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Gärten nachhaltig bewirtschaften: Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht Handbuch „Gärten für die Zukunft“





Broschüre enthält Handlungsempfehlungen und zeigt
auf, wie auf lokaler Ebene die biologische Vielfalt geschützt werden
kann

Unsere Erde ist nicht endlos belastbar. Der Klimawandel,
Wasserknappheit, Artensterben sowie der Verlust der biologischen
Vielfalt sind ernst zu nehmende Alarmsignale hierfür. Diesen
negativen Entwicklungen kann auch auf lokaler Ebene mit nachhaltigen
Handlungsweisen entgegengewirkt werden. Dieser Leitgedanke ist Basis
des Handbuchs „Gärten für die Zukunft“, das die Deutsche Umwelthilfe
(DUH) veröffentlicht. Es zeigt auf, in welcher Wechselwirkung
menschliches Handeln und ökologische Prozesse stehen und wie mit
nachhaltigen Gärten die Belastungsgrenzen unseren Planeten beachtet
und geschützt werden können.

„Die Gärten der Zukunft respektieren die Belastungsgrenzen unseres
Planeten. Wir haben bereits heute einen Stickstoffüberschuss in Böden
und Gewässern, der das natürliche Gleichgewicht durcheinander
wirbelt. Dürren stellen Landwirte vor große Herausforderungen und
warme Winter verändern das Verhalten von Zugvögeln und anderen
Tieren. Auf lokaler Ebene kann jeder einen wichtigen Beitrag zum
Umweltschutz leisten und damit im Kleinen diesen bedenklichen
Tendenzen entgegenwirken“, sagt Sascha Müller-Kraenner,
Bundesgeschäftsführer der DUH.

Gärten sind ein idealer Anknüpfungspunkt, um Natur zu erfahren, zu
verstehen, wie sich Handeln auf die Umwelt auswirkt und wie wichtig
der Erhalt unserer biologischen Vielfalt ist. Daher sei es umso
erfreulicher, dass Gärtnern wieder im Trend liegt und Städte durch
lokale Projekte grüner werden, getreu dem Motto „die Stadt ist unser
Garten“, so Müller-Kraenner.

Wer seinen Garten nachhaltig anlegen möchte, findet im Handbuch
wertvolle Informationen und Tipps. Es zeigt auf, wie der
Wasserverbrauch gesenkt werden kann, welche Alternative es zu
künstlichem Stickstoffdünger gibt oder warum Kompost wertvoll ist.
Außerdem lüftet es das Geheimnis des Mulchens, gibt Bauanleitungen
für Hochbeete, enthält Rezepte für Samenbomben und erklärt, wie man
mit der Ernährung einen Beitrag zum Schutz der Natur leisten kann.
Das Handbuch kann über die Mailadresse info@duh.de bestellt werden.

Die Publikation ist Teil des Projekts „Gärten für die Zukunft“ der
DUH, welches Ende März 2017 abgeschlossen wird. Unterstützt wurde das
Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der
Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung, der Arconic Foundation sowie
der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes
Sachsen-Anhalt. So bekräftigt Dr. Heinrich Bottermann,
Generalsekretär der DBU: „Es ist dringend notwendig, sich die
wichtige Funktion des Bodens als Lebensgrundlage und auch als
Lebensraum bewusst zu machen, sei es als Acker oder als naturnah
angelegter Garten. Das nun erschienene Handbuch lädt ein, den Wert
eines Gartens wahrzunehmen und ihn nachhaltig so zu gestalten, dass
er sich dem Klimawandel anpasst. Das können wir nur befürworten.“

Weitere Informationen:

Weitere Informationen sowie das Handbuch zum Download finden Sie
unter: http://www.duh.de/gaerten_zukunft/

Die Broschüre „Gärten für die Zukunft“ können Sie in gedruckter
Form bestellen unter: info@duh.de

Kontakt DUH:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

Ulrich Stöcker, Leiter Naturschutz
030 2400867-13, stoecker@duh.de

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

Kontakt Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU):
Franz-Georg Elpers, Pressesprecher DBU
0541 9633-521, presse@dbu.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1471083

Erstellt von an 23. Mrz 2017. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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