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Lapp Kabel präsentiert neue Junction-Box auf der PVSEC in Valencia





Die Stuttgarter Lapp Gruppe komplettiert ihr Programm für die Photovoltaikbranche. Auf der internationalen Messe PVSEC (6. bis 9. September 2010/ Halle L3H2, Stand B20) in Valencia/Spanien stellt die Lapp Gruppe eine neue Junction Box vor, über die die Strom führenden Leitungen an die Solarmodule angeschlossen werden. Die Besonderheit: Die Junction Box von Lapp wird nicht über Kontaktbänder fixiert wie es bisher Standard ist, sondern schon im Fertigungsprozess angeschweißt. Die Integration in den Fertigungsprozess erhöht den Automatisierungsgrad und damit auch die Prozesssicherheit. Die Herstellung wird damit schneller und effizienter. Die Junction Box ist die ideale Ergänzung zum widerstandsarmen Solarstecker EPIC® SOLAR 4 Thin, der erstmals auf der Intersolar in München präsentiert wurde. Da die Boxen ebenso wie der Stecker besonders flach bauen, können die Module noch Platz sparender verpackt werden – was die Wirtschaftlichkeit für die Hersteller nochmals erhöht.

Die neue Junction-Box wird für jeden Kunden nach dessen Vorgaben individuell angepasst. Guido Ege, Leiter der Abteilung System Products bei Lapp Kabel: „Mit der Verschweißung der Box am Modul setzen wir einen neuen Standard, diese Technologie ist allen anderen Verbindungsarten klar überlegen. Und mit unserem System aus individuell angepasster Junction Box und EPIC® SOLAR 4 Thin Stecker können wir jedem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung anbieten. Durch die effizientere Fertigung lohnt sich die Investition schon nach kurzer Zeit.“

Der innovative EPIC® SOLAR 4 Thin Stecker verbindet einen besonders geringen elektrischen Widerstand mit zahlreichen weiteren Vorteilen. „Bei anderen Steckern liegt der Übergangswiderstand im Schnitt um den Faktor 10 höher. Mit 0,2 mOhm sind wir absolute Spitzenreiter“, unterstreicht Stefan Koch, Produktmanager bei Lapp Kabel. Das macht Photovoltaikanlagen effizienter und verlangsamt gleichzeitig die Alterung des Steckers: Durch den geringen elektrischen Widerstand des patentierten Kontaktsystems erwärmt er sich kaum. Stefan Koch rechnet damit, dass der Stecker mit rund 25 Jahren eine ähnliche Lebensdauer erreicht wie gängige Solarmodule.

Dank des 4mm Stecksystems mit doppeltem Rasthaken wird die Montage auch sicherer: Sollte die Verbindung reißen, so wird dank der neuartigen Verschweißung von Litze und Stecker eine definierte Ausreißreihenfolge eingehalten. Es können keine Litzen blank liegen – ein wichtiger Sicherheitsgewinn.

Der Temperaturbereich des EPIC® SOLAR 4 Thin erstreckt sich von -40 bis + 105 Grad Celsius. Dazu kommen extrem hohe Zugentlastungswerte. Die große Bandbreite an Leiterquerschnitten von 1,5 mm² bis 6 mm² ist ein weiterer Vorteil für den Anwender. Der EPIC® SOLAR 4 Thin hat auch die Prüfung durch den TÜV Rheinland (EN 50521) für Steckverbinder in Fotovoltaiksystemen bestanden. Die Zulassung nach UL für den nordamerikanischen Markt ist in Vorbereitung.

Zum Photovoltaik-Programm der Lapp Gruppe gehören auch die ÖLFLEX® SOLAR Leitungen. Alle sind UV-beständig und zeichnen sich durch hohe Witterungs- und Temperaturbeständigkeit aus. Zu den Bestsellern zählt die elektronenstrahlvernetzte ÖLFLEX® SOLAR XLR. Bei der Elektronenstrahlvernetzung, einer Technologie aus der Raumfahrt, werden die Copolymer-Moleküle dazu gebracht, sich untereinander zu vernetzen, was dem Material eine besonders hohe thermische und mechanische Widerstandskraft verleiht. So besitzen die TÜV Bauart geprüften ÖLFLEX® SOLAR XLR Leitungen eine thermische Belastbarkeit von -40 bis +120°C. Damit ist eine langjährige Funktion zu jeder Jahreszeit garantiert.

Die vernetzten Standard Solarleitungen ÖLFLEX® SOLAR XLS kommen verstärkt in Temperaturbereichen von -40 bis +100°C zum Einsatz. Beide Leitungstypen werden in der Regel für die Verkabelung von Solarmodulen untereinander sowie zur Verbindung der einzelnen Modulreihen und des Wechselrichters auf Schräg- und Flachdach- sowie auf Freilandanlagen montiert.

Die robuste ÖLFLEX® SOLAR XLSv wird wegen ihres großen Leiterquerschnittes bei PV-Großanlagen als Sammelleitung zur Übertragung hoher Stromlasten zwischen den einzelnen Modulreihen bzw. auch als Verbindung zum Wechselrichter eingesetzt. Sie eignet sich auch zur Erdverlegung.

Auf Ställen und Scheunendächern oder in landwirtschaftlichen Betrieben wird dagegen die ÖLFLEX® SOLAR V4A empfohlen. Sie hat eine Armierung aus rostfreiem Edelstahl und schützt so wirkungsvoll vor Marder-, Nager- und Termitenbissen.

Für die Parallelschaltung von Solarmodulen haben sich EPIC® SOLAR Y-Splitter bewährt. Ergänzt wird das Portfolio mit passenden SKINTOP® Kabelverschraubungen und UV-beständigen Polyamid Schutzschläuchen aus der SILVYN® Reihe.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=252770

Erstellt von an 6. Sep 2010. geschrieben in Allgemein, Photovoltaik. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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