Startseite » Sonstige, Umwelttechnologien » ee technik bringt herstellerunabhängigen Regler für autarke Energieanlagen auf den Markt

ee technik bringt herstellerunabhängigen Regler für autarke Energieanlagen auf den Markt





Husum, 12. März 2018. Der Automatisierungsexperte ee technik aus Husum entwickelt derzeit einen neuen Regler für das Einspeisemanagement von Insellösungen, der im Sommer auf den Markt kommen wird. Der neue DEA-Regler (steht für Dezentrale Erzeugungs-Anlagen) steuert, aus welcher Stromquelle die Verbraucher den Strom beziehen. Dabei können die autarken Energiesysteme z.B. aus Windkraftanlagen, Batterien und Dieselgeneratoren bestehen.

Die Frequenzüberwachung des Reglers erkennt, wieviel Strom zur Verfügung steht. Bei einem Überschuss sorgt der Regler mit integriertem Batteriemanagementsystem dafür, dass der Strom gespeichert wird. Bei einem Mangel schaltet der Regler andere Stromquellen hinzu. Weil er herstellerunabhängig arbeitet und sämtliche gängigen Übertragungsprotokolle versteht, lassen sich die unterschiedlichsten Energieerzeuger der verschiedensten Hersteller zu einem Inselsystem kombinieren.

Zielmärkte in Kanada, Afrika und Australien

Den Anstoß für die Entwicklung des neuen Reglers gaben Gespräche auf der Fachmesse CanWEA, die im Oktober 2017 in Montreal stattfand. „Wir haben dort in vielen Gesprächen die Einsatzmöglichkeiten eines DEA-Reglers in dünn besiedelten Regionen erörtert, in denen die Stromnetze nicht flächendeckend ausgebaut sind“, erklärt Daniel Schauer, Geschäftsführer der ee technik gmbH. Bisher hatte sein Unternehmen ausschließlich Einspeiseregler für netzgekoppelte Energieanlagen im Programm. „Gerade in Kanada selbst, wo ein Netzausbau bis in die entlegensten Orte nicht wirtschaftlich ist, könnten autarke Energieanlagen mit unserem DEA-Regler noch effizienter und umweltfreundlicher Strom produzieren“, ergänzt Schauer.

Zu den weiteren Zielmärkten des Unternehmens zählen ländliche Regionen in Australien, Schwellenländer, in denen die Infrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut sind, sowie Forschungsstationen, zum Beispiel in der Antarktis. „Nachdem wir im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter für den Vertrieb, den Schaltschrankbau und die Entwicklung eingestellt haben und in größere Räumlichkeiten gezogen sind, wollen wir 2018 unsere internationalen Aktivitäten verstärken und unseren Programmierungsbereich ausbauen“, sagt Schauer.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1589481

Erstellt von an 12. Mrz 2018. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

FaceBook

Archiv

© 2018 88energie. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia