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Flexibles Finanzierungsmodell für Rollout intelligenter Messsysteme erzeugt positives Echo





Das Finanzierungsmodell für den Rollout intelligenter Messsysteme von co.met GmbH und Deutsche Leasing entpuppte sich auf den Metering Days in Fulda (22.-23. September 2015) unter allen vorgestellten Produkten und Dienstleistungen als die herausragende Innovation. Viele Beobachter waren sich einig: Mit dem auf die spezifischen Belange von Messstellenbetreibern (MSB) und Messdienstleister (MDL) zugeschnittenen Finanzierungskonzept schließen die Partner eine bislang offene Flanke in der Rollout-Planung. ?Wir haben von allen Seiten viel Lob und Anerkennung erhalten?, freute sich co.met-Geschäftsführer Peter Backes. Clemens Rösler, Partner Manager Sales IT bei der Deutschen Leasing, der das Konzept gemeinsam mit co.met-Marketingleiter Sascha Schlosser vorgestellt hatte, kommentierte: ?Wir haben gemeinsam ein Finanzierungsmodell entwickelt, das es allen Messstellenbetreibern ermöglicht, die kommenden Investitionen aus dem Smart Meter-Rollout auch ohne eigene Budgets zu schultern.?
Die Finanzierung gliedert sich grundsätzlich in zwei aufeinander folgende Phasen, den Vorfinanzierungszeitraum und die Leasing-Laufzeit, deren Abfolge sich im zeitlichen Verlauf ständig wiederholt. Praktisch bedeutet dies: Wenn ein Messstellenbetreiber einen Vertrag mit der Deutschen Leasing abgeschlossen hat, übernimmt der Finanzdienstleister ein Jahr lang alle Kosten, die in diesem Zeitraum anfallen: zum Beispiel für den Kauf von Hard- und Software, für Beratung und Projektmanagement, für Installation und Inbetriebnahme der Messsysteme. Erst nach Ablauf des kostenneutralen Vorfinanzierungszeitraums, wenn der Messstellenbetreiber erste Erlöse mit den installierten Messsystemen erzielt, startet die auf acht Jahre (= Eichzeit) angelegte Finanzierung. In diesem Zeitraum können die fälligen Raten aus den laufenden Einnahmen bedient werden. Parallel beginnt die zweite kostenneutrale Vorfinanzierungsphase für das darauf folgende Jahr. Wieder übernimmt die Deutsche Leasing alle Investitionskosten, und auch für diese Tranche werden erst nach zwölf Monaten Leasing-Raten fällig. Dieses Procedere wiederholt sich in den kommenden Jahren. ?Durch dieses revolvierende System erreichen wir eine Linearisierung der Rollout-Kosten. Für den Messstellenbetreiber bedeutet dies, dass die Investitionskosten sich gleichmäßig über den gesamten Umstellungszeitraum verteilen?, so Rösler.
Die Vorteile dieses Verfahren sind vielfältig:
1. Übernahme aller Kosten
Der MSB/MDL hat keinen Verwaltungsaufwand. Als Vertragspartner erhält er am Ende eines jeden Jahres einen Leasing-Schein, der alle aufgelaufenen Kosten transparent auflistet.
2. Kostenneutrale Vorfinanzierung
Der MSB/MDL muss nicht in Vorleistung treten, sondern wird in die Lage versetzt, die hohen Anfangsinvestitionen über die Laufzeit der Geräte zu glätten.
3. Keine Budget-Restriktionen
Der MSB/MDL braucht keine Rückstellungen zu bilden und keine Budgets zu beantragen. Finanzmittel, die bei einer Binnenfinanzierung aus dem operativen Betrieb abgezogen würden, kann er sinnvoll für andere Aufgaben verwenden. Der MSB/MDL behält finanziell die nötige Luft zum Atmen.
4. Revolvierendes System
Das zweistufige Finanzierungskonzept lässt sich auf beliebige Zeiträume ausrollen. MSB/MDL haben über den gesamten Rollout einen starken strategischen Partner an ihrer Seite, der sie anforderungsgerecht unterstützt.
5. Individualisierung
Alle Parameter des Grundmodells lassen sich flexibel den Bedürfnissen der Messstellenbetreiber anpassen.
Finanzbedarf für Rollout größer als angenommen
Am Rande der Metering Days wies co.met-Geschäftsführer Peter Backes darauf hin, dass der Finanzierungsbedarf für den Rollout intelligenter Messsysteme und moderner elektronischer Zähler noch größer sei, als in der Fachdiskussion bislang gemeinhin reflektiert. Im Zuge der Umstellung auf intelligente Messsysteme werden vielerorts die Zählerschränke nachgerüstet werden müssen, damit die neue Messtechnik überhaupt regelkonform installiert werden kann. Teilweise stammen die vorhandenen Zählerschränke aus den 1950er und 1960er Jahren. In Bezug auf Platzangebot, Ableitung der von den Messgeräten erzeugten Wärme und zeitgemäße technische Ausstattung entsprechen viele Zählerschränke nicht den Anforderungen. Diese technische Nachrüstung muss nicht der Immobilienbesitzer bezahlen, sondern die Messstellenbetreiber. ?Die zusätzlichen Kosten können zwar über sehr lange Zeiträume abgeschrieben werden?, so Backes, ?aber sie müssen am Anfang einmal finanziert werden. Vor dem Hintergrund, dass in vielen Kommunen die Haushaltssituation angespannt ist und hohe, teils schwer kalkulierbare Kosten auf die Messstellenbetreiber zukommen, liegt in der Flexibilität unseres mit der Deutschen Leasing entwickelten Finanzierungsmodells der ganz spezielle Charme. Denn so wird die Liquidität der Kommunen nicht belastet, die sie für andere Investitionen, wie zum Beispiel Infrastrukturprojekte, unabdingbar benötigen.?
Über die Deutsche Leasing
Die Deutsche Leasing Gruppe ist lösungsorientierter Asset-Finance-Partner für den deutschen Mittelstand. In dieser Rolle bietet sie ein breites Spektrum an investitionsbezogenen Finanzierungslösungen (Asset Finance) und ergänzenden Dienstleistungen (Asset Services). Das Unternehmen ist Kompetenzzentrum der deutschen Sparkassen für Leasing sowie weitere mittelstandsorientierte Finanzierungsprodukte und Dienstleistungen, wie insbesondere Factoring. Im internationalen Geschäft begleitet die Deutsche Leasing ihre Kunden aus Deutschland in die wichtigsten Exportmärkte Europas, nach China sowie in die USA, nach Kanada und Brasilien. Insgesamt umfasst das internationale Netz der Deutschen Leasing 22 Länder neben Deutschland.
Weitere Informationen unter www.deutsche-leasing.com.

Als Tochter der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken mbH (VVS) ist die co.met GmbH für 240.000 Messstellen im Netzgebiet der saarländischen Landeshauptstadt als grundzuständiger Messstellenbetreiber und Messdienstleister tätig. Darüber hinaus setzen rund 350 Energieversorger, Stadt- und Gemeindewerke, Rechenzentren sowie Industrieunternehmen mit insgesamt 3,5 Mio. Zählpunkten in ganz Deutschland auf Produkte und Dienstleistungen von co.met. Ausgehend von den Bedürfnissen der Branchenpartner hat co.met in den vergangenen Jahren Konzepte zur Abbildung aller relevanten Prozesse in der neuen Welt des Messwesens entwickelt. Mit dem SMART ENERGY NETWORK entstand mit starken Kooperationspartnern der bundesweit erste ganzheitliche Lösungsansatz mit mittlerweile ausgereiften Komponenten für alle Aufgaben und Herausforderungen rund um die Planung, den Einbau und den Betrieb intelligenter Messsysteme. co.met lebt den Kooperationsansatz und ebnet damit insbesondere kleinen und mittelgroßen Stadtwerken den Weg in die Zukunft. Die wichtigsten Rollout-Aufgaben werden zentral organisiert und damit die vom Gesetzgeber geforderten Effizienzpotenziale durch die Umsetzung vieler Unternehmen im Verbund gewährleistet. In zahlreichen anforderungs- und mehrwertgetriebenen Pilotprojekten hat co.met auf diesem Gebiet umfangreiche Erfahrungen gesammelt. co.met ist zudem Betreiber von mySmartShop.de, dem ersten ?Onlineshop für Energieeffizienz? in Deutschland (www.mysmartshop.de).

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1272705

Erstellt von an 8. Okt 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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