf dem circa 1,73 Hektar großen Konversionsgelände war im März 2017 der erste Bauabschnitt entstanden.

Die Photovoltaikanlage startete zunächst mit einer Leistung von 731 kWp und wurde nun um knapp 450 kWp auf jetzt insgesamt fast 1,2 MWp erweitert. Im Solarpark wurden dazu weitere 1.656 Module und nochmals 6 Wechselrichter verbaut. Damit ist ein Großteil der Fläche des ehemaligen Steinbruchs belegt.

In die Produktion von umweltfreundlichem Sonnenstrom wurden dort insgesamt rund 1. Mill. Euro investiert. Der Steinbruch, der über 200 Jahre zum Basaltabbau genutzt wurde, liegt seit den 1950er Jahren brach und diente seitdem als Lagerplatz für Bauschutt und Ähnliches. Jahrelang wurde eine Teilfläche genutzt, um belastete Erde mittels Bakterien zu reinigen. Eine Rekultivierung und der Rückbau der „Industrie-Brache“ mussten vorgenommen und die verfallenen Betriebsgebäude, Betonquader, Abfälle und Bauschutt entfernt werden. Der Standort war unter anderem ausgewählt worden, weil auf dem außer Betrieb gesetzten Gelände die Realisierung einer Photovoltaikanlage als sogenannte bauliche Anlage laut EEG sowohl als möglich sowie auch als förderbar galt.

Birgit Zimmer von der Eigentümerfamilie findet es wichtig, dass auf dem Gelände zukünftig umweltfreundlicher Ökostrom produziert wird. „Für uns war es von großer Bedeutung, dass das Brachgelände einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden konnte“, erläutert Birgit Zimmer. Von der Gemeinde wurde das Projekt von Anfang an sehr positiv gesehen und unterstützt. Die rekultivierte Fläche ist ein wichtiger Schritt für die Kommune in die Erzeugung von Erneuerbaren Energien.

„Mit der Erweiterung können wir, auf dieser in den letzten Jahrhunderten stark strapazierten Fläche, jetzt noch mehr Ökostrom erzeugen. Zusätzlich wird sich der Boden innerhalb von 20 bis 30 Jahren regenerieren können, mit all den positiven Auswirkungen für die Tier- und Pflanzenwelt“, erklärt Horst Schneider.

WES Green kümmerte sich um das Gesamtprojekt

Die WES Green GmbH hatte im Rahmen des Projekts die Erstellung des technischen Gesamtkonzepts, die Durchführung von Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Vulkaneifel, der Verbandsgemeinde Daun und der Ortsgemeinde Üdersdorf und dem Energieversorger Westnetz übernommen, sowie die Bauarbeiten koordiniert.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1623762

Erstellt von an 22. Jun 2018. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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