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Ex-Umweltministerin Hendricks für Angebote an Verursacher von Brandrodungen





Die SPD-Umweltpolitikerin Barbara Hendricks hat
sich für wirtschaftliche Angebote an Länder im Amazonasgebiet
ausgesprochen, um Brandrodungen zu stoppen.

Die ehemalige Bundesumweltministerin sagte am Freitag im
rbb-Inforadio, selbstverständlich sei ein Land für seine natürlichen
Ressourcen selbst verantwortlich. Allerdings seien die Regenwälder
“die grüne Lunge der ganzen Welt, und als Weltgemeinschaft sind wir
angewiesen auf diese Regenwälder. Wir können … nur Angebote machen,
wir können jetzt nicht die Brasilianer zwingen, etwas zu tun, das
wäre tatsächlich sowas wie Kolonialismus oder Imperialismus, das geht
nicht.”

Vielmehr müsse man für Vernunft werben. “Ich weiß nicht, ob das
mit Herrn Bolsonaro gelingt. Ich habe an anderer Stelle schon mal
gesagt, dass ich ihn für einen halbirren Rechtsradikalen halte, aber
man muss trotzdem versuchen, mit ihm zu verhandeln.”

“Aus Sicht derer, die dort den Regenwald vernichten wollen, hat
das wirtschaftliche Gründe”, so Hendricks. “Die wollen eben das Holz
verwerten, und die wollen anschließend zum Beispiel Soja anbauen.
Genau an der Stelle muss man sie packen und ihnen ein Angebot machen,
das auch wirtschaftlich vernünftiger ist als das, was sie jetzt tun.”

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

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Erstellt von an 23. Aug 2019. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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