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26 Maritim Hotels haben auf eine innovative Steuerung der Küchenlüftung umgestellt: Energiekosten um bis zu 50 % gesunken





Von manchen Autoklimaanlagen kennt man ein ähnliches Prinzip: bedarfsgerecht und automatisch wird die Lüftung gesteuert. Vergleichbar funktioniert auch das sogenannte Cheetah-System der Sprinx Deutschland GmbH. In Großküchen wird nicht jederzeit gekocht, dennoch läuft die Lüftung in vielen Fällen durchgängig. Durch den Einbau von Sensoren erkennt Cheetah das Dampfaufkommen und passt die Drehzahl der Lüftungsmotoren automatisch an den Bedarf an. Nur wenn tatsächlich gekocht wird, läuft die Ventilation auf maximaler Leistung. Umgekehrt wird bei wenig Kochaktivität die Abluft angepasst heruntergefahren, so dass keine Energie verschwendet wird.
Dieses System nutzt nun auch die Maritim Hotelgesellschaft, denn Küchenlüftungen gehören zu den energieintensivsten Anlagen in Großküchen. Deshalb wurde die Küchenlüftung in fast alle Maritim Hotels in Deutschland optimiert. Eine bedarfsgerechte Steuerung der Sprinx Deutschland GmbH sorgt mit optischen und thermischen Sensoren dafür, dass die Anlagen Energie sparen. Die Ergebnisse der Einsparungen liegen jetzt vor. Der Stromverbrauch der Küchenlüftung wurde in den Hotels um bis zu 50% reduziert. Insgesamt werden jährlich knapp 2 Mio. kWh eingespart.

Energie und Kosten sparen mit Cheetah

Nachhaltigkeit spielt bei den Maritim Hotels eine wichtige Rolle. Die Hotelkette hat schon seit Jahren eine ProUmwelt-Richtlinie entwickelt, die die effiziente Nutzung von Energie beinhaltet. Im Rahmen der ökologischen Optimierung der Maritim Hotels wurde das Cheetah-System in 2015 in sieben Häusern in Deutschland eingebaut und 2016 in weiteren 19 Hotels.
Die Vergabe von Folgeaufträgen ist sicherlich dem Nutzen des Systems zu verdanken, aber auch dem guten Service, den Sprinx schon seit Jahren kontinuierlich leistet. Dazu Ulrich Geilen, Energiemanager der Maritim Gesellschaft: „Das Cheetah-System hat für uns beeindruckende Einsparungen erzielt und wesentlich zum Erreichen unserer Fair Play Ziele beigetragen. Zudem konnte die Firma Sprinx durch Ihren zuverlässigen Kundenservice punkten.“
Doch durch den Einsatz einer bedarfsabhängigen Regelung wird nicht nur Strom gespart: aufgrund der Reduzierung der Luftmenge muss auch weniger klimatisierte Zuluft nachgeführt werden – das spart zusätzlich Kosten bei Heizung und Kühlung. Eine Nachrüstung erfolgt nach einer genauen Betrachtung der Vor-Ort-Situation. Im Zuge der daran anschließenden Installation werden geltende VDI-Richtlinien und DIN-Normen eingehalten. Die für Cheetah eingesetzten Sensoren sind speziell für den Großküchenbereich entwickelt, das heißt mit Edelstahlgehäuse und geschirmten Leitungen ausgestattet.

Amortisation teilweise unter einem Jahr

Das Maritim Hotel Düsseldorf ist das größte Kongresshotel Nordrhein-Westfalens. Es hat einen direkten Zugang zum Flughafenterminal und verfügt über 533 Zimmer und Suiten. Im Februar 2015 wurde Cheetah hier in der offenen Bistroküche und in der Hauptküche eingebaut. Die Ventilation der offenen Küche im Restaurant musste von Sprinx so fein justiert werden, dass eine Belästigung der Gäste durch Küchengerüche im Restaurant komplett vermieden wird.
Außerdem bestand eine Herausforderung darin, mehrere Abluftanlagen mit nur einer Zuluft Anlage abzugleichen: es sollte immer ein leichter Unterdruck zur Lobby herrschen. Der Strombedarf sank in diesem Bereich um mehr als 70%, der Wärmebedarf um fast 33%. Das System amortisierte sich hier schon in weniger als einem Jahr.
Johann Prokscha, Technischer Leiter Maritim Hotel Düsseldorf: „Die Installation verlief reibungslos. Wir sind mit den erreichten Einsparungen sehr zufrieden.“

Meistverkauftes Nachrüstungssystem

Nicht nur Maritim setzt auf diese Nachrüstung, auch andere führende Hotelketten entschieden sich im Rahmen Ihres Nachhaltigkeits- und Kostenkonzeptes für Cheetah, so dass dieses mittlerweile das meistverkaufte Nachrüstungssystem für die Küchenlüftung in Deutschland ist. Cheetah kann in alle bestehenden und neuen Großküchen eingebaut werden, reduziert direkt nach Einbau den Energieverbrauch und senkt somit sofort die laufenden Kosten.
Schließzeiten der Küche und damit verbundene Nachteile entstehen trotz einer Installation nicht, da die Arbeiten nachts ausgeführt werden. Das System wird an vorhandene Frequenzregler angeschlossen. Verfügt eine Anlage noch nicht über Frequenzregler, werden diese im Rahmen der Cheetah-Installation nachgerüstet. Cheetah kann in alle bestehenden Gebäudeleittechnik Systeme (GLT) eingebunden werden.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1498681

Erstellt von an 12. Jun 2017. geschrieben in Energiesparen, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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