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Die Rolle der Biogasproduktion im sich ständig ändernden Energiemarkt





Mit dem EEG 2014 sind die Vorzeichen in der Biogasbranche neu justiert worden. Die bisherigen Parameter der Vorgänger-EEG waren nicht ausgelegt auf Flexibilität, sondern auf die Grundlastproduktion. Durch das Instrument der Bemessungsleistung wurde mit dem aktuell gültigen EEG die Möglichkeit der erhöhten Einspeisung gekappt. Gewinn-Kompensationen durch eine vermehrte Produktion sind damit nicht mehr möglich.
Die Vorzeichen stehen auf Flexibilität und einer Stromproduktion, die sich an den Marktgegebenheiten zu orientieren hat. Der Branche steht damit die dringend notwendige Anpassung der Anlagen bevor. Inwieweit jeder Einzelne von davon betroffen ist, hängt natürlich von den individuellen Ausgangsvoraussetzungen ab. Viele Betreiber haben bereits 2012 den Antrag auf Genehmigung der Flexibilitätsprämie gestellt.
Mit diesem Instrument ist zumindest eine teilweise Refinanzierung der anstehenden Kosten für die Neugestaltung der Anlagen gesichert. Leider gibt es den Wermutstropfen, dass dieses Instrument mit 1350 MW im neuen EEG 2014 gedeckelt ist.
Jeder Anlagenbetreiber wird prüfen müssen, ob er dieses Instrument nutzen will und sich fragen, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Gefordert sind aber auch wir als der Direkt-Vermarktungspartner. Neue Produkte werden Möglichkeiten für höhere Erlöse generieren. Inwieweit der Einzelne bereit ist, diesen Weg zu gehen, wird im Wesentlichen durch die finanziellen Anreize bestimmt.
Eindeutig ist aber das politische Signal, das eine Ausdehnung der Biogasproduktion nicht wünscht. Vor diesem Hintergrund ist die gesamte Branche aufgefordert, neue Wege zu gehen. Viele Anlagen aus dem April 2004 bis 2008 haben mittlerweile fast „Halbzeit“ bei ihrer Vergütung. Für diese Anlagen gilt, die Flexibilitäts-Möglichkeiten zu nutzen, da die Prämien über 10 Jahre gewährt werden.
Im Umkehrschluss sind Anlagen aus dem Jahr 2000 bis 2003 nicht mehr in der Lage, die Flexibilitäts- Prämie für 10 Jahre vollständig zu nutzen. Aber auch diese Betroffenen sollten darüber nachdenken, zumindest anteilig die Möglichkeiten auszuschöpfen, da eine flexibilitätsbasierte Anlage auch nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung unter Umständen eine Perspektive hat.
Welche Instrumente, beziehungsweise Märkte, dann für diese Anlagen infrage kommen, ist noch offen. Allerdings geraten Windanlagen in eine vergleichbare Situation, werden aber sicherlich weiterhin produktiv sein. Zusammen mit diesem relativ günstigen Strom kann ein grünes Strom-Produkt nach dem Auslaufen der EEG-Vergütungssituation eine spannende Option sein.
Die Energy2market GmbH (2m) www.energy2market.de als Direkt-Vermarktungspartner entwickelt bereits heute ein zukunftsfähiges Gesamtportfolio. Zunächst gilt es aber, Betreiber noch stärker mit den Marktgegebenheiten vertraut zu machen. Vor diesem Hintergrund hat bereits die e2m im vergangenen Jahr im Rahmen der Fachmesse EuroTier neue Produkte vorgestellt.
Unbestritten bleibt die Tatsache, dass Anlagen, die sich weiterhin nur auf die Grundlastproduktion beschränken, immer mehr von der Entwicklung der Biogasbranche abgehängt werden. e2m hilft, sich diesen Markt-Herausforderungen stellen zu können, wobei die realistische Marktannäherung im Vordergrund steht. Gerade die letzten zwei Jahre haben deutlich gezeigt, dass die Regelleistungs-Pioniere einen sehr interessanten Mehrgewinn erzielen konnten. Nur wer sich mit dem Markt bewegt, wird am Markt bestehen können. www.pressebox.de/pressemitteilung/energy2market-gmbh/e2m-ist-Marktpartner-fuer-Flexibilisierung-unserer-Anlage/boxid/650496

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1172676

Erstellt von an 12. Feb 2015. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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