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Erfolgreiche Trinkwasseraufbereitung in drei Etappen





Hamburg, Oktober 2010. In mehreren Projekten werden Wasserwerke im Hochsauerlandkreis seit letztem Jahr durch Lösungen der Bollmann-Filter Gesellschaft mbH ergänzt oder komplett verwirklicht.
Um Wasser aus Ruhr und Möhne nach hygienischen Anforderungen in nutzbares Trinkwasser umzuwandeln, werden unterschiedliche Wasseraufbereitungsanlagen im Hochsauerlandkreis erweitert. Begonnen hat es im letzten Jahr mit der Ergänzung einer Wasseraufbereitungsanlage. Um langlebige Schadstoffe, sogenannte „perflourierte Tenside“, zu reduzieren, setzte die Bollmann-Filter Gesellschaft mbH eine Aktivkohlefiltration ein.
In diesem Jahr ergänzt TIG an einer anderen Anlage ein komplettes Aufbereitungssystem mit unterschiedlichen Verfahrensstufen.
Um verschiedenste Störstoffe zu beseitigen und so eine dauerhaft sichere Trinkwasseraufbereitung zu gewährleisten, wird die Wasseraufbereitungsanlage im aktuellen Projekt mit drei Aufbereitungstufen ausgestattet. In der ersten Verfahrensstufe durchläuft das Wasser eine Ultrafiltration, die mit einer Trenngrenze von 0,01 µm als Feinstfilter und Keimbarriere dient. Stufe zwei beinhaltet den bereits erwähnten Aktivkohlefilter, bei dem mittels Aktivkohle „perflourierte Tenside“ absorbiert werden. Zur letztendlichen Absicherung der Keimfreiheit des aufbereiteten Trinkwassers dienen eine UV-Desinfektion sowie eine Bedarfsdosieranlage für Chlordioxid. Stündlich bereitet die Anlage 220 Kubikmeter Wasser für den Trinkwassergebrauch auf.
Für nächstes Jahr haben Bollmann und TIG Automation den Auftrag für zwei komplette Wasseraufbereitungsanlagen in Zusammenarbeit mit einem Baupartner aus der Region übernommen. Hierfür werden eigens zwei Wasserwerke mit Spülwasseraufbereitung errichtet. Technische und kaufmännische Verantwortlichkeiten liegen für beide Aufträge bei der Bollmann-Filter Gesellschaft mbH. Die gesamte Anlagentechnologie wird über speicherprogrammierte Steuerungen mit Visualisierungen und Fernübertragungssystemen der TIG Automation GmbH in enger Abstimmung mit der eingesetzten Verfahrenstechnik automatisiert. Dieser neue Auftrag ist ein typisches Projektbeispiel für die „Aus-einer-Hand-Philosophie“ von TIG.
Beide Aufbereitungsanlagen gehen 2011 in Betrieb und haben dann eine Gesamtaufbereitungsleistung von ungefähr 7 Mio. Kubikmeter pro Jahr.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=270580

Erstellt von an 6. Okt 2010. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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