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Invensity: Gebäudetechnik vor Umbruch





Invensity präsentiert anlässlich der Messe ISH
in Frankfurt qualitatives Forschungsprojekt für Gebäude- und
Energietechnik

Mit dem Smart Home steht die klassische Gebäudetechnik vor einem
fundamentalen Umbruch. Darauf weist die internationale Technologie-
und Innovationsberatungsgesellschaft Invensity (www.invensity.com)
aufgrund eines Forschungsprojekts zur Produktentwicklung in der
Gebäude- und Energietechnikbranche hin. Die digitale Vernetzung aller
Komponenten in einem Haushalt von der Beleuchtung über die Heizung
bis zur Audio-/Videoanlage – das Internet of Things (IoT) – bringt
erhebliche Herausforderungen für die Hersteller mit sich, vor allem
aber eine Vielzahl neuer Geschäftschancen. Die erschreckende
Erkenntnis der Berater: Nur etwa ein Drittel der in der
Gebäudetechnik tätigen Firmen geht die anstehende Umwälzung in ihrem
Markt mit einer wohlüberlegten Strategie für die systematische
Produktentwicklung an. Zwei Drittel „basteln einfach weiter an ihren
Produkten oder warten ab,ohne einer klar definierten Innovations- und
Entwicklungsstrategie zu folgen“, heißt es von Invensity.

„Unternehmen ohne systematische und effiziente Entwicklung von der
Innovationsidee bis zur Produktfreigabe werden die Verlierer beim
Smart Home sein“, sagt Matthias Welge, Experte für Gebäudetechnik bei
Invensity, voraus. Seine Prognose: „Diese Hersteller werden künftig
ein Dasein als bloße Komponentenhersteller fristen und viel zu spät
merken, dass die Musik in der Software und in der intelligenten
Vernetzung liegt.“

Digitalkonzerne steigen in die intelligente Gebäudetechnik ein

Nach Einschätzung von Invensity wird dieser Trend durch das
Eindringen neuer Wettbewerber in die „intelligente Gebäudetechnik“
beschleunigt. „Für die großen Digitalkonzerne dienen die häuslichen
Komponenten mit Internetanschluss vor allem der Datenbeschaffung, um
die Verbraucher noch detaillierter und lückenloser erfassen zu
können. Die Geschäftsmodelle basieren in weiten Teilen auf Big Data,
also der umfassenden Analyse aller Daten, die beispielsweise von
Sanitär- und Lichttechnik, Audio- und Netzwerktechnik, elektronischen
Fenstern und Türen, Alarm- und Schließsystemen fortlaufend geliefert
werden“ erläutert Invensity-Berater Matthias Welge. Er stellt fest:
„Wer das für Science Fiction hält, sollte sich klar machen, dass
schon heute die ersten Fernseher mit Kamera und Mikrofon in
Wohnzimmern stehen. Mit Gesichtserkennung gekoppelt lässt sich auch
gleich feststellen, wer sich im Raum aufhält und die Musik darauf
abstimmen. Und wenn man ein Smartphone mit dem Fingerabdruck
entriegelt, warum nicht auch die Haustür? Gleichgültig, ob man das
für erstrebenswert hält oder nicht, werden diese Trends die
Gebäudetechnik fundamental verändern. Unternehmen, die diesen Wandel
überleben wollen, müssen eine systematische Innovationsstrategie und
Entwicklung einführen.“

Forschungsbericht zur Gebäude- und Energietechnik

Invensity verweist in seinem aktuellen Forschungsbericht
„Effiziente Produktentwicklung in der Gebäude- und
Energietechnikbranche“ auf Schätzungen, denen zufolge allein der
deutsche Markt für Smart Homes bis 2025 auf rund 19 Mrd. Euro
anschwellen wird. Diesem enormen Marktpotenzial stehen allerdings
auch Risiken vor allem durch Cyber-Kriminalität gegenüber. „Alle an
das Internet angeschlossenen Geräte und Gebäudeteile stellen
potenziell ein Einfallstor für Angriffe aus dem Internet dar“,
verdeutlicht Experte Matthias Welge. Er meint: „Die jüngsten
Cyber-Angriffe auf Heizungsthermostaten in finnischen Wohnsiedlungen
markieren erst den Anfang einer Welle, die in den nächsten Jahren
über das Internet of Things gerade auch in Gebäuden hereinfallen
wird. Für die Unternehmen in der Gebäude- und Energietechnik ist also
nicht nur die Innovationskraft von zukunftskritischer Bedeutung,
sondern auch die IT-Sicherheit ihrer Produkte.“

Im Angesicht dieser Trends empfiehlt Invensity den Unternehmen ein
Innovationsmanagement als ein wichtiges Werkzeug zur systematischen
und sicheren Entwicklung von Innovationen. Die Berater verweisen
darauf, dass Neuerungen besser durch ein System und einen
organisierten Prozess festgelegt und bis zur Marktreife gebracht
werden. Hierfür bedarf es im Unternehmen eines Verantwortlichen, hebt
Invensity hervor. Laut Forschungsbericht ist jedoch nur in rund der
Hälfte der Firmen eine Führungskraft explizit ernannt, die das
Innovationsmanagement erfolgreich leitet.

Die Firmen haben eine gute Vorstellung davon (durchschnittlicher
Reifegrad 62%), welche Entwicklungen für sie von Bedeutung sind.
Allerdings wird dabei der Fokus häufig zu stark auf umsatzbringende
Projekte gelegt und eine strategische Sichtweise bleibt unbedacht,
hat Invensity festgestellt. Rund zwei Drittel der Unternehmen hat
gemäß Angaben einen Überblick, welche Kolleginnen und Kollegen an
welchen Zukunftsprojekten arbeiten; mit anderen Worten: Einem Drittel
fehlt genau dieser Überblick. Dadurch kann auch keine Aussage darüber
getroffen werden, welche Auswirkungen ein weiteres Projekt auf die
Ressourcensituation hat. Lediglich ein Unternehmen verfügt über eine
vollständige Szenarioplanung sämtlicher Ressourcen.

Auch im Bereich der Qualität der Produktentwicklung mit einem
durchschnittlichen Reifegrad von 67 Prozent verfügen diese Firmen
über ein deutliches Verbesserungspotential, das durch eine
Orientierung der Systementwicklungsprozesse an etablierten Standards
wie SPICE (ISO 15504) und CMMI gehoben werden kann.

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende europäische Technologie-
und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung. Invensity
hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München, Stuttgart
und Düsseldorf sowie in den USA. Mit ihrer Academy und ihrem
Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte
Spitzenleistungen für namhafte Unternehmen im Forschungs- und
Entwicklungsbereich. Hochwertige Schulungen sowie individuelles
Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der
Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend
Methoden und Kompetenzen entwickeln.

Pressekontakt:
Weitere Informationen: Invensity GmbH, Parkstraße 22, 65189
Wiesbaden, Deutschland, Tel. +49(0) 0611 504 754 0, E Mail:
info@invensity.com, Web: www.invensity.com

Pressekontakt: Manuel Sollbach, E-Mail: manuel.sollbach@invensity.com

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH, Tel. +49(0) 611 /
973150, E-Mail: team@euromarcom.de, Web: www.euromarcom.com

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Erstellt von an 9. Mrz 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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