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AIDA cares 2018: Wachstum mit Verantwortung / Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises veröffentlicht seinen aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und gibt einen Ausblick auf weitere Vorhaben (FOTO)





Bereits seit 2007 dokumentiert AIDA Cruises sein Engagement für
Umwelt und Gesellschaft transparent in seinem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht
AIDA cares und weist darin auch alle relevanten Umweltkennzahlen aus. Heute
veröffentlichte das Kreuzfahrtunternehmen in seinem aktuellen Bericht AIDA cares
2018 aktuellen Zahlen und Fakten zum Stand seines Umwelt- und
Nachhaltigkeitsengagements und gibt einen Ausblick auf weitere Vorhaben.
(www.aida.de/aidacares)

„Es ist das erklärte Ziel von AIDA Cruises, die Emissionen der gesamten Flotte
so weit wie möglich zu senken. Wir unterstützen die Klimaziele von Paris und die
der International Maritime Organisation und investieren Jahr für Jahr Millionen
von Euro in die Entwicklung und praktische Umsetzung neuer, effizienter
Umwelttechnologien an Bord unserer Schiffe“, sagte Felix Eichhorn, President
AIDA Cruises, anlässlich der Vorstellung des aktuellen Nachhaltigkeitsberichtes
AIDA cares 2018.

AIDA Cruises ist sich seiner Verantwortung bewusst und leistet seit Jahren
Pionierarbeit im Bereich der Entwicklung alternativer Antriebsformen. Das
Unternehmen hat bereits in Flüssigerdgas (LNG) als Antriebstechnologie
investiert, als dies in der Branche noch kein großes Thema war. Diese Strategie
zahlt sich aus: 2023 wird bereits mehr als die Hälfte aller Gäste von AIDA
Cruises auf Kreuzfahrtschiffen reisen, die ganz oder teilweise mit
emissionsarmem LNG betrieben werden.

Neue Methoden der Energiegewinnung wie „Power to Gas“ haben das Potenzial, LNG
zukünftig vollständig CO2-frei zu gewinnen, um damit der klimaneutralen
Schifffahrt weiter näher zu kommen. AIDA Cruises unterstützt diese Forschungen
in verschiedenen Projekten. 2022 plant AIDA Cruises erstmals auf einem Schiff
seiner Flotte die Nutzung von Batterien als Energiequelle im Schiffsbetrieb in
der Praxis zu testen.

Bereits heute LNG-Nutzung im Hafenbetrieb mit Dual-Fuel-Motoren

2011 hat AIDA Cruises sich mit dem Auftrag zum Bau von AIDAprima und AIDAperla
als erstes Kreuzfahrtunternehmen für den Einsatz von emissionsarmem
Flüssigerdgas entschieden. Dank eines Dual-Fuel-Motors an Bord können beide
Schiffe während der Hafenliegezeit – durchschnittlich 40 Prozent der
Betriebszeit – ihre Energie emissionsarm aus LNG produzieren. Voraussetzung
hierfür ist die landseitige Bereitstellung von LNG im jeweiligen Hafen. Die
Emissionen von Feinstaub und Schwefeloxiden werden nahezu vollständig vermieden.
Der Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen verringern sich nachhaltig.

Die Praxistauglichkeit dieser innovativen Technologie hat AIDA Cruises erstmals
mit AIDAprima im Frühjahr 2016 unter Beweis gestellt. Am 7. Mai 2016 erfolgte
anlässlich der Taufe in Hamburg der weltweit erste LNG-Betrieb eines
Kreuzfahrtschiffes. Aktuell kann Flüssigerdgas in den Häfen Hamburg
(Deutschland), Rotterdam (Niederlande), Le Havre (Frankreich), Southampton
(Großbritannien), Zeebrügge (Belgien), Funchal (Madeira/Portugal) und Barcelona
(Spanien) zur Verfügung gestellt werden. In weiteren Häfen des Mittelmeeres wie
Marseille (Frankreich) oder Civitavecchia (Italien) ist die Aufnahme des LNG
Betriebes noch in 2018 geplant. Mit Palma de Mallorca (Spanien) und Kiel
(Deutschland) werden ebenfalls Gespräche geführt.

2018 erstmals vollständiger LNG-Betrieb eines Kreuzfahrtschiffes

Mit AIDAnova wird AIDA Cruises im November 2018 das weltweit erste
Kreuzfahrtschiff in Dienst stellen, das zu 100 Prozent mit emissionsarmen
Flüssiggas (LNG) betrieben werden kann, im Hafen und auf See. Bis 2023 folgen
zwei weitere AIDA Schiffe dieser neuen Generation, die in der Meyer Werft in
Papenburg gefertigt werden. Von allen fossilen Brennstoffen ist LNG die derzeit
umweltfreundlichste Option zur Verringerung von Emissionen, die in der Praxis
einsetzbar ist. Gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wissenschaft und
Wirtschaft leistet AIDA Cruises seit vielen Jahren Pionierarbeit auf dem Gebiet
der Erforschung und des Einsatzes alternativer Antriebstechnologien sowie
moderner Umwelttechnik und geht diesen Weg konsequent weiter. Neben der
Erforschung von Möglichkeiten der CO2-freien Gewinnung von Flüssigerdgas aus
regenerativen Quellen, befassen wir uns aktuell zum Beispiel auch mit der
möglichen Nutzung von Brennstoffzellen oder Batterien.

2020 kann jedes AIDA Schiff Landstrom beziehen / 9 von 12 Schiffen der AIDA
Flotte verfügen bereits heute über einen Landstromanschluss

Neun von zwölf Schiffen der AIDA Flotte verfügen bereits heute über einen
Landstromanschluss bzw. sind technisch dafür vorbereitet. Derzeit ist Hamburg
der einzige Hafen in Deutschland, der einen Landstromanschluss bereitstellt.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphase in 2016 wird AIDAsol seit April
2017 in Hamburg Altona über eine Landstromanlage mit Ökostrom versorgt. Durch
das Abschalten der Hauptmaschinen während der Hafenliegezeiten (rund 40 Prozent
der Betriebszeit eines Kreuzfahrtschiffes) reduzieren sich die Emissionen auf
nahezu Null. 2018 sind insgesamt 22 Anläufe von AIDAsol in Hamburg Altona
geplant.

Neben AIDAsol verfügen auch AIDAprima und AIDAperla über Landstromanschlüsse.
Zwei weitere Schiffe (AIDAbella und AIDAluna) werden bis Ende 2018
vollausgerüstet und vier Schiffe der AIDA Flotte sind bereits heute technisch
für Landstrom vorbereitet (AIDAdiva, AIDAblu, AIDAmar, AIDAstella).

Mit dem Seehafen Kiel, der Stadt Kiel und der Landesregierung Schleswig-Holstein
hat AIDA Cruises im April 2018 eine Modernisierungspartnerschaft zum Aufbau
einer Landstrominfrastruktur im Kieler Hafen ab 2019 unterzeichnet.
Entsprechende Gespräche werden auch für den Hafen Rostock geführt, um Landstrom
und die LNG-Versorgung verfügbar zu machen.

Es ist das erklärte Ziel von AIDA Cruises bis 2020 alle Schiffe vollständig mit
einem Landstromanschluss auszurüsten. Entscheidend bei der Nutzung von Landstrom
ist, dass dieser an Land umweltfreundlicher erzeugt wird. Landstrom ist dann ein
Beitrag zum Umweltschutz, wenn es sich um Ökostrom aus erneuerbaren Energien
handelt.

8 von 12 Schiffe der AIDA Flotte sind heute mit einem Abgasreinigungssystem
ausgerüstet – Bis 2020 Abschluss des Nachrüstungsprogramms geplant

Für alle AIDA Schiffe, die nicht vollständig mit LNG betrieben werden können,
sind Abgasreinigungssysteme die derzeit umweltfreundlichste Alternative, die im
Seebetrieb genutzt werden kann. 2013 hat das Unternehmen im Rahmen eines
umfassenden Investitionsprogrammes damit begonnen, auf den Schiffen seiner
bestehenden Flotte Abgasreinigungssysteme nachzurüsten.

Aktuell sind 8 von 12 AIDA Schiffen mit einen Abgasreinigungssystem
ausgestattet: AIDAprima, AIDAperla, AIDAdiva, AIDAluna, AIDAmar und AIDAvita,
sowie AIDAblu und AIDAbella (Inbetriebnahme 2018). Neben einer
Abgasentschwefelungsanlage verfügen die Abgasreinigungssysteme an Bord der
jüngsten Neubauten AIDAprima und AIDAperla, zusätzlich über einen
SCR-Katalysator sowie einen Rußpartikelfilter. Hierbei handelt es sich um
Versuchsanlagen im Testbetrieb.

AIDA Cruises setzt alle seine Abgasreinigungssysteme in den weltweiten
Fahrgebieten erfolgreich ein, mit Ausnahme einiger weniger Häfen, wo die
Genehmigung zur Nutzung noch aussteht. Als nächstes Schiff der AIDA Flotte
erhält Ende 2018 AIDAsol ein Abgasreinigungssystem. AIDA Cruises hat sich das
Ziel gesetzt, bis 2020 alle Schiffe der bestehenden Flotte ab Baujahr 2000, die
nicht vollständig mit LNG betrieben werden können, mit entsprechenden Anlagen
auszustatten.

Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz (Beispiele)

Für AIDA Cruises gilt: Die beste Tonne Treibstoff ist die, die gar nicht erst
verbraucht wird. Bereits heute liegt der Flottenverbrauch deutlich unter dem
Durchschnitt der Industrie. Dank zahlreicher Maßnahmen zur Erhöhung der
Energieeffizienz hat AIDA Cruises in den vergangenen Jahren den
Treibstoffverbrauch an Bord seiner Flotte pro Person und Tag bereits um mehr als
ein Drittel gesenkt. Dadurch verbraucht ein Kreuzfahrtschiff von AIDA heute
durchschnittlich nur noch drei Liter Treibstoff pro Person auf 100 Kilometern
Fahrt. Dies wurde u.a. durch folgende Maßnahmen erreicht:

– Optimiertes Routenmanagement: Wegoptimierung durch die Anpassung
von Fahrplänen, Liegezeiten und Geschwindigkeitsprofilen unserer
Schiffe.
– Verbesserte Hydrodynamik: Neues Schiffsdesign zur Verringerung des
Reibungswiederstandes.
– Moderne Umluftsysteme und Abwärmenutzung, senken den
Energieverbrauch in den Kabinen um 20 Prozent.
– Durch ein optimiertes Lichtmanagement wird ca. 30 Prozent weniger
Energie für die Beleuchtung benötigt (u.a. durch den Einsatz von
LED-Leuchtmittel).
– Klimaanlagen sind, neben den Antriebsmaschinen, an Bord die größten
Energieverbraucher. Durch die Nutzung von Absorptionskältemaschinen,
wird überschüssige Abwärme in Kälte für die Klimaanlagen umgewandelt.
– An Bord aller Schiffe der AIDA Flotte nutzen wir das innovative
Energiemonitoring- und Managementsystem EMMA von ABB zur
Unterstützung eines effizienten Schiffsbetriebs.

Bereits seit 2007 dokumentiert AIDA Cruises sein Engagement für Umwelt und
Gesellschaft transparent in seinem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares
und weist darin auch alle relevanten Umweltkennzahlen aus.

Weitere Informationen zum Umwelt- und Nachhaltigkeitsengagement hat AIDA Cruises
im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares 2018 unter www.aida.de/aidacares
veröffentlicht.

Pressekontakt:
Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability AIDA
Cruises
Tel. : +49 (0) 381 / 444-8020
Email: presse@aida.de
www.aida.de

Original-Content von: AIDA Cruises, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1635749

Erstellt von an 31. Jul 2018. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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