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Erfolgreiche Landesinitiative KEFF – 200 Betriebe in 2 Jahren





Für Jürgen Feuerstein, der das Farbengeschäft seiner Eltern übernahm und nun das für seine Graffiti-Sprühdosen bekannte Unternehmen in zweiter Generation leitet, ist die Reduktion der CO2-Emissionen zentraler Bestandteil der langfristigen Zukunftsvision des Unternehmens. Deshalb hat er die kostenlose und neutrale Unterstützung der regionalen Kompetenzstelle Energieeffizienz (KEFF) in Anspruch genommen. Der KEFF-Check umfasst ein Fachgespräch mit einem Wirtschaftsingenieur sowie die Begehung des gesamten Unternehmens. Dabei werden insbesondere das Gebäude, Produktionsprozesse, sowie die technischen Anlagen mit modernem Messequipment unter die Lupe genommen.

„Jeder KEFF-Check ist anders, denn wir gehen individuell auf die aktuelle Situation und die Wünsche des Unternehmers ein“, erklärt der Effizienzexperte der KEFF, Jannis Klonk, das Vorgehen. „Außerdem legen wir Wert darauf, dass der Kontakt mit uns unbürokratisch, effizient und praxisnah ist, denn wir wissen, dass die Unternehmer*innen wenig Zeit haben und wirtschaftlich denken“, ergänzt sein Kollege Philipp Engel.

Im Fokus des circa einstündigen Betriebsrundgangs bei MOLOTOW (Feuerstein GmbH) standen einerseits unentdeckte Energieeinsparpotenziale und andererseits sinnvolle Möglichkeiten für den Einsatz innovativer Effizienztechnologien. Als kurzfristig umsetzbare Maßnahme empfahl der Energieeffizienzexperte beispielsweise die Behebung einer Druckluftleckage im Lager. Alle identifizierten Potenziale für Einsparung und Effizienz, Hinweise zu passenden Energieberatern sowie Fördermitteln sind im KEFF-Check-Bericht übersichtlich zusammengefasst.

„MOLOTOW Feuerstein ist energetisch bereits gut aufgestellt. Es geht hier im Grunde um Optimierungsmaßnahmen“, fasst der Energieeffizienzexperte den Termin zusammen. Ein KEFF-Check bietet sich nicht nur als niederschwelliger Einstieg in das Thema betriebliche Energieeffizienz, sondern auch für Unternehmen an, die bereits Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt haben. So wie das innovative Unternehmen von Jürgen Feuerstein: „Entsprechend des Nachhaltigkeitsgrundsatzes der Marke MOLOTOW betreiben wir unser Headquarter bereits zu 75 Prozent mit Solarenergie. Den KEFF-Check haben wir vor allem gemacht, um weitere Energieeinsparmöglichkeiten aufzudecken. Auch die Option vernetzte Effizienztechnologien anzuwenden, ist für uns als innovatives Unternehmen interessant. Ich bin mit dem Ergebnis vollauf zufrieden.“

Den kostenlosen KEFF-Check kann jedes Unternehmen in Baden-Württemberg in Anspruch nehmen. Weitere Informationen sowie den direkten Kontakt zu den Effizienzexperten der KEFF Südlicher Oberrhein gibt es unter der Telefonnummer 0761 151 098-10 oder über die Website: keff-so.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1639426

Erstellt von an 14. Aug 2018. geschrieben in Energiesparen, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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