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Der neue Baristaz-Becher: Kaffee genießen und die Umwelt entlasten





Laut der Deutschen Umwelthilfe greifen 70 Prozent der Deutschen regelmäßig zum Coffee-to-go – knapp 15 Prozent mehr als noch vor einigen Jahren. Was für die Gaumen ein Genuss ist, wird für die Umwelt zunehmend zur Belastung: 320.000 Kaffeebecher landen in Deutschland pro Stunde auf dem Müll. Von der Theke bis zur Tonne vergehen im Durchschnitt etwa 15 Minuten.

Alternative für die Umwelt
Als eines der ersten Kaffeehäuser setzt Baristaz Coffee Heroes deshalb auf eine Alternative zum ökologisch wertlosen Pappbecher. In ihren Filialen in Koblenz und Mainz servieren die Kaffeehelden ihre To-go-Spezialitäten ab sofort in einem Becher aus Maisstärke. „Der Becher wird aus natürlichen Rohstoffen gewonnen und ist zu 100 Prozent kompostierbar“, erklärt Stephan Ralf Schunk, Geschäftsführer von Baristaz Coffee Heroes. „Damit leisten wir einen kleinen Beitrag zu einem ökologischeren Kaffeegenuss. Im nächsten Schritt soll dann auch der Deckel aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden.“

Wasserdicht dank Bio-Kunststoff
Herkömmliche Einwegbecher bestehen aus Papierfasern und sind auf der Innenseite mit einem wasserdichten Kunststoff beschichtet. Allein die Herstellung der Kunststoffe für Becher und Deckel verbraucht jährlich etwa 22.000 Tonnen Rohöl; die gesamte Becherproduktion stößt 83.000 Tonnen CO2 aus. Beim neuen To-go-Becher von Baristaz kommt deshalb ein Biopolymer zum Einsatz – ein Kunststoff, der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird und der komplett biologisch abbaubar ist.

Bepflanzen statt wegwerfen
Zur Markteinführung bewirbt Baristaz Coffee Heroes den Becher mit einer Kampagne, in deren Rahmen der Becher durch Bepflanzen ein zweites Leben bekommt. Dabei wird er im Handumdrehen zu einem individuellen Pflanzentopf für Blumen oder Kräuter. Im Rahmen eines Gewinnspiels sind die Gäste von Baristaz dazu aufgerufen, ihre besten Pflanz-Ideen mit dem Becher über Social-Media-Kanäle zu teilen. Wie das aussieht, können sich Besucher der Baristaz-Stores am Hauptbahnhof und in der Schlossstraße in Koblenz sowie in der Adolf-Kolping-Straße in Mainz anschauen. „Jeder Becher, der nicht auf dem Müll landet, ist ein Gewinn für Umwelt, Natur und Stadtbild.“

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Erstellt von an 2. Jul 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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