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Die neuen Superbatterien: leistungsstark, transparent, dünn wie Folie





Akkus und Batterien erwecken unsere Elektrogeräte
zum Leben. Sie versehen ihren Dienst in Lampen, Handys und Autos. Wie
die Zeitschrift WUNDERWELT WISSEN (Ausgabe 6/2013, ab heute im
Handel) berichtet, entwickeln Wissenschaftler nun völlig neue
Energiebündel: extrem leistungsstark, transparent und dünn wie Folie.
Sie lassen sich zerschneiden und in Textilien weben.

Der Akku der Zukunft soll zum einen lange seine Kapazität halten
können, zum anderen schnell aufzuladen sein. Zumindest dem zweiten
Teil des Anforderungsprofils scheint man einen Schritt näher gekommen
zu sein. Paul Braun und seine Kollegen Xindi Yu und Huigang Zhang der
University of Illinois scheinen einen Weg gefunden zu haben, der ein
sekundenschnelles Laden eines Mobiltelefons oder Notebooks
ermöglicht. Die US-amerikanischen Forscher kombinieren dabei das
Prinzip herkömmlicher Lithium-Ionen- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus
und das von Kondensatoren, die schnell zu laden sind, jedoch nur eine
geringe Energiespeicherkapazität haben. Eine große Zukunft ihrer
Akkus sieht das Trio vor allem im Einsatzgebiet rund ums Elektroauto.
Das Aufladen eines Elektromobils würde dann nicht viel mehr Zeit in
Anspruch nehmen als ein normaler Tankstopp an einer Tankstelle.

Weltweit denken Wissenschaftler radikal um und definieren die
Batterie neu. Die Visionäre möchten „Allerweltsmaterialien“ wie
Plastik, Papier oder Textilien selbst zu Stromspeichern machen. Statt
in dicken Akkupacks ließen sich die Energiespeicher dann in den
Bauteilen unterbringen – etwa im Gehäuse von Smartphones oder in der
Karosserie von Elektromobilen. Smartphones wären dann nicht dicker
als eine Kreditkarte.

Und die Visionen und Ideen gehen noch weiter: Das US-amerikanische
Startup-Unternehmen Paper Battery hat eine Akkufolie auf den Markt
gebracht, die so dünn ist wie Plastikfolie und sich ebenso
zusammenrollen lässt. Man kann die Akkufolie beliebig mit der Schere
zuschneiden. Damit ist es möglich, den Energiespeicher an jedes
Design anzupassen. So sollen etwa Notebooks und Tablets im Inneren
komplett mit Akkufolie beklebt werden, um deren Laufzeit wesentlich
zu erhöhen und dabei gleichzeitig Gewicht und Maße zu verringern. In
eine ähnliche Kerbe schlägt das finnländische Unternehmen Enfucell.
Es hat ein spezielles Verfahren entwickelt, um Energiespeicher auf
Plastikfolie zu drucken.

Die Einsatzgebiete gedruckter und hauchdünner Batterien scheinen
grenzenlos zu sein und beflügeln die Fantasie der Unternehmen. Der
US-amerikanische Verpackungshersteller Sealed Air Corporation etwa
sieht die Zukunft der hauchdünnen Batterien im Bereich der Logistik.
Schon heute benutzt das Unternehmen gedruckte Batterien, die Sensoren
mit Temperaturfühlern antreiben, um gekühlte Lebensmittel oder
Medikamente während des Transports zu überwachen.

Pressekontakt:
Stefanie Hauck
Kommunikation/PR
Gruner+Jahr AG & Co KG
Verlagsgruppe AGENDA München
Telefon +49 (0) 89 4152-560
hauck.stefanie@guj.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=877503

Erstellt von an 24. Mai 2013. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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