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Der Weg zum persönlichen Klimaschutzplan: So finden Sie den richtigen Energieberater





1. Zulassung: „Augen auf!“ lautet der erste Ratschlag auf der Suche nach einem Experten. Denn die Berufsbezeichnung des Energieberaters ist rechtlich nicht geschützt. Für die Suche nach qualifizierten Energieberatern empfiehlt sich ein Blick in die Liste der Deutschen Energie-Agentur dena unter www.energie-effizienz-experten.de. Hier finden sich auch regionale Berater, die teilweise auch noch anderen Netzwerken und Verbänden angehören und die für die Förderwege von KfW und BAFA zertifiziert sind.

2. Unabhängigkeit: Arbeitet der Sachverständige für ein Unternehmen, das auch Produkte im Gebäudebereich herstellt, vertreibt oder einbaut? Dann Vorsicht – ein guter Energieberater übt seine Tätigkeit unabhängig aus. Dies ist auch Voraussetzung für die BAFA-Zulassung, um neutrale und uneigennützige Empfehlungen zu gewährleisten.

3. Zusatzausbildung: Für die Analyse einer Immobilie und die Konzeption eines Energiesparkonzepts braucht der Profi breites und aktuelles Wissen. Schon allein, weil sich gesetzliche Anforderungen und Förderprogramme laufend ändern. Gute Berater qualifizieren sich über Zusatzaus- und Weiterbildungen, beispielsweise bei der IHK.

4. Förderprogramme: „Bei der Vielzahl von Programmen fällt es schwer, den Überblick zu behalten“, weiß Haustein. „Ein guter Energieberater kennt die zahlreichen Förderprogramme und hilft dabei, die richtigen Programme für den individuellen Bedarf zu finden.“ Er erläutert die Voraussetzungen, Konditionen und Kombinationsmöglichkeiten.

5. Analyse: Eine umfassende Untersuchung der Bausubstanz ist das A und O für ein nachhaltiges Sanierungskonzept. Damit erarbeitet der Energieprofi eine Lösung, die energetisch und bauphysikalisch zweckmäßig ist.

6. Individuelles Konzept: Die finanziellen Möglichkeiten und die Lebensumstände variieren bei jedem Auftraggeber. Ein personalisiertes Energiekonzept berücksichtigt diese Unterschiede.

7. Transparente Kosten: Ein Sanierungsprojekt oder ein energetisches Bauvorhaben umfasst viele Positionen. Einem Fachfremden fällt es oft schwer, alle anfallenden Leistungen über alle Gewerke hinweg zu beurteilen. Der Experte liefert hier eine transparente und verständliche Übersicht. Er sollte im Vorfeld der Beratung auch seine Leistungen und sein Honorar schriftlich festlegen.

Tipp von Sven Haustein: „Das BAFA fördert auch die Energieberatung vor Ort mit bis zu 800 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Sprechen Sie Ihren Berater im Vorfeld auf diese Möglichkeit an.“

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1439492

Erstellt von an 23. Dez 2016. geschrieben in Energiesparen, Energiesparendes Bauen, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

1 Kommentar für “Der Weg zum persönlichen Klimaschutzplan: So finden Sie den richtigen Energieberater”

  1. Ein sehr hilfreicher Artikel! Beschäftige mich schon seit längerem mit diesem Thema und die Übersichtliche Aufstellung der Themen schafft einen guten Überblick.

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