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Energiequelle: Sonne





Bereits die alten Ägypter wussten das Potenzial der Solarenergie zu nutzen. Türen und Fenster richteten sie beispielsweise gen Süden aus, damit die Sonne in den kühleren Jahreszeiten in die Wohnräume schien und diese erwärmte. Heute, mehrere tausend Jahre später, wird die größte Energiequelle unseres Planeten noch immer genutzt. Tendenz stark steigend. Dies liegt unter anderem am steigenden Umweltbewusstsein sowie dem Wissen um die Endlichkeit fossiler Brennstoffe. Auch Deutschland ist bei der Energiegewinnung durch Sonneneinstrahlung ganz vorne mit dabei.

Solarenergie in Deutschland boomt

Laut der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) belief sich die weltweite Photovoltaik-Kapazität Ende 2014 auf 179,6 Gigawatt. Davon gingen alleine 38,2 Gigawatt von Deutschland aus. Dass Deutschland in der Solarbranche stark vertreten ist, mag auf den ersten Blick überraschend sein. Schließlich ist die Sonneneinstrahlung im Gegensatz zu Ländern wie Marokko, Algerien oder Spanien eher gering. Im Schnitt liegt sie im Jahr bei etwa 1.000 kWh je Quadratmeter. Zum Vergleich: In der Sahara bewegt sich die Intensität in einem Bereich von etwa 2.350 kWh. Forscher, Techniker und Ingenieure müssen die Solarsysteme somit an die Gegebenheiten anpassen. Dies gelingt ihnen auch, denn vor allem technologisch ist Deutschland ganz vorne mit dabei. Marktforscher der Apricum GmbH in Berlin, Beratungsunternehmen für erneuerbare Energien, gehen davon aus, dass die deutsche Solarleistung bis zum Jahr 2020 eine Gesamtmenge von etwa 46 Gigawatt erreichen wird.

Mietmodelle als Alternative zur eigenen PV-Anlage

Trotz des steigenden Interesses hegen vor allem Privathaushalte Zweifel hinsichtlich der Anschaffung einer eigenen Photovoltaik-Anlage, denn neben den Anschaffungskosten müssen auch Wartungs- und Reparaturkosten mit einberechnet werden. „Für viele Eigenheimbesitzer ist ein Mietmodell eine lukrative Alternative. Denn Wartung, Instandhaltung, Installation und Reparatur werden vom Anbieter übernommen und somit gespart“, weiß Darko Djuras, Geschäftsführer der BCS Group aus Berlin. Da die Solaranlagen an den Verbrauch der Mieter angepasst sind, decken sie den Energiebedarf und erwirtschaften gleichzeitig steigende Renditen. Ein weiterer Vorteil der Mietmodelle ist die Unabhängigkeit von den Energieversorgern. Durch Stromflatrates, wie sie beispielsweise die BCS Group anbietet, schützen sich die Mieter bis zu zwanzig Jahre vor steigenden Strompreisen.

Die Umrüstung auf Solaranlagen ist somit nicht nur ein gelungener Beitrag für die Umwelt, sondern noch dazu eine effektive Sparmaßnahme.

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Erstellt von an 26. Okt 2015. geschrieben in Photovoltaik, Solartechnik, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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