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Braunkohle schafft maximale Versorgungssicherheit / Branche wehrt sich gegen Polemik und Falschbehauptungen / Braunkohlentag 2013





„Heimische Braunkohle ist die Energie der kurzen Wege
und maximalen Versorgungssicherheit. Die Braunkohlentagebaue sind ein
leistungsfähiger Energiespeicher, die Braunkohlenkraftwerke sind hoch
flexibel. Mit Braunkohle kann die Energiewende und der Erhalt des
Industriestandortes Deutschland gelingen“, erklärte der
Vorstandsvorsitzende des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins
(DEBRIV), Dr.-Ing. Johannes Lambertz, auf dem diesjährigen
Braunkohlentag in Köln.

Deutschland habe sich entschlossen, aus der Kernenergie
auszusteigen und dafür das unstete Energieangebot von Sonne und Wind
zu einer tragenden Säule der Energieversorgung auszubauen. Aufgrund
der daraus resultierenden Fragen bei Erzeugung, Transport und
Speicherung ist es folgerichtig, die Stärken der heimischen
Braunkohle, wie die sichere Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit,
zu nutzen. Braunkohle und erneuerbare Energien sind kein Gegensatz
und werden über Jahrzehnte komplementär im deutschen Stromsystem
zusammenwirken.

Die ersten Monate des laufenden Jahres haben, so Lambertz,
drastisch vor Augen geführt, welche Herausforderungen die „neue
Stromwelt“ bedeuten wird: Binnen weniger Tage kann der Beitrag
erneuerbarer Energien zwischen kurzfristiger Abdeckung nahezu der
gesamten Last bis hin zu einem Totalausfall der Erzeugung schwanken.

Die deutschen Braunkohlenkraftwerke waren in den ersten drei
Monaten des laufenden Jahres gut ausgelastet. Mit rund 42 Milliarden
Kilowattstunden (Mrd. kWh) lag die Stromerzeugung aus Braunkohle
sogar etwas über dem Vorjahreszeitraum. Dazu trug auch die hohe
Flexibilität der Anlagen bei. „Auch auf diesem Feld ist die
Braunkohle besser aufgestellt als in der breiten Öffentlichkeit
wahrgenommen“, sagte der DEBRIV-Vorstandvorsitzende.

Der dringend erforderliche Netzausbau trägt nach Einschätzung des
DEBRIV dazu bei, das Angebot von Strom aus erneuerbaren Energien und
aus Braunkohle in ganz Deutschland besser verfügbar zu machen. Die
hohe Flexibilität der Braunkohlenkraftwerke stehe komplementär neben
der fluktuierenden Vorrangeinspeisung von Strom aus Wind und Sonne.
Insbesondere die drei Gleichstromkorridore sollten schnell
verwirklicht werden, um das weitere Auseinanderdriften von regionalem
Strombedarf und -angebot auszugleichen.

Der Braunkohlentag beschäftigt sich in diesem Jahr
schwerpunktmäßig mit der Zukunft der Braunkohlengewinnung in der
Lausitz sowie im mitteldeutschen Revier und mit den
regionalwirtschaftlichen Aspekten der Braunkohlengewinnung im
Rheinland. Der nordrheinwestfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin
hat Ausführungen zum Energie- und Industriestandort angekündigt. Die
fundamentale Bedeutung des Finanzsektors für die Realwirtschaft ist
Thema eines Vortrages von Prof. Dr. Clemens Fuest, dem Präsidenten
des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.

Pressekontakt:
Uwe Maaßen

DEBRIV – Bundesverband Braunkohle
Postfach 40 02 52
50832 Köln

Max-Planck-Straße 37
50858 Köln

T +49 (0)2234 1864 (0) 34
F +49 (0)2234 1864 18

uwe.maassen@braunkohle.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=873283

Erstellt von an 16. Mai 2013. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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