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Behaglichkeit für die Kleinsten





„Wer bei frühkindlicher Bildung und Erziehung spart, zahlt in der Zukunft drauf“, warnt der Vorstand der Bertelsmann-Stiftung Jörg Dräger. Der positive Einfluss guter Kindertagesstätten wirkt sich vor allem auf die zukünftigen Bildungschancen aus. Zu diesem Ergebnis kam das Institut in einem deutschlandweiten Ländervergleich. Die Kitas von heute tragen eine hohe Verantwortung. Zumal immer mehr Eltern ihre Kinder tagsüber einer Kinderbetreuungsstätte anvertrauen: In Westdeutschland sind es bei den Zweijährigen 30 Prozent und bei den Dreijährigen bereits 80 Prozent der Kinder. In Ostdeutschland traditionell sogar noch mehr: Hier besuchen bereits fast 60 Prozent der Einjährigen eine Kita. Vor allem für Kinder von eins bis drei Jahren prophezeit die Studie in den nächsten Jahren steigenden Bedarf.
Investitionen in die Zukunft
Kommunen und freie Träger sind hier deshalb gefordert. Denn: Das Geld, das die Gesellschaft heute in eine gute frühkindliche Bildung investiert – und dazu gehört auch die moderne, kindgerechte Unterbringung – nutzt nicht nur dem Individuum. Es ist vielmehr die Grundlage der zukünftigen volkswirtschaftlichen Entwicklung. Daher bedarf es keiner 08/15-Lösung, sondern ganzheitlicher Ansätze: Neben qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern, einem guten Personalschlüssel bei der Betreuung und einem zeitgemäßen pädagogischen Konzept ist vor allem die Unterbringung in einer auf diese Belange zugeschnittenen Immobilie von großer Bedeutung.
Mit gutem Beispiel voran
Der Neubau der Kita Bongartzstiftung in Nettetal vereint das Know-how des 21. Jahrhunderts in Sachen ökologische Bauweise, Einsatz alternativer Energien und Techniken mit den inhaltlichen Ansprüchen an eine moderne Betreuungsstätte. Susanne Fritzsche, Technische Beigeordnete und Erste Projektleiterin Nettebetrieb, Geschäftsbereich Immobilienmanagement, beschreibt die Ausgangssituation des Projektes: „Wir gehen von einem aktiven Kind aus, das sich aus eigener Initiative und mit den Mitteln bildet, die ihm seine direkte Umwelt zur Verfügung stellt.“ Der Kita-Neubau wurde daher so geplant, dass alle Räume dem Forscherdrang der Kleinen gerecht werden. Dafür stehen verschiedene Themen-Räume und Materialien zur Verfügung. Architektin Stefani Kremer vom Architekturbüro Kremer Nettetal berücksichtigte aber auch das klassische Gruppenkonzept. Sie plante neben bunten Themen-Welten wie Kindercafé, Lernwerkstätten mit Tüftlerstation, Labor, Schreib- und Zahlenwerkstatt, Nestgruppe, Kunst-Atelier, Emporenraum zum Theaterspiel auch den traditionellen Gruppen- und Nebenraum. All diese Stationen sind in einem eingeschossigen Gebäude mit barrierefreiem Zugang untergebracht.
Moderne Technik denkt mit
Um die Fläche von 870 Quadratmetern für die Kinder optimal zu nutzen und keinen Platz zu verschenken, wurde auf eventuell störende Technik und mögliche Gefahrenherde – wie beispielsweise große Heizkörper – verzichtet. Haustechnikplaner Björn Cüsters vom Planungsbüro Müller aus Nettetal setzte hier auf innovative Elektro- und Heiztechnik, die nahezu unsichtbar sowie kosten- und energiesparend ihren Dienst verrichtet. Auf dem modernen, bewachsenen Flachdach wurden Solar-Elemente angebracht, die unterstützend bei der Warm-Wasser-Aufbereitung zum Einsatz kommen und so dauerhaft helfen, hohe Nebenkosten zu sparen. Eine energieeffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für den funktionierenden und kostensparenden Heizungsbetrieb. Diesen gewährleistet das multifunktionale Flächenheizsystem air conomy aus dem Haus Schütz Energy Systems (Selters/Westerwald). Das außergewöhnliche System kann außer Heizen und Lüften auch noch Kühlen. Holger Delissen, Inhaber der beauftragten Heizungsbaufirma Delissen aus Nettetal, installierte air conomy und ist von dem System und seiner Qualität seit langem überzeugt. Als besonders großen Vorteil für die Kita sieht er das einfache und funktional abgestimmte Handling der Anlage auf die Betreuungseinrichtung, insbesondere die raumweise Zuluft-Temperatur-Regelung. Jedes Zimmer kann individuell und nach den Bedürfnissen der Kinder geheizt oder gelüftet werden. Der Luft- und Wärmeaustausch in den Zimmern erfolgt nicht mehr unregelmäßig über das Öffnen und Schließen der Fenster, sondern konstant über Luft-Auslässe, die sich dezent und unauffällig in den Fußboden einfügen.
Nie wieder „dicke Luft“
Die kontrollierte Lüftungsfunktion entsorgt verbrauchte oder unangenehm riechende Raumluft. Der Austausch von geruchs- und schadstoffbelasteter Luft lässt vor allem auch Allergiker-Kinder – sprichwörtlich – wieder aufatmen: Die integrierten Filter der Lüftungsanlage halten Pollen- und Feinstaub-Partikel auf, bevor sie in die Räume gelangen. Die kontinuierliche Belüftungsfunktion verhindert zudem die Bildung von Feuchtigkeit und Schimmelpilz. Dem Hygiene- und Sauberkeitsanspruch wird air conomy dank einfach zu handhabender Reinigung und Druckluft-Einsatz gerecht. Dafür erhielt der Hersteller Schütz sogar ein Hygiene-Zertifikat. Zu jeder Zeit ist eine wohl temperierte Frischluft-Zufuhr möglich. Es stellt sich ein behagliches Raumgefühl ein – ideal zum Krabbeln, Hüpfen, Laufen, Schlafen und Kuscheln.
Ein gutes Gefühl für alle
Der Kindergarten-Neubau der Bongartzstiftung in Nettetal öffnet im Oktober dieses Jahres seine Türen. Dann werden hier von Montag bis Freitag vier Kindergruppen im Alter von ein bis sechs Jahren untergebracht sein. Insgesamt können sich 80 Kinder – davon 16 unter drei Jahren – auf das neue Spiel- und Lern-Paradies freuen. Mindestens genauso begeistert werden aber auch die 160 Mütter und Väter sein, die ihre Kinder an einem wunderbaren Ort betreut wissen – sowie Stadtväter, Architekten und Planer.
Mehr Informationen: www.schuetz.net

Die Schütz GmbH & Co. KGaA wurde 1958 gegründet. Der Sitz der Unternehmenszentrale befindet sich in Selters im Westerwald (Deutschland). Weltweit ist das Unternehmen an über 25 Produktionsstandorten mit insgesamt 2.600 Mitarbeitern in Europa, Asien, Australien sowie Nord- und Südamerika vertreten.
Der Umsatz für die drei Unternehmenszweige – Industrial Packaging, Industry Services und Energietechnik – betrug im Jahr 2007 insgesamt rund 800 Mio. Euro. Der größte Umsatzanteil mit 75 Prozent entfiel auf den Bereich Industrial Packaging. Circa 18 Prozent erwirtschaftete das Geschäftsfeld Industry Services mit verschiedenen Aktivitäten und Komponentenliefe-rungen an Tochtergesellschaften sowie Lizenznehmer. Hier ist ebenfalls der Maschinen- und Werkzeugbau angesiedelt, einschließlich der Entwicklung für Produktionsanlagen. Sieben Prozent erwirtschaftete die Sparte Energietechnik.
Schütz verfügt über eine hohe Fertigungstiefe und damit Wertschöpfung im eigenen Unternehmen. Sämtliche Produkte werden mit eigenen Anlagen gefertigt. Alle wichtigen Produktions- und Fertigungsanlagen werden im Haus entwickelt und auch hergestellt.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=265419

Erstellt von an 28. Sep 2010. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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