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BJV-Journalistenpreis zum vierten Mal vergeben: „Jagd, die schmeckt!“





?Du bist, was Du isst?: Wir achten immer mehr auf das, was wir essen. Insbesondere die Qualität von Fleischprodukten wird vom Verbraucher immer stärker hinterfragt. Herkunft, Haltungsmethoden, Schlachtung, Futter oder Medikamention der Tiere stehen im Fokus, wenn der Verbraucher an der Fleischtheke zugreift.
Wildbret als gesunde Alternative
Heimisches Wildbret aus der Region stellt eine hervorragende Alternative zu den gängigen Fleischarten dar: Kein Haltungsstress, keine künstlichen Futtermittel, keine Medikation und kein Transportstress. Wildbret ist Natur pur. Wildbret ist fettarm und reich an natürlichen Inhaltsstoffen.
Um die Vorteile heimischen Wildbrets besser zu kommunizieren und Vorurteile und Nichtwissen über unser Wildbret abzubauen, hat der Bayerische Jagdverband seinen diesjährigen Pressepreis ? den er bereits zum vierten Mal auslobt ? für herausragende Beiträge vergeben, die sich mit dem Thema Jagd und Wildbret beschäftigen.
Ob in Form einer Reportage, eines Artikels oder einer Serie, alle Einsendungen machten eines klar: Wildbret ist ein nachhaltiges gesundes Naturprodukt, das untrennbar mit der Region verbunden ist und unzählige Vorteile hat. Zur Gewinnung von Wildbret ist natürlich die Jagd auf Wildtiere nötig. Jägerinnen und Jäger sind staatlich geprüfte Naturschützer, die sich für ihre Umwelt, die Wildtiere und den Artenschutz nicht nur interessieren, sondern auch tatkräftig dafür einsetzen.
Neben der starken Beteiligung am Journalistenpreis freuen wir uns außerordentlich über die Vielzahl der teilnehmenden ? darunter bundesweit aufgelegten ? Medien!
Die Fachjury, die sich aus verschiedenen Medienvertretern zusammensetzt, lobte das hohe Niveau der eingesendeten Artikel und machte sich ihre Entscheidung nicht leicht.
Zu den Preisträgern zählen
1. Platz: Frau Eva Schrödel mit ihrem Beitrag ?Gerupfte Sau im Brötchen?, freie Journalistin, veröffentlicht in der Zeitschrift PIRSCH
Der Beitrag überzeugte die Fachjury in allen Belangen. Neben der aufwändigen Aufmachung des mehrseitigen Beitrags konnte Frau Schrödel eindrucksvoll beschreiben, wie man aus dem Wildbret unseres heimischen Schwarzwildes Gerichte machen kann, die niemand so erwartet. Ein sogenannter ?long job? im Fast Food Bereich. Das bedeutet, dass man für die Zubereitung des Fast Food Rezepts geradezu absurd lange benötigt. Frau Schrödel greift in dem Artikel neue Zubereitungsmethoden aus Amerika auf und beschreibt anschaulich, wie einfach Wildbret auch so für junge Menschen attraktiv zubereitet werden kann. Damit erschließt Frau Schrödel völlig neue Absatzquellen für unser Wildbret und zeigt, dass Wildbret eigentlich bei keiner Grillparty fehlen darf. Dazu werden die Vorzüge von Wildbret anschaulich gemacht und übersichtlich dargestellt, wie man zu dem begehrten Brötchen kommt.
2. Platz: Frau Ulrike Schleicher mit ihrem Beitrag ?Ganz schön Wild?, Redakteurin, veröffentlich Südwest Presse
Mit dem Artikel ?Ganz schön Wild? zeigt die Journalistin Ulrike Schleicher eine ganz besondere Seite der Wildbretvermaktung und Zubereitung auf. Nicht nur der bekannte Wildbraten, der rund um die winterlichen Feiertage gerne gemacht wird, steht im Fokus, sondern es ist die etwas besondere Küche, die Frau Schleicher am Beispiel des jungen Gastronomen Matthias Schlierhuber präsentiert. Junge Rezepte,  frische, kurz gebratene Wildgerichte zeigen deutlich, wie vielfältig Wildbret in der modernen Küche eingesetzt werden kann. Anschaulich zeigt Frau Schleicher wie aus dem hochwertigen Wildbret aus der Region, Tolles auf den Tellern entsteht. Dabei werden die Vorzüge des heimischen Wildbrets anschaulich dargestellt, wichtige Verbraucherinformationen geliefert und die Bezugsquellen für frisches heimisches Wildbret über die örtliche Jägerschaft dargestellt. Zusätzlich gibt das detaillierte Rezept der Woche eine anschauliche Anleitung für die Leser was sie aus Wildbret konkret zaubern können, auch ohne Gast in einem Gourmetlokal zu sein. Die Jury überzeugte die gute Kombination aus Information über das Lokal, das Wildbret, den Koch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Wildbret in der modernen Küche.
3. Platz: Herr Randolf Alesch mit seinem Beitrag ?Gourmets kochen am liebsten selbst?, Redakteur, veröffentlicht in Mittelbayerische Zeitung
Eindrucksvoll berichtet Herr Alesch über Jäger und Hobbykoch Alois Neft aus Windmais. Neben nützlichen Informationen, wo man an Wildkochkursen teilnehmen kann, berichtet Herr Alesch über die Faszination der Jagd und die Leidenschaft, die erlegten Tiere auch bestmöglich weiter zu verwerten. Dabei kommen auch die klaren rechtlichen Vorgaben der Jagd, aber auch der Wildbretvermarktung deutlich heraus. Herr Alesch verfasste in einer Serie eine Vielzahl derartiger Beiträge und überzeugte auch mit der Regelmäßigkeit, in der er die Jagd und das Wildbreit in den Fokus seiner Berichte stellt.

Der Landesjagdverband Bayern e. V. ist der Verband der Jäger Bayerns und vertritt etwa 46.500 Jägerinnen und Jäger in Bayern. Als staatlich anerkannter Naturschutzverband wirkt der Bayerische Jagdverband offiziell bei Naturschutzangelegenheiten mit.

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Erstellt von an 20. Jun 2017. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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