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Digitalisierung zum Instrument für zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklung machen / B.A.U.M. und DBU starten Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelstand





„Wir wollen, dass speziell der
Mittelstand die Chancen der Digitalisierung für eine zukunftsfähige
und nachhaltige Entwicklung nutzt und etwa Ressourcen und Energie
gespart werden“, sagt Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU). „Dabei müssen wir aber auch die
Umwelt-Risiken im Blick behalten.“ Sharing-Konzepte zum Beispiel bei
Autos würden über soziale Netzwerke, mobile Zugriffsgeräte oder
digitale Plattformen funktionieren, Ressourcen effizient nutzen und
Einsparpotenziale mit sich bringen. Durch immer mehr und neuere
Geräte und höheren digitalen Austausch dürfe dieser Nutzen aber nicht
wieder aufgezehrt werden. Gemeinsam mit dem Bundesdeutschen
Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M., Hamburg)
startet die DBU jetzt das Projekt nachhaltig.digital, eine
Kompetenzplattform, die insbesondere mittelständische Unternehmen und
ihre Geschäftspartner dabei unterstützen will, Aspekte der
Nachhaltigkeit in digitale Änderungs- und Innovationsprozesse
einzubeziehen.

Konstruktiv-kritische Auseinandersetzung mit digitalem Wandel

Die neue Kompetenzplattform soll darüber hinaus eine
konstruktiv-kritische Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel
anregen. „Wie schaffen wir es, die Chancen der Digitalisierung für
positive ökologische Effekte zu nutzen und die Risiken im Blick zu
behalten? Für die DBU geht es darum, wie digitale Produktions-,
Geschäfts- und Informationsprozesse genutzt werden können, um so zu
wirtschaften, dass die natürlichen Lebensgrundlagen geschont, Energie
sparsam genutzt und die ökologischen Belastungsgrenzen des Planeten
nicht überschritten werden“, beschreibt Bonde die Herausforderungen,
die aus den neuen Technologien entstehen. Martin Oldeland, Mitglied
des B.A.U.M.-Vorstandes und einer der Initiatoren des Projektes,
ergänzt: „Wie kann es gelingen, die Digitalisierung nicht nur
ökonomisch, sondern auch ökologisch und sozio-kulturell tragfähig zu
gestalten?“ Antworten auf diese Fragen wollen die Träger durch
nachhaltig.digital geben, die Kompetenzplattform für Nachhaltigkeit
und Digitalisierung im Mittelstand.

Ideen, Produkte und Lösungen für den Mittelstand

„In den kommenden Jahren wird es darum gehen müssen, dass
Nachhaltigkeit bei der digitalen Transformation nicht auf der Strecke
bleibt. Ganz entscheidend ist dabei eine Ausrichtung auf Werte wie
Verantwortlichkeit gegenüber Mensch und Umwelt, Gerechtigkeit und
Sicherheit“, betont Oldeland. Das Netzwerk nachhaltig wirtschaftender
Unternehmen und die DBU blicken dabei insbesondere auf den
Mittelstand. „Die Digitalisierung fordert vor allem der
DBU-Kernzielgruppe der mittelständischen Unternehmen die Fähigkeit zu
grundlegenden Veränderungen ab. Gleichzeitig sind gerade die kleinen
und mittleren Unternehmen als Impulsgeber für Innovationen im
Umweltsektor in Deutschland ein Teil der Lösung der anstehenden
Herausforderungen“, sagt DBU-Chef Bonde. „Die Aufgabe der
Kompetenzplattform wird es nun sein, Digitalisierungs- und
Nachhaltigkeitsstrategien von Mittelständlern zusammen zu denken und
die Potenziale daraus nutzbar zu machen“, betont DBU-Experte Dr.-Ing.
Jörg Lefèvre, einer der Initiatoren des Projektes. Besonders für den
Mittelstand in Deutschland und seine Geschäftspartner solle
nachhaltig.digital daher der Ort für Ideen, Produkte, Lösungen,
Inspiration und Diskussion werden – digital und analog, online und
offline, virtuell und vor Ort.

Dialog online und offline führen

Dafür kombiniert das Projekt den Online-Auftritt
https://nachhaltig.digital mit Veranstaltungsformaten wie
Expertengesprächen, Unternehmensarbeitskreisen, Fachkongressen und
Netzwerkveranstaltungen zum direkten Erfahrungsaustausch. Diese
Vernetzungs- und Austauschplattformen betreibt ein Projekt- und
Kommunikationsbüro mit fünf Köpfen an zwei Standorten – Hamburg und
Osnabrück. In dem interdisziplinär zusammengesetzten Team werden
Digitalisierungstrends gesammelt, diskutiert, bewertet und
priorisiert. „Zu einem bestimmten Feld – beispielsweise künstliche
Intelligenz – werden Ansätze, Ideen und Modellprojekte recherchiert
und mit Chancen und Risiken für Nachhaltigkeit – zum Beispiel der
Ressourceneffizienz – in Verbindung gesetzt. Gemeinsam mit Partnern
aus Wissenschaft und Praxis wollen wir Ideen vernetzen, über
Branchengrenzen hinweg konkrete Lösungsansätze entwickeln und
Erprobtes verbreiten. Unsere Inhalte sollen nützlich und nutzbar
sein“, erläutert Projektkoordinator Carl-Ernst Müller. Dabei kann
nachhaltig.digital auf Daten, Erkenntnisse und Akteure aus
zahlreichen Forschungs- und Mittelstandsprojekten der DBU sowie
Veranstaltungen und Kontakte beider Träger zurückgreifen. Partner wie
die Robert Bosch GmbH, die Deutsche Telekom AG oder das
Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar unterstützen das Projekt bereits,
und die Unternehmensinitiative „Charta digitale Vernetzung“ ist
„Strategischer Partner 2018“.

Weitere Partner willkommen

Neue Partner sind im Projekt ausdrücklich willkommen, um gemeinsam
nach Antworten zu suchen. Müller: „Fragen bezüglich der
Digitalisierung gibt es im Mittelstand genug: Welche digitalen
Qualifikationen benötige ich in meinem Betrieb? Welche Bedenken haben
meine Mitarbeiter bei der Umsetzung? Was wäre der einfachste nächste
Schritt? Was wird mein Kunde verlangen? Das Projekt
nachhaltig.digital sucht den Dialog mit dem Mittelstand, seinen
Geschäftspartnern, der Wissenschaft und den Medien. Wir möchten alle
Antworten suchen, hören, finden und geben, um die Digitalisierung zum
besten Instrument für eine lebenswerte Zukunft zu machen.“ Eine erste
Gelegenheit dazu bietet sich beim offiziellen Projektauftakt am 15.
Mai im Gebäude der Deutschen Telekom in Bonn. Weitere Informationen
und Anmeldung: https://nachhaltig.digital/auftakt.

Pressekontakt:
Ansprechpartner
Franz-Georg Elpers
– Pressesprecher –

Kontakt DBU
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0541|9633-521
0171|3812888
Telefax: 0541|9633-198
presse@dbu.de
www.dbu.de

Kontakt nachhaltig.digital
Ansprechpartner
Carl-Ernst Müller
– Koordinator –

Tel: 040 / 49 07 11 11
info@nachhaltig.digital

Standort Hamburg:
Osterstraße 58
20259 Hamburg

Standort Osnabrück:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück

https://nachhaltig.digital
Twitter: @nachhal_dig

Original-Content von: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1584893

Erstellt von an 27. Feb 2018. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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