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Ausgezeichnet: AZUR Solar gehört zur Innovationselite der Republik – Preisverleihung mit Lothar Späth





Während der Feier in der Yachthafenresidenz des Ostseebades verwies Bernd Sauter, der AZUR Solar vor nur sechs Jahren gründete, auf die Leistungen und das exzellente Potential aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nicht er allein sondern das gesamte Team in Wangen sei ausgezeichnet worden. Hervorragendes Teamwork in einer sehr kreativen, menschlichen Arbeitsatmosphäre hätten die Basis für die exzellente Unternehmensentwicklung und hohe Innovationskraft des PV-Komplettanbieters geschaffen, die durch das Siegel „Top 100“ nun erneut bestätigt werde.

Der 42-jährige gelernte Elektromeister fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, Visionen Realität werden zu lassen. Dabei ist meinen Kollegen in der Geschäftsleitung und mir sehr wichtig, ein bodenständiges Unternehmen zu bleiben, das sich Schritt für Schritt mit den eigenen Ergebnissen von Forschung und Entwicklung vorwärts bewegt. Nun so können wir unsere Kreativität gewinnbringend nutzen und auch zukünftig zur Innovationselite des Mittelstands gehören.“
Darüber hinaus freute sich Bernd Sauter über die ökonomische Bedeutung von AZUR Solar im Westallgäu, die auch auf der durch „Top 100“ attestierten Innovationsstärke basiere: „Durch intelligente neue Produkte gekoppelt mit einer dualen Vertriebsstrategie in Europa und den wichtigsten globalen Märkten sind wir beständig und nachhaltig gewachsen und stellen nun einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in unserer Region dar. Das trifft auch ganz aktuell zu, weil wir in unsere neue Unternehmenszentrale in Leutkirch rund 5 Millionen Euro investieren und dort bis Ende 2010 fast 100 Mitarbeiter beschäftigen werden.“

Top-Position durch innovative Produkte

Das revolutionäre Produkt, mit dem AZUR im High-Tech-Solarmarkt punktet, heißt „AZUR 2P“. Dabei handelt es sich um eine Beschichtung für Solarmodule, die ihre Lebensdauer und Leistungsfähigkeit deutlich verlängert. Sie filtert den Infrarotanteil aus dem Sonnenlicht heraus, womit sich die Alterung des Moduls verlangsamt. Bringt ein Modul nach 20 Jahren normalerweise noch rund 80 % seiner Leistungsfähigkeit, sind es mit der neuen Folie noch stattliche 98 %. Zudem wird durch den Filterprozess die Betriebstemperatur gesenkt – auch dadurch bleibt das Modul leistungsfähiger. Außerdem verhindert die Powerfolie Abriebschäden, beispielsweise durch Sand oder Schmutz, was sie für den Einsatz in Wüstenregionen qualifiziert. „Unsere patentierte Erfindung ist einmalig in der Branche“, stellt CTO Matthias Klopstein fest. Die innovative Technologie erfreut sich seit ihrer Markteinführung im letzten Jahr sehr großer Nachfrage.

Innovationen sind kein Zufallsprodukt

Das 20-köpfige Expertenteam der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchte das Innovationsverhalten der Wettbewerbsteilnehmer anhand von Kriterien wie Innovationsmanagement, Innovationsklima und Nutzung von Marketinginstrumenten bei Innovationsprozessen. Bei AZUR Solar, so CFO Christian Bouda, seien technologische Neuerungen sowie verbesserte Dienstleistungen kein Zufall, sondern Ergebnis einer klaren Vision, welche systematisch in der strategischen und der operativen Planung umgesetzt werde. Er fügt hinzu: „Rund 7 % der im Unternehmen erzielten Wertschöpfung stecken wir in Forschung und Entwicklung. Die Führungskräfte investieren bis zu 30 % ihrer Arbeitszeit in den Projektfortschritt, wodurch der Entwicklungsprozess fallweise schon nach vier Monaten endet – meistens erfolgreich. Dabei unterteilen wir unsere Innovationsprojekte in Entwicklungsschritte und in der Startphase haben die Mitarbeiter größtmöglichen Spielraum.“ Das hervorragende Innovationsklima der PV-Firma entstehe durch interne interdisziplinäre Technologieteams und im Rahmen von Technologieplattformen arbeite man mit externen Kooperationspartnern zusammen. Durch Einbindung potentieller Kunden in einer Testphase, systematische Kundenbefragungen und exakte Absatzprognosen nutze man gleich mehrere Marketinginstrumente.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass die AZUR Solar GmbH zur Innovationselite im deutschen Mittelstand zählt. Neben den messbaren Faktoren basiert der Unternehmenserfolg der baden-württembergischen Solar-Hightech-Schmiede aber auch auf den Eigenschaften Freundlichkeit, Offenheit und Bodenständigkeit. Hierzu stellt Bernd Sauter abschließend fest: „Wir behalten sowohl um die harten als auch ganz bewusst die weichen Faktoren im Auge. Das ist Teil unserer Vision, die wir weiterhin Schritt für Schritt, nachhaltig und aus der Region heraus umsetzen werden.“

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Erstellt von an 5. Jul 2010. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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