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Brennholz: Leicht zunehmende Nachfrage bei konstanten Preisen





Während die Nachfrage in den letzten
zwei Jahren rückläufig war, ist jetzt eine leicht zunehmende
Nachfrage nach Brennholz bei den Forstämtern zu verzeichnen. Dieses
liegt im Wesentlichen an der kalten Witterung im Februar. Bundesweit
liegt der reguläre Preis für Holz zur Selbstabholung aus dem Wald
zwischen 35 und 45 Euro pro Raummeter. Dieses entspricht in etwa
einem Preis für den Festmeter zwischen 50 und 65 Euro. Der ermittelte
Preis für Brennholz ist seit Jahren weitgehend konstant. Aufgrund der
unterschiedlichen Größen ist bei einem Preisvergleich immer auf die
Maßeinheit zu achten. Die Holzmenge von einem Raummeter entspricht
0,7 Festmetern.

Die Umfrage wurde Anfang März vom HKI Industrieverband Haus-,
Heiz- und Küchentechnik e.V. durchgeführt. Bei der jährlichen
Erhebung werden 30 staatliche Forstämter in ganz Deutschland zur
Einschätzung der Versorgungslage und Preissituation von Brennholz
befragt. Ein weiteres Ergebnis: Der Brennholzpreis ist seit Jahren
konstant. Lediglich drei der befragten Forstämter haben die Preise
leicht erhöht, wobei diese zuvor das Brennholz in der unteren Hälfte
der Preisspanne angeboten hatten.

Holzverkauf bei den meisten Forstämtern noch bis Ende April

Die Hauptverkaufsmonate sind zwischen Dezember und Ende April. Der
Brennholzbezug beim Forstamt erfolgt über den sogenannten
„Holzleseschein“. In der Regel weist der Forstbeamte dem
Selbstabholer markierte Holzstämme am Wegesrand zu, die als „Polter“
bezeichnet werden. Kommt bei der Verarbeitung eine Motorsäge zum
Einsatz, ist ein entsprechender Motorsägen-Führerschein vorzuweisen.
Zudem sind sachgemäße Kleidung wie Helm mit Sichtschutz, Gehörschutz,
Handschuhe, Gummistiefel sowie Jacke und Hose mit Schnittschutz zu
tragen.

Holz muss rund zwei Jahre ablagern

Wichtig zu wissen: Um eine umweltgerechte Verbrennung zu
gewährleisten, müssen die gespaltenen Holzscheite rund zwei Jahre an
einem vor Witterung geschützten Ort lagern. Nach diesem Zeitraum
erreicht das Holz die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent und
kann als Brennmaterial verwendet werden. Brennholz, das in diesem
Sommer aufbereitet wird, kann also erst im übernächsten Winter
verbrannt werden. Weitere Informationen unter www.ratgeber-ofen.de.

Kontakt:
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Daniel Jung
Referent Wirtschaft
Lyoner Str. 9
D-60528 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 25 62 68-105
Fax: +49 (0)69 25 62 68-100
E-Mail: info@hki-online.de
Internet: www.ratgeber-ofen.de

Pressekontakt:
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Erstellt von an 12. Mrz 2018. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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