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Eichen für den Ebersberger Forst: Baumpflanzaktion der Sparda-Bank München eG





München/Ebersberger Forst – Die Sparda-Bank München eG pflanzt seit dem 1. Januar 2015 für jedes neue Mitglied einen Baum in Oberbayern. Dabei kooperiert die Genossenschaftsbank mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den Bayerischen Staatsforsten. Nach Pflanzungen im Raum Bad Tölz und in den Berchtesgadener Bergwäldern im Frühjahr 2015 steht jetzt der Ebersberger Forst auf dem Plan: Die Sparda-Bank München unterstützt die Aufforstung von 10.000 Eichen.

Pflanzung mit Neumitgliedern und Kindern
Bei der Baumpflanzung am 17. Oktober waren neue Genossenschaftsmitglieder sowie Kinder aus der Malaktion 2014 und ihre Eltern dabei. Jeder konnte seinen Baum unter fachmännischer Leitung selbst einsetzen. Zusätzlich gab es ein vielseitiges Rahmenprogramm rund um die Themen Wald, Umwelt und Klima.

„Hier im Ebersberger Forst haben wir heute gemeinsam den „Sparda-Klimawald“ begründet. Das ist mir eine ganz besonders große Freude“, sagt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München. Mit der Aktion „Ein Baum für jedes neue Mitglied“ hat die Bank aber auch die nachfolgenden Generationen im Blick: „Wir möchten die Lebensqualität in der Region verbessern und auch für die Menschen erhalten, die Oberbayern in Zukunft ihre Heimat nennen.“

Eichen beständiger für das Klima der Zukunft
Der Ebersberger Forst gehört mit seinen über 9.000 Hektar gehört zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Deutschlands. „Momentan dominieren Fichten den Wald“, erklärt Joachim Keßler, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Wasserburg am Inn, in dessen Zuständigkeitsbereich auch der Ebersberger Forst fällt. Diese Baumart war um 1900 zum Einsatz gekommen, nachdem die Raupen der „Nonne“ nahezu die Hälfte des Waldes kahlgefressen hatte. Über 100 Jahre später weiß man: Fichten sind für die künftigen Klima-Voraussetzungen nicht gut geeignet. „Das haben wir zuletzt im März 2015 feststellen müssen“, erklärt Keßler. „Dem Orkan Niklas fielen allein im Ebersberger Forst rund 50.000 Bäume zum Opfer.“

Die freigegebene Fläche muss wieder aufgeforstet werden. Dabei sollen nun auch Laubbäume in den Wald eingebracht werden, die für das Klima der Zukunft deutlich besser gerüstet sind. „Die Wurzeln von Laubbäumen reichen tiefer in den Boden hinein“, weiß der Fachmann. „Außerdem bringt das herunterfallende Laub Feuchtigkeit und bei Verrottung auch Nährstoffe in die Erde.“ Das wiederum sei auch gut für die vorhandenen Fichten.

Die Sparda-Bank München eG engagiert sich im Rahmen ihrer Aktion „Ein Baum für jedes neue Mitglied“ für dieses Projekt. „Ohne die finanzielle Unterstützung würden hier Buchen oder andere günstigere Laubbäume zum Einsatz kommen“, führt Josef Miller, Mitglied des Bayerischen Landtags a. D. und Staatsminister a. D., aus. Die Eiche sei zwar etwas teurer, dafür aber sehr langlebig und regenerationskräftig und deshalb bestens für unser Klima der Zukunft geeignet.

Weitere Pflanzungen hat die Sparda-Bank München im Frühjahr 2016 geplant.

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Erstellt von an 21. Okt 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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