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Brockengarten schließt am 15. 10. 2010 seine Pforten für dieses Jahr





Wie in den vergangenen 20 Jahren ist die Brockengartensaison auch in diesem Jahr am 15. Oktober  beendet. Am kommenden Freitag findet um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in diesem Jahr statt, so Dr. Gunter Karste, der Leiter des Brockengartens.
Von den insgesamt 1800 vorhandenen Pflanzenarten aus den Hochgebirgsregionen der Welt blühen nur noch einige wenige. Die Letzten, die in der Anlage ihre Blüten zeigen, jetzt aber auch allmählich verblühen, sind die sog. Wellensittich-Enziane, die im Hochland von Tibet natürlich vorkommen. Am Freitag besteht somit die letzte Chance, die Blüten dieser exotisch anmutenden Enziane 2010 in Augenschein zu nehmen.
Auch in diesem Jahr wurde der Brockengarten gut besucht. In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober 2010 besuchten insgesamt 8150 Nationalparkbesucher den Brockengarten. Die verregneten Monate August und September trugen dazu bei, dass sich weniger Gäste als 2009 die Anlage anschauten. 3700 der Gäste wurden in der Gartensaison 2010 von den Brockengärtnern durch die Anlage geführt. Hinzu kamen 29 Spezialführungen für Fachleute, an denen insgesamt 790 Personen teilnahmen. So waren zum Beispiel die Deutsche Fuchsiengesellschaft, die Mitarbeiter des Botanischen Gartens Berlin-Dahlem, die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der Botanische Garten Göttingen und die Freunde des Botanischen Gartens Leipzig e.V. bei uns zu Besuch, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus begleiteten die Nationalparkranger 3660 Besucher durch unsere Anlage.
Natürlich war die Besichtigung des Gartens auch an Wochenenden und Feiertagen abgesichert.
Seit jeher, so bereits in der Zeit, als die Georg August-Universität Göttingen und die Martin Luther-Universität Halle für den Garten verantwortlich waren, und auch heute ist die Besichtigung des Alpinums nur in Begleitung eines Verantwortlichen möglich, da sonst im nur ca. 1000 m2 großen Schauteil Schäden kaum zu vermeiden wären.
Der Brockengarten erfüllt im Nationalpark Harz eine Vielzahl von Aufgaben. Er ist ökologische Feldstation, die Renaturierungs-, Arten- und Biotopschutzmaßnahmen auf dem Brockenplateau koordiniert und umsetzt. Außerdem dient er u.a. der Forschung und Lehre und erfreut darüber hinaus mit seiner Blütenmannigfaltigkeit auf ganz besondere Art sehr viele Nationalpark- und Brockenbesucher.

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Erstellt von an 13. Okt 2010. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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