Startseite » Sonstige, Umwelttechnologien » Einfach eine Frage der sozialen Gerechtigkeit / Mitüber 70.000 Menschen demonstrierte Islamic Relief Deutschland in Köln für das Netto-Null-Ziel und die Senkung der CO2-Emissionen (FOTO)

Einfach eine Frage der sozialen Gerechtigkeit / Mitüber 70.000 Menschen demonstrierte Islamic Relief Deutschland in Köln für das Netto-Null-Ziel und die Senkung der CO2-Emissionen (FOTO)





“Für mich ist es einfach eine Frage der sozialen Gerechtigkeit!”,
stellt die 25-jährige Büsra Y. aus Köln klar. Die Studentin setzt
sich auf ihrem Plakat für den Kohleausstieg ein und hat als
Ehrenamtliche der Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland die
humanitäre Perspektive im Blick. “Als einkommensreiches Land haben
wir eine besondere Verantwortung in der Klimakrise und sollten uns
dieser stellen. Unsere Politik muss endlich handeln und aufhören, auf
Kosten der Ärmsten in anderen Regionen der Welt zu handeln!”, findet
Büsra und erntet zustimmendes Nicken von ihren Mitstreitern.

So wie Büsra und hunderttausend weitere Menschen bundesweit stellt
Islamic Relief Deutschland als humanitärer Akteur folgende
Forderungen an die politischen Vertreter: Ein verbindliches Datum für
das Netto-Null-Ziel vor 2050 festzuhalten und Ziele für die
nationalen Beiträge zur Senkung des CO2-Ausstoßes bis zur COP 2020
festzulegen. “Entwicklungsländer sowie arme und marginalisierte
Menschen sind überproportional vom Klimawandel betroffen, obwohl sie
weniger zum Problem beigetragen haben. Das ist ungerecht und deswegen
sind wir heute hier!”, erklärt Amin Hasanein, Climate
Advocacy-Beauftragter bei Islamic Relief Deutschland, der auf seinem
Plakat “Klimagerechtigkeit jetzt!” fordert.

Um ihren Beitrag für eine Veränderung zu leisten, unterstützt
Islamic Relief Deutschland vulnerable Gemeinden dabei,
widerstandsfähiger gegenüber den verheerenden Auswirkungen des
Klimawandels zu werden. “Der Klimawandel ist eine moralische Frage,
die für uns mit der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit einhergeht.
Wir leisten in vielen vom Kima Wandel betroffenen Ländern Nothilfe
und Entwicklungszusammenarbeit. So wissen wir aus erster Hand, dass
Überschwemmungen und Dürren, wie etwa in Somalia, Menschen töten und
Krankheiten, Unterernährung, Einkommensverluste und Massenmigration
verursachen.”, sagt Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic
Relief Deutschland. Er ergänzt: ” Als Einzelne liegt es in unserer
Verantwortung, für einander und den Planeten zu sorgen, und wir
können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um nachhaltiger zu leben.
Nur gemeinsam, so wie heute in Köln geschehen, können wir wirklich
etwas verändern!”

Islamic Relief Deutschland engagiert sich in der Klima-Allianz
Deutschland sowie bei CAN Europe und rief in der muslimischen
Community dazu auf, für echten Klimaschutz sich einzusetzen und den
Klimastreik am 20. September 2019 zu unterstützen. Bereits im August
2015, noch vor dem Pariser Klimaabkommen, verfasste das globale
Islamic Relief-Netzwerk mit Partnern die erste islamische Deklaration
zum Klimaschutz. Mit zahlreichen Nothilfe- und Entwicklungsprojekten
in Ländern wie Bangladesch, Nepal und Somalia stärkt Islamic Relief
Gemeinden weltweit, beispielsweise durch die Entwicklung von
Frühwarnsystemen bei Naturkatastrophen und durch Maßnahmen zur
Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinden gegenüber vom
Klimawandel verursachter Dürre.

Islamic Relief Deutschland ist eine gemeinnützige deutsche
Nichtregierungsorganisation mit humanitärem Auftrag. Sie vertritt die
Überzeugung, dass wir uns in Deutschland in einer privilegierten Lage
hinsichtlich der Verwirklichung universeller humanitärer Ziele
befinden und daraus eine besondere Verantwortung erwächst, den
weniger Begünstigten zur Seite zu stehen. Humanitäre Arbeit und
großherziges Geben lindern Not in der Welt und fördern zudem das
gegenseitige Verständnis und dienen dem Frieden. Richtschnur ihres
Handelns sind universelle humanitäre Ziele: Schutz des Lebens und der
Würde des Menschen, Schutz der Familien und Kinder, Anrecht auf
materielle Sicherheit sowie freie geistige und spirituelle
Entfaltung. Wir haben uns dazu verpflichtet, Armut und Leid der
Ärmsten dieser Welt zu lindern – unabhängig von Geschlecht, Herkunft,
Religion und Kultur.

Pressekontakt:
Sara Ahmed Martinez, Pressereferentin
Telefon: 0221 200 499-2279
E-Mail: presse@islamicrelief.de

Original-Content von: Islamic Relief Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 22. Sep 2019. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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