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Ist der Carbon Footprint in den Managementetagen angekommen?





CO2-Management wird immer wichtiger für Unternehmen und viele von diesen wissen bereits heute, wie sie ihre Emissionen in den Griff bekommen können. Die aktuelle Studie des Carbon Disclosure Projects (CDP) befasst sich mit dieser Fragestellung. Sie kommt zu dem Schluss, daß die Entscheidung für CO2-Management durch eine Vielzahl von Markttreibern wesentlich bestimmt wird. Das sind unter anderem: Energiekosten, steigender CO2-Preis, Reputation der eigenen Marke, Risiken von Energieengpässen, Erwartungen der eigenen Mitarbeiter, Marktpositionierung, sowie Nachfrage von Investoren. Unternehmen, die damit rechnen, daß diese Faktoren in den nächsten 5-10 Jahren an Gewicht gewinnen, setzten überdurchschnittlich häufig CO2-Management auf die Agenda ihrer langfristigen strategischen Prioritäten. Einer Studie der Aberdeen Group zufolge geben 72% der Geschäftsführer von insgesamt 120 befragten Unternehmen an, daß die Investitionen in Energie- und CO2-Management in 2010 gleich blieben oder gesteigert wurden im Vergleich zum Vorjahr.

Der Corporate Carbon Footprint etabliert sich als modernes und zukunftsweisendes Instrument zur Initiierung von Veränderungsprozessen und deren Kommunikation in Unternehmen. Der Carbon Footprint ist ein aussagekräftiger Indikator für das Emissions-, Energie- und Effizienzmanagement im Unternehmen. Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten und der gesetzlichen Initiativen zur Treibhausgasreduktion, wird der Corporate Carbon Footprint auch zunehmend von Investoren und Rating Agenturen als Maßstab für die zukünftige Unternehmensentwicklung herangezogen.

In der Entsorgungswirtschaft werden Carbon Footprints vor allem zur Darstellung der Treibhausgasreduktion durch die werkstoffliche oder energetische Verwendung von Abfällen herangezogen. So ermittel das Entsorgungsunternehmen Tönsmeier den Product Carbon Footprint (PCF) ihrer Kunststoffrecyclate. Dieser erweist sich als deutlich günstiger als der PCF der primären Kunstoffe.
Der Vorstandsvorsitzende der Bremer Nehlsen Gruppe, Peter Hoffmeyer, wird auf dem Urban Mining Kongress am 18/19. Mai 2011 auf der waste to energy+recycling in Bremen über die Bedeutung des Carbon Footprints für die Kreislaufwirtschaft berichten.
„Wir sind sehr froh, hochkarätige Praktiker wie Peter Hoffmeyer zu diesem Thema für den Kongress bekommen zu haben,“ so der Managementberater und Organisator des Kongresses Rainer Weichbrodt, der selbst viele Jahre als Manager in der Rohstoff- und Umweltwirtschaft tätig war. Heute unterstützt er mit seiner think!tank Gesellschaft für Zukunftsgestaltung mbH Wirtschaftsunternehmen, die Herausforderungen der Umweltpolitik für die Unternehmensentwicklung erfolgreich zu nutzen.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=348459

Erstellt von an 15. Feb 2011. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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