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Wissenschaftsmagazin SWR Odysso sammelt 3.500 Handys für die Umwelt





Pressemitteilung

Großer Erfolg für gemeinsame Handysammlung von Deutsche Telekom
und Deutsche Umwelthilfe – Goldanteil in den gesammelten Handys
entspricht 85 Tonnen Golderz – Unter allen Einsendern verloste der
SWR drei iPads

Soviel Gold wie 85 Tonnen Golderz enthalten die rund 3.500 alten
Handys, die der SWR in Baden-Baden an Vertreter der Deutschen
Umwelthilfe e.V. (DUH) übergeben hat. Das Wissenschaftsmagazin SWR
Odysso hatte unter dem Slogan „Goldgrube Handy“ dazu aufgerufen, alte
und defekte Geräte an den Fernsehsender zu schicken, um diese einer
Weiterverwendung oder einem hochwertigen Recycling zuzuführen. Die
Aktion fand in Zusammenarbeit mit der DUH und der Deutschen Telekom
statt, die bereits seit zehn Jahren gemeinsam unter dem Motto „Handys
für die Umwelt“ gebrauchte Handys sammeln.

„Vierzig Handys enthalten ebenso viel Gold wie eine ganze Tonne
Golderz“, erläutert SWR Odysso-Moderator Dennis Wilms, der sich wie
die Organisatoren vom Erfolg der Aktion überrascht zeigte. Binnen
zehn Tagen schickten die Zuschauerinnen und Zuschauer rund 3.500
Geräte an das SWR Fernsehen, um mitzuhelfen den –Goldschatz– in der
eigenen Schublade zu heben. „Die Chance, ein iPad zu gewinnen, hat
sicher geholfen. Doch die Trennung fiel manchem nicht so leicht“,
weiß Silke Kannengießer, die die Aktion beim SWR Fernsehen
koordinierte. „Mit vielen Geräten sind Geschichten verbunden,
Erinnerungen, die man nicht gern ziehen lässt.“

Umso mehr freuten sich die Verantwortlichen von SWR Fernsehen, DUH
und Telekom über die große Zahl eingeschickter Geräte, deren
Geschichten das Redaktionsteam von SWR Odysso im Internet
zusammengetragen hat. Die Aktion begleitete einen SWR
Odysso-Themenschwerpunkt über Rohstoffe, Datensicherheit und
Recyclingprozesse am Beispiel alter Handys.

Noch immer schlummern mehr als 80 Millionen alte Handys ungenutzt
in den Schubladen deutscher Haushalte. „Wir wollen möglichst viele
Verbraucher dazu motivieren, mit ihren alten Handys nachhaltiger
umzugehen und diese zurückzugeben, damit sie entweder umweltgerecht
recycelt oder weitergenutzt werden können“, erläutert Fritz Lauer,
Leiter der Abteilung Information und Nachhaltigkeit bei der Deutschen
Telekom. „Das war der Anstoß für die gemeinsame Sammlung mit der
Deutschen Umwelthilfe.“ Doch das alte Handy zurückzugeben sei noch
immer nicht selbstverständlich für die Deutschen. „Wir freuen uns,
wenn Sendungen wie SWR Odysso mithelfen, Verbrauchern bewusst zu
machen, dass Handys wertvolle Rohstoffe enthalten, die nicht verloren
gehen sollten.“

Moderator Dennis Wilms erläutert: „Wir wollten sicherstellen, dass
die Handys fachgerecht recycelt werden, deshalb lag es nahe, auf
Telekom und Deutsche Umwelthilfe als Partner zu setzen.“ Die Deutsche
Telekom spendet aus den Erlösen der Handyrücknahme für Natur- und
Umweltschutzprojekte der DUH. „Allein aus den rund 3.500 vom SWR
Fernsehen gesammelten Handys fließen 3.000 Euro an das Netzwerk
Lebendige Flüsse, dem im Südwesten unter anderem Rhein, Donau und
Neckar angehören“, freut sich Michael Hadamczik, Leiter Marketing und
Finanzen bei der Deutschen Umwelthilfe.

Auch nach dem Ende der SWR Odysso-Handysammlung können alte Handys
zurückgegeben werden: Unter www.handysfuerdieumwelt.de oder
www.telekom.de/recycling können Nutzer ihre alten Handys kostenlos
für das Recycling und die Weiternutzung einsenden.

Pressekontakt:
Michael Hadamczik, Leiter Marketing & Finanzen, Deutsche Umwelthilfe
e.V. Tel.: 07732 9995-53, Mobil: 0151 55016940, E-Mail:
hadamczik@duh.de

Udo Harbers, Pressesprecher Deutsche Telekom, Region Süd
Tel.: 0700 73737378, E-Mail: udo.harbers@telekom.de

Silke Kannengießer, Marketing, SWR Fernsehen
Tel.: 07221 929 24533, E-Mail: silke.kannengiesser@SWR.de

Daniel Eckold, Pressesprecher, Deutsche Umwelthilfe e.V.
Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: eckold@duh.de

Kurz-URL: http://www.88energie.de/?p=753391

Erstellt von an 31. Okt 2012. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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