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Architekt Christian Kaiser bautökologisch und ökonomisch überzeugend





Das Neubaugebiet am Unigarten in Erfurt ist eine Reise wert: hier präsentieren sich architektonische Schmuckstücke, die auf den ersten Blick mit ihrer Form und Gestaltung beeindrucken. Doch auch der zweite Blick lohnt sich: Einer der interessantesten Baukörper zum Beispiel vereint architektonische Schönheit mit hocheffizienter Haustechnik – das Lüftungs-Integralgerät LWZ 403 mit Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgt für frische Luft und angenehme Temperaturen.
„Selten ist ein Bauvorhaben so schnell abgestimmt worden“, erinnert sich Architekt Christian Kaiser, „im November 2008 habe ich einen ersten Entwurf vorgestellt, und bereits Ende Dezember des gleichen Jahres – also nur wenige Wochen später – konnte der Bauantrag eingereicht werden.“ Dabei spielt sicherlich auch die Tatsache eine Rolle, dass die Bauherrin selbst dem Architekturbereich zuzuordnen ist und daher in den ersten Gesprächen klare Vorstellungen vermittelte. Die Umsetzung, die der Architekt dann verwirklicht hat, ist beeindruckend.
Der schlichte, kubusförmige Baukörper ist im echten Wortsinne einfach schön. „Das ist auch entscheidend bei meinen Häusern: eine klare Gebäudeform, in der Regel auch aus dem Bedürfnis nach einer kompakten Bauweise heraus entstehend, ohne große Zergliederungen. Die Gestaltung entwickelt sich häufig aus der Nutzung und der Funktion, bei diesem Objekt ist beispielsweise die Nordfassade nahezu vollständig geschlossen, während er sich nach Süden hin öffnet.“ Diese und viele weitere Details machen das Gebäude zu einem wirklichen Vorzeigeobjekt. „Dabei ist diese Art des Bauens auch ökonomisch absolut sinnvoll. Im Vergleich mit einem Haus mehr oder weniger –von der Stange– sind die Baukosten bei diesem Objekt nahezu identisch, die Betriebskosten aber deutlich geringer“, führt der Architekt aus, „nur so funktioniert es: das Vorurteil, ein individuell geplantes Haus muss grundsätzlich teuer sein, ist einfach falsch.“
Von Anfang an hatte Christian Kaiser die Verwendung einer kontrollierten Wohnraumlüftung geplant: „Die Vorteile sind immens. Der Komfort ist hoch, die in der Abluft vorhandene Energie wird zurückgewonnen, und nicht zuletzt können so – zusammen mit anderen bautechnischen Merkmalen – die Kennwerte eines KfW-Effizienz-Hauses erreicht werden.“ Mit dem Lüftungs-Integralgerät LWZ 403 von STIEBEL ELTRON setzt der Experte aber nicht nur auf ein kontrollierte Wohnraumlüftung – das Gerät führt die Abluft zusätzlich auch über eine integrierte Wärmepumpe und gewinnt so auch den letzten Rest Energie zurück, um damit die Beheizung und Warmwasserbereitung zu realisieren. Reicht die Energie der Abluft dafür nicht aus, wird zusätzlich Außenluft zur Energiegewinnung herangezogen. „Alle Funktionen vereint das LWZ 403 in einem Gerät – das spart natürlich extrem viel Platz, ein wichtiger Grund für die Entscheidung für dieses System“, erklärt Christian Kaiser.
Das dank der Haustechnik und der verwendeten Baumaterialien gute Innenraumklima, ein durchdachtes Raumprogramm und eine mehr als ansprechende Bauform – Bewohner wie auch Besucher des Hauses sind durchweg begeistert. Christian Kaiser hat auch hier ein Gebäude geschaffen, das ästhetisch ansprechend ist, dabei aber keinesfalls kalt oder abweisend wirkt. Und er beweist, dass energiebewusstes Bauen keinesfalls im Widerspruch steht zu moderner, ansprechender Architektur, sondern im Gegenteil ihren Teil zum gelungenen Ganzen beiträgt.

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Erstellt von an 15. Dez 2010. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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