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Die wohl ländlichste Ladestation Deutschlands: Schullandheim und Jugendhaus Thüringer Hütte installiert Ladeinfrastruktur von chargeIT mobility





Ostheim v. d. Rhön/Kitzingen. Gäste der auf 720 Metern Höhe gelegenen Thüringer Hütte in Ostheim vor der Rhön können nun auch Ihre E-Autos am beliebten Ausflugsziel aufladen. Mitte Juni wurde dort die wohl ländlichste Ladestation Deutschlands – unweit der Hochrhönstraße und des Dreiländerecks von Bayern, Hessen und Thüringen – in Betrieb genommen.

Betreiber sowohl der Ladesäule als auch des Schullandheims ist die Diözese Würzburg. Der Schwerpunkt des Schullandheims, das 2012 mit dem Energiehaus erweitert wurde, ist Energie und Schöpfung. „Daher lag es nahe, hier die erste Ladesäule der Diözese Würzburg zu installieren“ so Christoph Gawronski, Umweltbeauftragter des Bistums Würzburg. „Damit fördern wir eine Entwicklung, die den Individualverkehr nachhaltig umbauen kann. Sofern es gelingt, den damit ansteigenden Energiebedarf regenerativ zu erzeugen. Aus diesem Grund haben wir uns auch entschlossen, dass an der Ladesäule Ökostrom die Fahrzeuge mit Energie versorgt“.

„Als Netzbetreiber freuen wir uns auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Schullandheim Thüringer Hütte“, so Wolfgang Pfeiffer vom Überlandwerk Rhön, der schon bei der Entwicklung des Bildungskonzepts zum Thema Energie mitgearbeitet hat.

Bildung zur Nachhaltigen Entwicklung ist das Anliegen der drei Häuser der rhöniversum Gruppe, zu der neben der Thüringer Hütte das Schullandheim Bauerberg und die Umweltbildungsstätte Oberelsbach gehören. Gerade in der ländlichen Region des Biosphärenreservats Rhön ist es bisher schwierig, ökologisch unterwegs zu sein. „Es ist grandios, dass wir hier mit Förderung des Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und der Diözese Würzburg auf 700 Metern Höhe ein Rastplatz für Elektro-Fahrzeuge geschaffen wurde“, so Peter Gehring, Leiter des Schullandheims Thüringer Hütte.

Die Ladesäule von chargeIT mobility ist mit zwei EU-Typ-2-Ladepunkten ausgestattet, die je eine Ladeleistung von bis zu 22 kW erbringen. Dies entspricht – bei einer Ladedauer von einer Stunde – etwa einer möglichen Fahrtstrecke von ca. 150 km. Die Kunden können bei der Zahlung zwischen der Abrechnung mit der Roaming-Plattform „intercharge“ und der Bezahlung per SMS wählen. Darüber hinaus ist die Ladestation mit unterschiedlichen Systemen vernetzt und wird so beispielsweise automatisch mit ihrem Standort in den Navigationssystemen der Fahrzeuge angezeigt.

Über das chargeIT Lademanagementportal können die einzelnen Ladevorgänge überwacht sowie das individuelle Lastmanagement gesteuert werden. Des Weiteren stehen unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung die den Betreibern vielfältige Administrationsfunktionalitäten bieten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Schullandheim und Jugendhaus Thüringer Hütte. Dieses Beispiel zeigt in einzigartiger Weise die Zukunft der Elektromobilität. E-Fahrzeuge sind nicht mehr reine Stadt-Autos, welche im Umkreis von wenigen Kilometern genutzt werden. Sie sind Klein-, Familien- und auch Sportwagen, die für jede Lebenslage und Aktivität gebraucht werden. Die Installation unserer Ladesäule an der Thüringer Hütte macht Elektromobilität erlebbar und – das was sie vor allen Dingen sein soll – die Kunden mobil.“, so Jan Masso von chargeIT mobility.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1530458

Erstellt von an 15. Sep 2017. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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