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Bundesliga-Tabelle des Greenpeace Magazins: Mainz 05 auf Meisterkurs / Umweltmagazin sortiert Tabelle der Fußball-Bundesliga neu – Sponsoren im Öko-Check – Mainz vorn, Nürnberg und Dortmund Absteiger





Das „Greenpeace Magazin“ hat die Hauptsponsoren der
Bundesliga-Klubs einem Öko-Check unterzogen und erstmals eine eigene
Tabelle veröffentlicht. Auf Meisterkurs liegt in der alternativen
Wertung der 1. FSV Mainz 05, der vom Stromversorger Entega gesponsert
wird. Entega beliefert rund 400.000 seiner mehr als eine Million
Kunden mit Ökostrom, Mainz 05 hat sich zum ersten „klimaneutralen
Bundesliga-Verein“ erklärt.

Tabellenschlusslicht ist der 1. FC Nürnberg mit dem Trikotsponsor
Areva, dem weltgrößten Nukleartechnik-Konzern. Die Tochterfirma Areva
NP, deren Deutschland-Zentrale in Erlangen liegt, ist maßgeblich am
Bau von Atomkraftwerken im Ausland beteiligt. In Deutschland ist der
Bau neuer Reaktoren verboten. Als Absteiger steht außerdem Borussia
Dortmund fest, der in der Fußball-Wertung führende Klub. Hauptsponsor
der Borussia ist der Konzern Evonik, der in Deutschland neun
klimaschädliche Kohlekraftwerke betreibt. Im unteren Tabellendrittel
rangieren darüber hinaus Eintracht Frankfurt (Fraport), Bayer 04
Leverkusen (TelDaFax), der Hamburger SV (Emirates), Borussia
Mönchengladbach (Postbank) sowie der VfL Wolfsburg (VW).

Das Thema Umwelt- und Klimaschutz spielt in der Fußball-Bundesliga
eine immer größere Rolle. Mehrere Vereine haben Fotovoltaik-Anlagen
auf den Dächern ihrer Stadien installiert und lassen die Spielstätten
sanieren, um Energie zu sparen. Im Bremer Weserstadion sollen auf
einer Fläche von zwei Fußballplätzen Solarmodule in Fassade und Dach
integriert werden. Auch der Hamburger SV bezieht Ökostrom, zudem
kompensiert der Klub den Klimaschaden, den die Spieler beim Fliegen
anrichten, durch Spenden an den Verein „atmosfair“. Doch das Beispiel
HSV zeigt auch, zu welchen Widersprüchen das Vereinssponsoring führt:
Auf ihren Trikots fordern die HSV-Spieler mit dem Slogan „Fly
Emirates“ zur Klimasünde auf.

Pressekontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Wolfgang Hassenstein,
Greenpeace Magazin:
Tel: 040 / 808 12 80 88
Email: wolfgang.hassenstein@greenpeace-magazin.de
Internet: www.greenpeace-magazin.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=351031

Erstellt von an 18. Feb 2011. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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