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Klimaschutz schon auf dem Stundenplan? Schulen gehören zu größten öffentlichen Energieverbrauchern / Schulstart nutzen, um Klimaschutz auf den Lehrplan zu setzen / co2online gibt Energiespartipps





Schulen in Deutschland sind Energiefresser: Laut
Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu)
verbraucht eine mittelgroße Schule circa 1.000.000 Kilowattstunden
pro Jahr für Wärme und 100.000 Kilowattstunden für Strom. Das
entspricht Heizkosten von rund 50.000 Euro und Stromkosten von 25.000
Euro. Damit sind Verbrauch und Kosten in Schulen deutlich höher als
in anderen öffentlichen Gebäuden.

Die gemeinnützige co2online GmbH gibt zum Schulstart Tipps, wie
Schüler und Lehrer ihren Energieverbrauch senken und so das Klima
schützen können – auf dem Weg zur Schule, während des Unterrichts und
auch danach.

Fünf Tipps für Klimaschutz rund ums Klassenzimmer

1. Mit dem Laufbus klimafreundlich zur Schule kommen

Vor allem Grundschüler werden oft mit dem Auto zur Schule
gebracht, da ihre Eltern sie nicht alleine zur Schule laufen lassen
möchten. Abhilfe schaffen Laufbusse. Die Idee: Eine Gruppe von
Schülern legt den Schulweg gemeinsam zurück und wird dabei von einem
Erwachsenen begleitet. Ist der Schulweg zu lang, um ihn mit dem
Fahrrad oder zu Fuß zu bewältigen, können Fahrgemeinschaften
gegründet und Mitfahrbörsen gestartet werden.

2. Heiz- und Stromverbrauch im Klassenraum senken

Besonders viel Energie lässt sich in der Schule selbst sparen. Ist
die Temperatur im Klassenraum zu hoch, gilt: Heizung runter drehen.
Jedes Grad weniger spart circa sechs Prozent Heizenergie. Für
Klassen- und Lehrerzimmer werden 20 Grad empfohlen. Auch beim Licht
gilt: wenn möglich, bitte ausschalten. Um ungewolltes An- und
Ausschalten von Lampen zu verhindern, können Lichtschalter
beschriftet werden.

3. Schüler spüren Energiefresser auf

In vielen Schulen gibt es „Energiedetektive“, die kontrollieren,
ob die Heizung heruntergedreht, der Müll getrennt und Elektrogeräte
vollständig vom Netz genommen wurden. Falls nicht, erinnern sie ihre
Mitschüler an energiesparendes Verhalten. Plakate mit
Energiespartipps fürs Klassenzimmer können auf
www.energiesparmeister.de/energiesparen kostenlos heruntergeladen
werden.

4. Energiesparkonto für Schulen nutzen

Beim Überprüfen der Einsparerfolge hilft das kostenlose
Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de). Hier können Schüler und
Lehrer ihren Energieverbrauch regelmäßig eintragen und genau sehen,
wie stark sie ihn senken konnten. Das motiviert nicht nur, sondern
zeigt auch, welche Maßnahmen sich besonders lohnen.

5. Fifty/Fifty-Prämien sichern

Anreize zum Energiesparen bieten sogenannte Fifty/Fifty-Programme.
Die Idee dahinter: Der Schulträger zahlt der Schule am Ende des
Jahres einen vorher festgelegten Anteil ihrer eingesparten
Energiekosten aus. So profitiert die Schule direkt von den
Einsparungen und kann die Gelder nutzen, um beispielsweise weitere
Klimaschutzprojekte anzustoßen.

6. Teilnahme an Klimaschutzwettbewerben

Schulen, die bereits für den Klimaschutz aktiv sind, können sich
bei regionalen oder bundesweiten Klimaschutzwettbewerben wie dem
Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen (www.energiesparmeister.de)
bewerben. Neben der zusätzlichen Öffentlichkeitsarbeit winken
Preisgelder, die bei der Finanzierung des Projekts helfen können.

Was Schulen sonst noch tun können, um ein erfolgreiches
Klimaschutzprojekt zu starten und wie sie ihr Projekt finanzieren
können, verrät der Leitfaden „Klimaschutz im Klassenzimmer“, der
kostenlos auf www.energiesparmeister.de/leitfaden heruntergeladen
werden kann.

Hinweis für die Redaktionen:

Druckfähiges Bildmaterial gibt es auf www.co2online.de/presse.

Über die co2online gemeinnützige GmbH

Die gemeinnützige co2online GmbH (http://www.co2online.de) setzt
sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit
2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten
Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit
onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks
und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, mit aktivem
Klimaschutz Geld zu sparen. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen
auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird
co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem
Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien,
Wissenschaft und Wirtschaft.

Pressekontakt:
Sabine Käsbohrer
co2online gemeinnützige GmbH
Hochkirchstr. 9
10829 Berlin
Tel.: 030 / 780 96 65 – 10
Fax: 030 / 780 96 65 – 11
E-Mail: sabine.kaesbohrer@co2online.de
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Original-Content von: co2online gGmbH, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1518740

Erstellt von an 9. Aug 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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