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Baden-Württemberg zeichnet“SolarEis“-Speicher für Innovationskraft aus





Stuttgart/Friedrichshafen – Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat das Friedrichshafener Technologieunternehmen „Isocal“ für seine „beispielhaften Leistungen bei der Entwicklung und Anwendung neuer Produkte, Verfahren und technologischer Dienstleistungen“ ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 71 Unternehmen an diesem Innovationswettbewerb beteiligt, 11 davon wurden von der Jury berücksichtigt. Die Ehrungen und Preisverleihungen erfolgten anlässlich des „Dr.Rudolf-Eberle-Preises“, der alljährlich im Stuttgarter „Haus der Wirtschaft“ vom Land Baden-Württemberg vergeben wird. Begleitet wurden die Feierlichkeiten von einer Ausstellung mit Präsentationen der eingereichten Projekte und Produktneuheiten.

Die Anerkennung ist für „Isocal“ bereits die dritte ihrer Art: Erst im Sommer 2010 erhielt das Unternehmen für die Erfindung des „SolarEis“-Speichers den Innovationspreis des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) . Und schon im Jahr 2006 gewann die – damals noch jungfräuliche – Heiz- und Kühltechnik den „Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft“.

Bei dem „SolarEis“-Speicher handelt es sich um ein neuartiges, zugleich bereits vielfach praxiserprobtes System zum Heizen und Kühlen von Wohn- und Gewerbegebäuden. Dabei werden gleich mehrere regenerative Energiequellen genutzt: Sonnenkraft, Luft, Erdwärme – und Eis. Zugleich greift das System auf die enorme Wärmeenergie zurück, die beim Gefrieren von Wasser – dem sogenannten Kristallisationsprozess – frei wird.
Mehrere unabhängige Wissenschaftler bescheinigten dem „SolarEis“-Speicher im Vergleich zu herkömmlichen Heiz- und Kühlanlagen einen besonders hohen Wirkungsgrad.

Mit dem neuartigen „Isocal“-System zählt Deutschland einmal mehr zu den Technologieführern in Sachen „nachhaltiges Bauen“ – mit positiven Auswirkungen auf Energieverbrauch und CO2-Ausstoß: „Eine flächendeckende Nutzung des SolarEis-Speichers würde aus dem Heiz- und Kühlenergieverbrauch, der derzeit noch zu den Hauptverursachern von schädlichen Treibhausgasen zählt, eine klimaschonende Umwelttechnik machen,“ so der Erfinder des Systems, Alexander von Rohr.

Zu den Nutzern des „SolarEis“-Speichers zählen neben Eigenheimbesitzern auch Hotels, Krankenhäuser, Schwimmbäder und andere gewerbliche oder kommunale Einrichtungen. Auch das neue Stuttgarter Stadtarchiv, das seine Tore Ende Januar in einem denkmalgeschützten Sanierungskomplex in Bad Cannstatt wiedereröffnet, ist mit einem „SolarEis“-Speicher ausgestattet.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=309538

Erstellt von an 6. Dez 2010. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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