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KfW und Bundesumweltministerium geben Startschuss für Programm zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen





– Kredit und Tilgungszuschuss für Batteriespeicher an PV-Anlagen
mit Netzanschluss
– Ziel ist bessere Integration von kleinen bis mittelgroßen
PV-Anlagen in das Stromnetz
– Förderanträge können ab dem 1.5.2013 gestellt werden

Mit einem neuen Programm Erneuerbare Energien „Speicher“
unterstützen die KfW Bankengruppe und das Bundesumweltministerium die
verstärkte Nutzung von Batteriespeichersystemen in Verbindung mit
Photovoltaikanlagen, die an das Stromnetz angeschlossen sind. Mit dem
Programm soll die technologische Weiterentwicklung und
Marktdurchdringung von Batteriespeichern in Verbindung mit
Photovoltaikanlagen unterstützt werden. Batteriespeichersysteme sind
ein wichtiger Baustein zur besseren Integration von kleinen bis
mittelgroßen PV-Anlagen in das Stromnetz.

„Der Erfolg der Energiewende steht und fällt mit der dauerhaften
und zuverlässigen Integration der Erneuerbaren Energien in unser
Energiesystem. Dieses muss insgesamt flexibler, die Erzeugung von
Strom durch Wind und Sonne sowie die Einspeisung in das Netz müssen
stärker voneinander entkoppelt werden. Hierzu leisten die
Speichertechnologien einen wichtigen Beitrag. Mit dem neuen
Förderprogramm unterstützen wir die Markteinführung und
Marktdurchdringung kleiner Batteriespeicher, so dass mit ihrer
steigenden Verbreitung auch die Marktpreise sinken sollten“, sagt Dr.
Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Das zum 1. Mai startende Programm wendet sich an Unternehmen und
Privatpersonen, die den mit einer Photovoltaikanlage erzeugten Strom
ganz oder teilweise einspeisen. Bei der Neuerrichtung einer PV-Anlage
in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem oder der
nachträglichen Installation solcher Systeme bei PV-Anlagen, die nach
dem 31.12.2012 in Betrieb gegangen sind, stellt das Programm
zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse zur Verfügung. Es können
bis zu 100% der förderfähigen Nettoinvestitionskosten finanziert
werden. Der Zuschuss beträgt maximal 30 % an den Investitionskosten
für das Speichersystem und ist an anspruchsvolle technische
Voraussetzungen geknüpft. Somit wird sichergestellt, dass nur
Produkte hoher Qualität gefördert werden. Darüber hinaus müssen die
geförderten Systeme auch einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung
liefern: Die Mittagsspitze der Photovoltaikanlage wird nicht ins Netz
eingespeist, sondern im Speicher für die spätere Nutzung im Eigenheim
zwischengespeichert. Für das Jahr 2013 stehen Mittel in Höhe von 25
Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können bei den durchleitenden
Banken gestellt werden.

Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Herr Wolfram Schweickhardt
Tel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=855763

Erstellt von an 18. Apr 2013. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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