Startseite » Allgemein » Braunkohlenkraftwerke stellen Zuverlässigkeit unter Beweis / Beitrag zur sicheren Stromversorgung bei Hitze und Dürre besonders wichtig

Braunkohlenkraftwerke stellen Zuverlässigkeit unter Beweis / Beitrag zur sicheren Stromversorgung bei Hitze und Dürre besonders wichtig





„Die Stromversorgung in Deutschland wäre ohne den
soliden Beitrag der Braunkohle in der in diesem Jahr besonders langen
Hitze- und Dürreperiode deutlichen Risiken ausgesetzt gewesen“,
erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Braunkohle
(DEBRIV), Dr. Helmar Rendez, in einer Zwischenbilanz zur
Energieversorgung während der sommerlichen Wetterlage. Wetterbedingt
war die Stromerzeugung aus Windenergie zuletzt deutlich eingeschränkt
gewesen, haben PV-Anlagen weniger Leistung bereitstellen können und
mussten Kraftwerke, welche ihr Kühlwasser aus Oberflächengewässern
entnehmen, ihre Kapazität deutlich herunterfahren.

Sowohl bei der Brennstoff- als auch bei der Kühlwasserversorgung
sind dagegen die deutschen Braunkohlenkraftwerke unabhängig von
langanhaltenden Hitzeperioden. Sie versorgen sich bedarfsgerecht und
zumeist über eine eigene Bahn- oder Transportlogistik aus den
standortnahen Tagebauen im rheinischen Revier, in Mitteldeutschland
und in der Lausitz. Die Kondensierung des Prozessdampfes nach der
Stromerzeugung erfolgt in der Regel über Kühltürme, in denen das an
den Tagebauen geförderte Grubenwasser genutzt wird. „Vor diesem
Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die
Braunkohlenkraftwerke derzeit überwiegend mit ihrer vollen Leistung
am Netz sind, um Wirtschaft und Bevölkerung sicher und zuverlässig
mit Strom zu versorgen“, sagte Rendez.

Ein breiter Mix aus verschiedenen Energieträgern und Technologien
in der Stromversorgung ist nach Überzeugung des DEBRIV eine
unverzichtbare Absicherung gegen mehrwöchige Windflauten und
Hitzewellen. Auch in Zukunft können und werden sich jederzeit extreme
Wetterlagen – auch große Kälte bei wenig Wind – wiederholen. „Ein
hastiger Ausstieg aus der Kohlennutzung in der Stromerzeugung würde
die Versorgung dramatisch gefährden“, erklärte der
DEBRIV-Vorstandsvorsitzende.

Pressekontakt:
Uwe Maaßen
DEBRIV – Bundesverband Braunkohle
Auenheimer Str. 27
50129 Bergheim
T +49 2271 99577 34
F +49 2271 99577 8 34

mailto: Uwe.Maassen@braunkohle.de

Original-Content von: DEBRIV – Dt. Braunkohlen Industrie Verein, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1639471

Erstellt von an 14. Aug 2018. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

FaceBook

Archiv

© 2018 88energie. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia