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Großprojekt von Rusol: 597 kWp PV-Anlage mit 3780 Modulen





Weikersheim, 3. August 2010 – Dass Energieeffizienz im eigenen Unternehmen gelebt wird, demonstriert Rutronik mit einer PV-Anlage auf seinem Logistikzentrum: Dort installierte die Tochtergesellschaft Rusol eine Photovoltaikanlage mit 597,8 kWp Gesamtsolarleistung – dazu verlegte man auf einer Dachfläche von 6000 qm insgesamt 3788 Module. Verbaut wurden auf den nach Norden geneigten Dachflächen Dünnschichtmodule von Sharp und auf den Südseiten polykristalline Module von Yingli. Es ist die größte Anlage in der neuen Dünnschichttechnologie im Pforzheimer Raum. Als Montagesystem kommt auf dem Trapezblechdach neben dem neuen schraubenlosen ClickCon auch Schletter zum Einsatz, das den Monteuren hohe Modularität bietet. Bei den Wechselrichtern setzte Rusol auf Produkte aus dem Hause Delta und Steca. Die PV-Anlage auf dem Logistikzentrum erbringt einen Jahresenergieertrag von rund 600.000 kWh und erspart rund 6420 t CO2 in der Laufzeit von 20 Jahren. Die Anbindung an die Firmenzentrale über einen Datenlogger ermöglicht das Auslesen der Anlagenleistung und die Überprüfung der korrekten Funktion per Fernzugriff.

Konzipiert und montiert wurde die PV-Anlage in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern – Solarperfect (Freiburg), Elektro Lud (Pforzheim) und Elektro Hirsch (Flehingen). Dabei fungierte Rusol als Generalunternehmer und lieferte das Gesamtpaket – Planung, Lieferung und Montage – aus einer Hand und koordinierte die involvierten externen Unternehmen und deren Leistungen. „Es ist unsere Firmenphilosophie, mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten und somit einen Beitrag zur Förderung der regionalen Wirtschaft zu leisten“, so Egbert Gerlach, Geschäftsführer bei Rusol.

Die besondere Herausforderung bestand zum einen darin, dass der laufende Betrieb des Logistikzentrums nicht beeinträchtigt werden durfte. Deshalb konzentrierte sich die Belieferung der PV-Module und Materialien sowie deren Verteilung auf dem Dach auf eine Seite des Geländes. Zum anderen verlangte die extrem kurze Montagezeit und ein plötzlicher Wintereinbruch sehr großen Einsatz der Handwerker. In Spitzenzeiten waren bis zu 50 Monteure beschäftigt, bei Temperaturen bis zu minus 14 Grad. Neben der knappen Lieferung wurde das Team noch kurz vor dem Abnahmetermin noch von 20 cm Schneefall über Nacht überrascht. Auch dieses Problem konnte gelöst werden, so dass die Abnahme problemlos und termingerecht erfolgte.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=238754

Erstellt von an 5. Aug 2010. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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