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181 Grundversorger senken Gaspreise im ersten Quartal 2016 – Strompreise steigen





Gaspreissenkungen im Schnitt um 4,5 Prozent / Heizölpreis in einem
Jahr um 23 Prozent gefallen / 148 Grundversorger erhöhen Strompreise
im ersten Quartal 2016 / Langzeitbetrachtung: Gaspreis seit Juni 2010
um sechs Prozent, Strompreis seit Juli 2007 um 39 Prozent gestiegen

Gas wird zu Beginn des kommenden Jahres bei 181 Grundversorgern
günstiger – im Schnitt um rund 4,5 Prozent.

„Die erhoffte Welle von Gaspreissenkungen ist bisher ausgeblieben.
Die sinkenden Großhandelspreise werden von den Versorgern nur an
einige Endverbraucher weitergegeben und dann auch nicht in vollem
Umfang“, sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie beim
Vergleichsportal CHECK24.de.

Heizöl ist aktuell so günstig wie seit Jahren nicht. Innerhalb der
vergangenen zwölf Monate sind die Preise um rund 23 Prozent gefallen.

Stromkunden müssen sich 2016 auf Preiserhöhungen einstellen.
Aktuell haben 148 Grundversorger Preiserhöhungen für das erste
Quartal des kommenden Jahres angekündigt. Im Dezember 2015 kostet
Strom (5.000 kWh) im Schnitt 39 Prozent mehr als noch im Juli 2007*.

181 Gasgrundversorger senken im ersten Quartal 2016 ihre Preise im
Schnitt um 4,5 Prozent

181 der über 700 Grundversorgern kündigten für das erste Quartal
2016 Gaspreissenkungen um durchschnittlich 4,5 Prozent bzw. rund 67
Euro an (Verbrauch von 20.000 kWh p. a.) – in der Spitze sogar um bis
zu 15,0 Prozent (200 Euro). Die Gaspreissenkungen begünstigen rund
3,9 Millionen deutsche Haushalte.

Zwischen Juni 2010 und Dezember 2015 wurde Gas in Deutschland
durchschnittlich sechs Prozent teurer. 20.000 kWh Gas kosten aktuell
im Schnitt 1.303 Euro, 2010 waren es noch 1.228 Euro.

Die Preise in der Gasgrundversorgung sind seit 2010 sogar um zwölf
Prozent gestiegen (1.326 Euro vs. 1.490 Euro). Bei
Alternativanbietern kostet Gas dagegen rund zwölf Prozent weniger:
Verbraucher zahlen aktuell im Schnitt 987 Euro, im Juni 2010 waren es
noch 1.117 Euro. Die Preise der Gasgrundversorgung liegen im Dezember
2015 damit 51 Prozent höher als die der Alternativanbieter.

Heizöl 2015 so günstig wie seit Jahren nicht mehr

Der Preis für Heizöl ist innerhalb der vergangenen zwölf Monate um
rund 23 Prozent gesunken. Verbraucher zahlten für eine Abnahmemenge
von 2.000 Litern im November 2015 durchschnittlich 1.113 Euro,
dieselbe Menge kostete im November 2014 im Schnitt 340 Euro mehr
(1.453 Euro).

Heizöl ist aktuell so günstig wie seit Jahren nicht mehr. Gründe
für die niedrigen Ölpreise: Zum einen wird die Ölförderung nicht
durch die OPEC gedrosselt, zum anderen steigt die weltweite
Produktion, z. B. durch die Fracking-Industrie in den USA.

148 Stromgrundversorger erhöhen ihre Preise im Januar und Februar
2016

Für das erste Quartal 2016 haben 148 der knapp 900
Stromgrundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 2,8 Prozent
bekannt gegeben. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von
5.000 kWh p. a. zahlt damit rund 42 Euro mehr. In der Spitze liegen
die Strompreiserhöhungen sogar bei 14,2 Prozent (294 Euro). Von den
Erhöhungen sind rund 6,7 Mio. deutsche Haushalte betroffen.

„Obwohl der Börsenpreis für Strom kontinuierlich sinkt, erhöhen
viele Versorger im Zuge gestiegener Netzkosten und staatlicher
Umlagen die Strompreise in der Grundversorgung“, sagt Dr. Oliver
Bohr.

Strom kostet im Dezember 2015 durchschnittlich 39 Prozent mehr als
im Juli 2007. Für eine Familie mit einem Verbrauch von 5.000 kWh im
Jahr sind das 390 Euro Mehrkosten.

Besonders deutlich sind seit Juli 2007 die Preise in der
Grundversorgung gestiegen – um 47 Prozent (477 Euro). Die
Alternativtarife sind nur 22 Prozent (210 Euro) teurer geworden.
Verbraucher in der Stromgrundversorgung zahlen damit aktuell im
Schnitt 30 Prozent mehr als bei einem Alternativversorger.

*detaillierte Informationen zu längerfristigen
Energiepreisentwicklungen und aktuelle Energiepreisänderungen unter
http://ots.de/hPvyT und http://ots.de/cSbsO

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Pressekontakt:
Philipp Lurz, Public Relations, Tel. +49 89 2000 47 1173,
philipp.lurz@check24.de
Daniel Friedheim, Head of Public Relations, Tel. +49 89 2000 47 1170,
daniel.friedheim@check24.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1302556

Erstellt von an 21. Dez 2015. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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