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E.ON Energy Projectsübernimmt Technologie aus dem Bereich Energietechnik von der BayPAT





Die BayPAT, Anbieter von Dienstleistungen für den Technologietransfer, IP-Management und -Verwertung, hat heute den Abschluss eines Verkaufs- und Übertragungsvertrags über eine Technologie zur Effizienzsteigerung und Flexibilitätserhöhung von Gas-und-Dampfturbinen-(GuD) in Kraft-Wärme-Kopplung mit der E.ON Energy Projects GmbH bekannt gegeben. Gegenstand dieser Übereinkunft ist eine Erfindung vom Lehrstuhl für Energiesysteme der Technischen Universität München (TUM), die durch die BayPAT zum Patent angemeldet wurde.

In GuD-Kraftwerken werden die Prinzipien einer Gasturbine und eines Dampfkraftwerkes zusammengeführt. In Verbindung mit Kraft-Wärme-Kopplung kann hocheffizient Strom und Wärme bereitgestellt werden. Die TUM-Technologie basiert auf einer Optimierung der Dampfauskopplung, wodurch der hochwertige Brennstoff Erdgas mit einem höheren Gesamtwirkungsgrad genutzt werden kann. Dadurch kann ein größerer Anteil der eingesetzten Brennstoffenergie als Endenergie in Form von Prozessdampf oder Heizenergie verwertet werden. Die TUM-Technologie trägt damit entscheidend zu einer Effizienzsteigerung und Erhöhung der Flexibilität sowie einer erheblichen Einsparung an Brennstoff? und somit auch Kosten und CO2-Emissionen ? in GuD-Kraftwerken bei. Mit einem ausgewählten Expertenteam und einer individuell angepassten Marketingstrategie hat die BayPAT mit E.ON Energy Projects den optimalen Partner für die Entwicklung und Markteinführung der Technologie identifiziert, den Vertrag verhandelt und somit die Weichen für den erfolgreichen Transfer dieser zukunftsträchtigen, nachhaltigen Technologie in die Industrie gestellt.

?Wir freuen uns, dass wir mit der E.ON Energy Projects GmbH einen Partner gefunden haben, der eine Innovation aus der Technischen Universität München direkt in die Anwendung bringt und damit insgesamt ein Beitrag geleistet werden kann, die Treibhausgas-Emissionen weiter zu senken? sagte Dr. Robert Phelps, Geschäftsführer der BayPAT.

?Mit der Übernahme der innovativen Technologie von der Technischen Universität München können wir den Wertbeitrag und die Nachhaltigkeit unserer Energielösungen erheblich steigern: davon profitieren unsere Kunden! Durch die erhöhte Flexibilität unserer KWK-Anlagen eröffnen sich neue Chancen in stetig wechselnden Energiemärkten. Das hebt uns von den Wettbewerbern ab. Wir finden es großartig, dass die BayPAT uns Zugang zu dieser Innovation verschafft hat? so Manfred Wirsing, Geschäftsführer der E.ON Energy Projects GmbH.

Über die E.ON Energy Projects GmbH

E.ON Energy Projects GmbH (EEP, https://www.eon.com/en/business-customers) ist im E.ON Konzern zuständig für dezentrale Energieversorgungslösungen für Industriekunden im Leistungssegment ab 5 MWel bis 200 MWel. Gemeinsam mit ihren Kunden entwickelt EEP maßgeschneiderte Konzepte, baut und finanziert die Energieversorgungsanlagen und betreibt und optimiert diese – kontinuierlich und in enger Abstimmung mit ihren Kunden – über ihre gesamte Lebensdauer. Die Energielösungen von EEP sind unabhängig von Technologien, Herstellern oder Brennstoffe und der Kunde steht immer im Fokus der Lösung. Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat EEP Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte (vorrangig basiert auf Gas und Dampfturbinenkraftwerke) mit einer elektrischen Leistung von über 1 000 MWel in mehreren europäischen Ländern für renommierte Industriekunden realisiert oder bei ihrer Ausführung maßgeblich gewirkt.

EEP gestaltet die Zukunft der Energie durch wegweisende Innovationen im Bereich Datenintelligenz, digitale und automatisierte Lösungen.

Die Bayerische Patentallianz GmbH (BayPAT, www.BayPAT.de) wurde 2007 durch den Universität Bayern e.V. und den Hochschule Bayern – The Bavarian Universities of Applied Sciences – e.V. als zentrale Patentverwertungsagentur für den Technologietransfer der bayerischen Universitäten, Universitätskliniken und Hochschulen für angewandte Wissenschaften gegründet. Derzeit betreut die BayPAT 33 Forschungseinrichtungen und ist unter dem Dach der Bayerischen Forschungs- und Innovationsagentur (BayFIA) der Dienstleistungsanbieter im Bereich Technologietransfer, IP-Management und -Verwertung. Hauptkunden sind die bayerischen Universitäten, Universitätskliniken und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihren mehr als 25.000 Wissenschaftlern sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Industrieunternehmen und freie Erfinder weltweit. Schwerpunkte bei der Be- und Verwertung von IP sind die Bereiche Biotechnologie, Chemie, Medizintechnik, Physik, Automotive, Energietechnik, Nachrichtentechnik und Maschinenbau.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1707692

Erstellt von an 25. Mrz 2019. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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